Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Oktober 2010: Der Waterbölles blättert zurück

Im Bild von li. n. re. Rainer und Kathrin Gilberg, Wilfried Milz, Hannelore Dörschler, Eija Tirkkonen und Adolf Wischt. Foto: Lothar KaiserTrimm-Dich-Geräte für jedermann werden jetzt aufgestellt“, berichtete der Waterbölles am 1. Oktober 2010. Vorstands- und Stiftungsratsmitglieder der Bürgerstiftung hatten bei Nieselregen selbst Hand an die neuen Sportgeräte gelegt, die neben dem Sportbad am Stadtpark aufgestellt wurden. "Die Sportgeräte machen einen sehr stabilen Eindruck, vandalensicher und wetterfest“, lobte dabei Markus Dobke, stellvertretender Leiter des städtischen Sportamtes. Er war als Sportexperte an der Auswahl der Geräte beteiligt. Ein „Airwalker“ soll beispielsweise den Gleichgewichtssinn (älterer Mitbürger) anregen.

Im Oktober 2010 stellte die Stadtverwaltung erstmals nach drei Jahren wieder im "Geoportal"  aktuelle Luftbilder für das Stadtgebiet zur Verfügung. Aus 1610 Einzelaufnahmen, die in einer Flughöhe von rund 900 Metern aufgenommen wurden, war ein Gesamtbild der Stadt erzeugt worden. Durch die Möglichkeit, nicht nur auf die aktuellen, sondern auch auf ältere Aufnahmen zugreifen zu können, ist auch ein Blick auf die Entwicklung der Stadt möglich.

Foto: Lothar Kaiser Im Oktober 2010 wurde deutlich, wie künftig Fußgänger vom Bahnhof in die Innenstadt gelangen können. Damals war das erste stählerne Teil des neuen Nordstegs am Hauptbahnhof eingetroffen und von einem Spezialkran in seine endgültige Position gebracht worden. Es zeigte die Richtung zur Innenstadt an.

Unter dem Motto „klein, aber oho“ beteiligte sich der bergische Städtedreieck im Oktober 2010 an der Expo Real, der Internationalen Gewerbeimmobilienmesse in München. Es war das achte Mal. Allerdings hatte man den Stand deutlich verkleinert, statt über 120 Quadratmeter waren es lediglich 45. Reichte auch, gemessen an den alljährlich eher „bescheidenen“ Ergebnissen.Im Oktober 2010 stand ein Flachdach der Albert-Einstein-Schule in Flammen. Nachts gegen 2.36 Uhr und auf einer Fläche von etwa zehn mal zehn Metern. Dort entdeckten die Feuerwehrmänner Gasflaschen, an denen bereits die Flammen leckten. Die Flaschen wurden gekühlt und mit einer Wärmekamera kontrolliert. Sie explodierten nicht. Foto: Lothar Kaiser Schienenverkehr auf der Balkantrasse gab es vor zehn Jahren zwischen Bergisch Born und Lennep ein letztes Mal. Allerdings anders als früher: Bevor die Stadtwerke Remscheid auf dem Trassengelände mit der Verlegung einer neuen Stromleitung begann, veranstaltete „Lennep-Offensiv“ Fahrten mit einer Freiluft-Draisine, einem alten, rot gestrichener  VW-Kübelwagen der Bundeswehr. Für die rund 40 Minuten dauernde Fahrt erwartete der Verein von jedem Fahrgast eine

Das neue Ratsinformationssystem der Stadt ging vor zehn Jahren online. Es bietet seitdem auf der Startseite der Stadt Remscheid unter http://www.remscheid.de/Sessionnet/bi/infobi.php einen umfassenden Überblick über die Sitzungen des Rates, seine Ausschüsse und Beiräte sowie die Bezirksvertretungen. Interessierte Einwohnerinnen und Einwohner finden dort neben dem Terminkalender weitergehende Informationen zu den Sitzungen der einzelnen Gremien wie beispielsweise Tagesordnungen, öffentliche Beschluss- und Mitteilungsvorlagen der Verwaltung, Abstimmungsergebnisse oder Niederschriften. Verbesserungswürdig ist nach wie vor eine Recherchefunktion.

Foto: Lothar KaiserGesamtschule ist kein Allheilmittel für notwendige Integration“, titelte der Waterbölles am 6. Oktober 2010. Zu einer Diskussion über eine dritte Gesamtschule in Remscheid hatte damals der Türkische Elternverein Remscheid e.V. ins Haus des Türkischen Kultur- und Sportzentrums Remscheid e.V. an der Freiheitstraße eingeladen hatte. Da berichtete Erden Ankay-Nachtwein, die Vorsitzende des Interkulturelle Erziehung e.V. (IKE), über eine Migrantenquote von zehn Prozent bei den Neuaufnahmen in die Sophie-Scholl-Gesamtschule - trotz eines doppelt so großen Migrantenanteils in der Stadt. Da wunderte sich ein türkischer Vater über zwei Parallel-Klassen in der zweiten Gesamtschule Remscheids, der Albert-Einstein-Schule: In der einen Klasse sei der Migrantenanteil sehr hoch, in der anderen dagegen sehr niedrig. Durchmischung sieht anders aus! Welche pädagogischen Gründe es dafür gibt – Stichwort „integrativer Unterricht“ – konnte während der gestrigen Diskussion niemand beantworten, auch nicht die Politiker auf dem Podium. Und Pädagogen, die es hätten wissen müssen, fehlten in der Runde. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Peter Meinecke, seit vielen Jahren Vorsitzender des städtischen Schulausschusses, beschrieb die Aufgabenverteilung zwischen Politik und Schule so: „Der Schulträger stellt die Räume zur Verfügung. Die Auswahl der angemeldeten Schüler/innen und die Zusammenstellung der Klassen ist Sache der Schulleiter und des Lehrerkollegiums!“

Einen optischen Vorgeschmack auf die 39 Weihnachtssterne aus Sachsen, die so genannten Herrnhuter Sterne, die im November 2010 erstmals über der Gertenbachstraße in Lüttringhausen aufgehängt wurden, gab es einen Monat zuvor bei einem Pressetermin. Präsentiert wurde dabei ein Exemplar von Peter Maar, dem damaligen Vorsitzenden des Lüttringhauser Heimatbundes. „Ruhe und Eleganz strahlen die Sterne aus“, befand Marlies Schwarz, Beiratsmitglied des Heimatbundes Lüttringhausen, die für die neuen Sterne ebenfalls gespendet hatte. Bei einem Besuch in Ostdeutschland in der Adventszeit waren sie ihr aufgefallen.

Als energetische Maßnahme bekam das Remscheider Rathaus ab Oktober 2010  neue Fenster. Und obendrein noch eine neue Heizung. Dass die alten Fenster undicht waren und in der kalten Jahreszeit viel warme Luft nach draußen entwich, war in jeder Ratssitzung bemerkbar: In der Nähe der Fenster zog es „wie Hechtsuppe“. Die Kosten für den Bauabschnitt I (Fassadenseiten Hochstraße, Fastenrathstraße, Theodor-Heuss-Platz bis Haupteingang Rathaus) waren mit 676.000 Euro veranschlagt – 231.000 Euro aus der Rückstellung und 445.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II, das der Bund 2009 zur Ankurbelung der Wirtschaft und Unterstützung der Kommunen aufgelegt hatte.

Belastet ein fragwürdiges Verständnis von Ehre das Zusammenleben von Deutschen und Türken – von Deutschen und Migranten? –  „Man muss darüber reden“, meinte vor zehn Jahren die städtische Gleichstellungsbeauftragte Christel Steylaers und lud b im Namen des Remscheider „Tisches gegen häusliche Gewalt“ vier türkische und deutsche Schauspieler/innen des „Freien Werkstatt Theaters Köln“ mit ihrem Theaterstück „Wegen der Ehre“ / „Namus için“ ins Forum Hackenberg ein. Dass es seit seiner Premiere im Dezember 2005 nichts von seiner Aktualität und Brisanz verloren hatte, zeigte sich gestern in der anschließenden Diskussion zwischen den Schauspielern und dem Publikum, zu dem auch zahlreiche Jugendliche mit Migrationshintergrund gehörten.

Die erste Einbürgerungsfeier der Stadt Remscheid fand am 30. Oktober 2010 statt.  Dazu hatte Oberbürgermeisterin Beate Wilding zwölf neue deutsche Staatsbürger/innen und deren Angehörige in den Großen Sitzungssaal des Rathauses eingeladen. Die meisten stammten aus Süd- oder Osteuropa. Feierlich erklärten sie, das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland zu achten und alles zu unterlassen, was ihr schaden könnte.

Anwohner eines Hauses an der Stauffenbergstraße informierten am Abend des 30. Oktober 2010 die Polizei, weil sie in ihrem Keller eine seltsame schwarzgelb gemusterte "Echse" entdeckt hatten. Im Biologieunterricht nicht aufgepasst? Die Beamten identifizierten das Tier als Feuersalamander und setzten es einem Bach aus. Die Polizei, Dein Freund und Helfer!

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!