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Vielschreiber beendete ungewollt die "Islam-Debatte"

Am liebsten sind mir im Waterbölles kurze, knackige Kommentare, ein verbaler, geistreicher Gedankenaustausch. Für "Romane" ist im Forum kein Platz. Deshalb erlaube ich mir gelegentlich Kürzungen bei jedwedem Schreiber (unabhängig von seinem Standpunkt) - allerdings immer im Bemühen, seine Kernaussage zu erhalten. Die kann durch Kürzungen sogar deutlicher werden. Es waren jedoch weniger "Romane", die mich veranlasst haben, das Thema "Schwimmunterricht für muslimische Mädchen" zu beenden (auch wenn etliche Beiträge kürzer hätten ausfallen können), sondern das kann die Debattiergemeinde einem bestimmten Schreiber verdanken, der meinte, zu jedem anderen Kommentar etwas sagen zu müssen. Als er dem Waterbölles Antworten auf drei verschiedene Beiträge auf einmal schickte, nachdem er sich vorher schon mehrfach zu Wort gemeldet hatte, habe ich die Notbremse gezogen. Zumal von "Dialog" kaum noch die Rede sein konnte.

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Kommentare

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Dr. Christian Henkelmann am :

Wer zur Abwechslung etwas Kluges und Neues zur Einwanderung und möglicherweise politisch Hilfreiches zum Thema Integration lesen mag, sollte sich das Buch der niederländischen Journalistin Margalith Kleijwegt besorgen, das im Herder-Verlag soeben auf Deutsch erschienen ist unter dem Titel "Schaut endlich hin!" Kleiwegt hat über ein Jahr lang eine achte Hauptschulklasse in Amsterdam begleitet und mit viel Sympathie und Engagement für die Jugendlichen Gespräche mit Lehrern, Schülern und deren Familien geführt. Die Schülerschaft setzte sich zusammen aus türkischen und marokkanischen Kindern sowie einem einzigen niederländischen Mädchen. Oft genug war Kleijwegt die überhaupt erste Niederländerin, die die Migrantenfamilien jemals zuhause besucht hatte. Mütter von Migrantenkindern fürchten sich vor dem strengen Blick der muslimischen Nachbarin. Väter hängen unrealistischen Träumen nach. Kleine Kinder sind tagsüber sich selbst überlassen. Pubertierende Söhne hören nicht mehr auf ihre Väter - geschweige auf ihre Lehrer. Mädchen suchen aus dieser Parallelwelt auszubrechen und bejahen diese um so kräftiger, wenn ihre Ausbruchsversuche scheitern oder ihre Integrationsbemühungen keinen schnellen Erfolg haben. Fazit des Buches: So wie bisher kann es nicht weitergehen. Die Blackbox Einwanderung muss stärker ausgeleuchtet werden oder wie Susanne Gaschke in einer ZEIT-Rezension (31.01.08) des Buches schreibt: "Mehr Mehrheitsgesellschaftler müssen sich mit den Einwanderern auseinandersetzen, mit ihnen reden, mit ihnen streiten, sie belehren, ihre Wertvorstellungen in Frage stellen - und für die eigenen Überzeugungen, für Freiheit und Demokratie argumentieren. Das gilt für die Niederlande, das gilt auch für Deutschland." In diesem Sinne war die Diskussion im Waterbölles ein guter Anfang und ist das Thema Teilnahme am Sport- und Schwimmunterricht ein vor allem im Interesse der betroffenen Kinder diskussionswerter Debattenanlass, der jedoch seine Fortsetzung finden muss.

Frank Schneider am :

Na endlich! Bei allem Verständnis für die "Brisanz" des Themas und die unterschiedlichen Standpunkte, die im nun geschlossenen Beitrag geäußert wurden: Allmählich wurde dieses fruchtlose Hin und Her ziemlich nervig...

Lothar Kaiser am :

Ein anonymer Schreiber (Thorsten) hat sich beschwert: "Ich kann nicht verstehen, warum man diese Diskussion in dem Forum beendet hat! Nur weil es vielleicht unangenehm wurde über dieses Thema zu sprechen? Falls das der Fall sein sollte, braucht der "waterboelles.de" wohl gar kein Thema mehr aufgreifen, dann haben Sie sich selber disqualifiziert und ich kann mir die gleichen Informationen aus dem RGA oder die BM holen!" Der Mann muss den Waterbölles noch nicht oft gelesen haben. Sonst wüßte er zweierlei: dass hier mit offenem Visier diskutiert wird, und dass ich die Lokalpresse für unverzichtbar halte, was ich an anderer Stelle schon vor zwei Jahren betont habe. Nein, die Diskussion zu diesem Thema wurde beendet, weil sie sich im Kreise zu drehen begann. Was nicht heißt, dass sie eines Tages aus aktuellem Anlass nicht wieder eröffnet werden wird. Um es mal klar zu sagen: Wer meint, es sei zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von allen, den verweise ich auf die narensichere Weblog-Software Serendipity, im Internet kostenlos herunterzuladen. Dann braucht er nur noch einen Provider und ein paar Euro monatlich, und er kann sein eigenes Diskussionsforum starten. Aber dazu müsste er dann aus seiner Anonymität herauskommen.

Frank Schneider am :

Es ist eine Sache konstruktiv über ein Thema zu diskutieren. In einem solchen Fall würde der Waterbölles selbst nach dem 100. Kommentar weiterhin neue Beiträge freischalten. Aber eine konstruktive Diskussion fand hier ja nicht mal annährend statt! Eines hat das Hin und Her allerdings gezeigt: Das Wort "Integration" wird gerne und oft ständig genutzt; angekommen ist es bei vielen noch lange nicht!

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