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Vereinssport braucht eine verlässliche Lösung

Presseinformation der FDP

Nach dem DOC-Urteil des Oberverwaltungsgerichts und der einhergehenden Verzögerung der Bauarbeiten an der Sportanlage Hackenberg will Torben Clever, sportpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion und Vorsitzender des Ausschusses für Sport und Freizeit, eine verlässliche Lösung für den Sport erreichen und führt deshalb mit den Beteiligten Gespräche über  eine einvernehmliche Lösung: „Da die Erweiterung der Sportanlage Hackenberg nunmehr weiter auf sich warten lassen muss, müssen wir für die SG Hackenberg eine Alternative finden. Dabei werden wir die Kapazitäten der Sportanlagen in Remscheid genauer unter die Lupe nehmen und Freiräume für den Verein nutzen. Im Ergebnis sollte ein verlässliches Raumangebot für den Sport stehen.“

Auch die möglichst kurzfristige Umsetzung des ersten Bauabschnitts mit dem Bau des unteren Kunstrasenplatzes soll geprüft werden: „Zur ersten Sitzung des Sportausschusses möchte ich Informationen darüber haben, wie viel der erste Bauabschnitt kostet und ob er vorgezogen werden kann. Wir müssen nach jetzigem Stand davon ausgehen, dass die Stadt den ersten Bauabschnitt nicht finanzieren kann. Trotzdem sollten wir auch diese Option prüfen“, so Clever.

Aus Sicht des FDP-Fraktionsvorsitzenden Sven Chudzinski zeigt die Hängepartei um die Weiterentwicklung der Sportanlage Hackenberg, wie wichtig die Ansiedlung des DOC in Remscheid immer noch ist: „Neben anderen guten Argumenten für den Bau des DOC wäre der Erlös aus dem Grundstücksverkauf ein echter Gewinn für Remscheid. Mit den vorhandenen Mitteln kann die Stadt die Investitionen in Hackenberg nicht schultern. Für eine Sanierung des Röntgen-Stadions fehlte bereits vor den DOC-Planungen das Geld.“ (Philipp Wallutat)

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Kommentare

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Jürgen Kucharczyk, SPD-Ortsverein Lennep am :

Ich bin froh, dass der Investor weiterhin zum vorhaben DOC in Lennep steht. Klar ist, dass mit der neuen Zeitschiene – bis zur Entscheidung des BVG zur Realisierung des DOC – bei der SG Hacken-berg e.V. nicht mit der Umgestaltung der Sportanlage am Hackenberg gewartet werden kann. Hier ist jetzt ein Alternativ-Plan zur bisher abgestimmten Planung erforderlich, der eine verlässliche Perspektive für die SG Hackenberg, den Schul- und Freizeitsport und den weiteren betroffenen Vereinen aufzeigt, so Kucharczyk der Sprecher der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Lennep. In den letzten Jahrzehnten hat die SG Hackenberg mit den unterschiedlichen Angeboten im Kinder- und Jugendfußballbereich auch wichtige Ansätze für die Jugendsozialarbeit im Stadtbezirk Lennep geleistet. Kooperationen mit Schule und dem Jugendzentrum Lennep waren hier kreativ angepackt und auf den Weg gebracht worden. An das 36. Pfingstturnier 2019 können wir uns alle noch gut erinnern, dieses Jahr musste das traditionsreiche Turnier – welches weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist - wegen der Corona-Pandemie leider ausfallen. Wir müssen überlegen, welche Gestaltungsmöglichkeiten jetzt realisierbar sein können. Kann der erste Bauabschnitt mit dem Bau des unteren Kunstrasenplatzes vorgezogen, oder alte Asche-Platz zum Kunstrasenplatz mit Sprung und Laufanlage umgebaut werden? Das sind Fragen die jetzt mit allen Beteiligten geklärt werden müssen und dabei ist wichtig, wie die Finanzierung sicher zu stellen ist. Die SG Hackenberg braucht jetzt zeitnah eine positive Perspektive, für die Mannschaften und Mitglieder und die weitere Vereinsarbeit. Alle Beteiligte müssen jetzt an einen Tisch, damit der Sport am Hacken-berg auch weiterhin eine gute Chance und Möglichkeit für die Zukunft hat. Das Pfingstturnier der SG Hackenberg, welches zeitweise für über 120 Mannschaften - aus dem Ausland und der gesamten Bun-desrepublik - ein besonderes Sportereignis war, muss auch in Zukunft ein Werbeträger für unsere Stadt Remscheid sein.

Norbert Landen am :

In Ihrem Beitrag sprechen Sie Herr Kucharczyk zum Thema Bundesverwaltungsgericht :bis zur Entscheidung des BVG zur Realisierung des DOC. Frage:Wie soll man das verstehen? Wissen Sie mehr als Andere? Zum Punkt SG Hackenberg:es geht zur Zeit nicht nur um den Sportverein,sondern um Lennep insgesamt. Da sind CDU und FDP schon weiter in Ihren Vorstellungen. Wie weit ist denn die SPD Remscheid und insbesondere die SPD Lennep in Ihren Überlegungen,oder wird erst der Gerichtstermin abgewartet?

Fraktion der Linken am :

Um im Remscheider Sport eine breite Zustimmung für das DOC Projekt zu bekommen, wurden seiner Zeit von Politik und Verwaltung große Versprechungen gemacht, die jeder seriösen Basis entbehrten. Ein Opfer dieser unseriösen Praktiken ist die SG Hackenberg, statt eines modernen Stadions mit Kunstrasenplatz, gibt es nun einen starken Mitgliederschwund zu beklagen. Da Stadt und Investor in den letzten 8 Jahren nicht in der Lage waren einen bestandskräftigen Bebauungsplan für das DOC aufzustellen und dies auch in absehbarer Zeit nicht zu erwarten ist, fordert DIE LINKE jetzt eine ehrliche und seriöse Analyse der Situation statt neuer Versprechungen an die betroffenen Sportvereine. Peter Lange, der sportpolitische Sprecher der Remscheider LINKEN und stellvertretender Vorsitzender des Sportausschusses fordert, den vorhandenen Sportplatz am Hackenberg jetzt mit Kunstrasen auszustatten und sich mangels Umsetzbarkeit des DOC Projektes von den Ersatz- Stadionplänen und dem DOC Vorhaben zu verabschieden. Bereits 2018 hatte der Kämmerer laut Presse 2,1 Millionen Euro für die Mehrkosten bei der Realisierung des „Hackenberger Ersatz-Stadions“ in ein Investitionsprogramm eingestellt, mit diesem Geld könne man nun den neuen Belag für den Hackenberger Platz und andere dringende Maßnahmen für den Remscheider Sport realisieren. Hierzu wird ein entsprechender Antrag im Rat eingereicht. Ebenfalls kritisierte Lange die Art und Weise wie der OB kurz vor der Kommunalwahl die vermeintliche Lösung um den Sportplatz des BV 10 Remscheid der Öffentlichkeit „verkauft“ hat, um das Thema aus dem Wahlkampf herauszuhalten. Der normale Bürger musste vermuten, dass die Fördergelder auf jeden Fall fließen, so Lange. „Die Planungen für den Remscheider Sport müssen endlich von den tönernen Füßen runter auf eine solide Basis gestellt werden.“ (Axel Behrend)

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