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BZI bleibt mit kompaktem Blockheizkraftwerk Vorreiter

Wer mit den Remscheider Stadtwerken bzw. ihrer „Energie-Tochter“ EWR GmbH einen sogenannten Contracting-Vertrag abschließt, brauche sich um das Thema Heizung und Warmwasser nicht mehr zu kümmern, weil dann die EWR alles erledige, sagt deren Bereichsleiter Klaus Zehrtner. Bei der Komplett-Variante des Contractings bekommt der Kunde gegen eine festgelegte Pauschale die Wärme- und Warmwasserversorgung garantiert und investiert nicht selbst in eine moderne Heizungsanlage. Die bleibt im Besitz der EWR. Nach diesem Prinzip lässt die Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG (GWG) Mietshäuser an der Barmer, Wörth-, Sedan- und Julius-Lindenberg-Straße beheizen. Aber auch Privatleute nutzen das „Wärme-Contracting“, darunter  eine Eigentümergemeinschaft am Neuplatzer Weg im Morsbachtal und ein Eigenheimbesitzer am Lenneper Hasenberg. Eine Vorreiterrolle in doppelter Hinsicht übernahm, wie heute von den Beteiligten vorgestellt wurde, das Berufsbildungszentrums der Remscheider Metall- und Elektroindustrie (BZI) an der Wüstenhagener Straße.

„Alte Ölheizung raus, neue Erdgasheizung mit kostensparender Brennwerttechnik rein“, hieß es dort bereits vor anderthalb Jahren. Bis dahin waren die Gebäude des BZI mit Öl beheizt worden. Das summierte sich für das Bürogebäude, die Lehrwerkstatt und die Sozialräume auf jährlich rund 100.000 Liter Heizöl. Aber auch unter Umweltgesichtspunkten erschien es damals ratsam, die veraltete Ölheizung durch zwei moderne Gasbrennwertkessel von Vaillant zu ersetzen, die jeweils 300 kW (Kilowatt) aufbringen können zur Wärme- und Warmwasserversorgung. Mit rund 100.000 Euro beziffert EWR-Projektingenieur Jürgen Krause damals das Investitionsvolumen der Gesamtmaßnahme und kündigte gleichzeitig Einsparungen bei den Heizkosten wie beim Schadstoffausstoß (Kohlendioxid) von 20 Prozent an.

„Und das ist tatsächlich eingetreten“, berichtete er auf der heutigen Pressekonferenz. An der nahmen auch Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Thomas Hoffmann, Klaus Zehrtner, BZI-Geschäftsführer Markus von Dreusche, Jörg Dinslaken von der Firma Vaillant und Cliff Zache (ausführende Firma) teil. Anlass: Das im Dezember in den BZI-Gebäuden zusätzlich in Betrieb genommene Kompakt-Blockheizkraftwerk (BHKW) „ECO Power“. Damit haben BZI und EWR ihr Bündnis für moderne Energienutzung ausgebaut. Von Dreusche: „Das Bündnis hat zu finanzieller Stabilität und langfristiger Planungssicherheit geführt!“ Bei der EWR rechnet man bereits mit weiteren Interessenten aus dem Kreis der heimischen Unternehmer an einem solchen „BHKW“. Von Dreusche: „Wer sich die Anlage bei uns einmal näher ansehen will, kann  gerne einen Termin vereinbaren!“

Das mit Erdgas betriebene Kleinkraftwerk, das gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt, leistet 4,7 Kilowatt elektrische Energie und 12,5 Kilowatt thermische Energie und nutzt  Wärme mit die Primärenergie Erdgas höchst wirtschaftlich aus. Zu 90 Prozent - 30 Prozent für Strom und 60 Prozent für Wärme. Die erhält das BZI im Rahmen ihres Contracting-Vertrages, während der Strom ins Netz der EWR gespeist wird. Dr. Thomas Hoffmann: „Vorteile für alle Beteiligten und für den Standort Remscheid, praktizierte Wirtschaftsförderung. Das ganze kostet das BZI nicht einen Cent mehr als eine konventionelle Anlage!“ Das BHKW des BZI ist mittlerweile bereits das sechste, das die EWR in Remscheid im Rahmen von Contracting betreiben.

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Chronist am :

Seit zwei Wochen kann Thomas Hoffmann außer dem „Dr.“ auch noch den „Prof.“ voranstellen: Die Ruhr-Universität Bochum hat ihn „in Anerkennung seiner großen Verdienste um die universitäre, wissenschaftliche Ausbildung“ zum Honorarprofessor ernannt. Hoffmann ist seit 1996 Lehrbeauftragter im wissenschaftlichen Bereich, zunächst an der Universität Essen, seit 2002 in Bochum („Strategisches Management und Unternehmensführung“) Im April 2005 kam er nach Remscheid als Nachfolger von Wolfgang Roth.

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