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Weiterhin Hängepartie bei Sportplatz Neuenkamp

Pressemitteilung des CDU-Landtagsabgeordneten  Jens-Peter Nettekoven

Die Enttäuschung über den negativen Förderentscheid ist auch bei dem Remscheider Landtagsabgeordneten Jens-Peter Nettekoven groß. In der Vergangenheit hatte er sich als Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion auf lokaler Ebene und als Landtagsabgeordneter für Remscheid und Radevormwald in der Landeshauptstadt für eine Lösung der seit langem in der Schwebe befindlichen Zukunft des Sportplatzes Neuenkamp eingesetzt. „Ich bin schon enttäuscht, dass die vielen Gespräche, die ich nach der Abgabe des Remscheider Förderantrags mit den verantwortlichen Stellen in Düsseldorf geführt habe, nicht das Ergebnis erzielt haben, das sich die beiden Sportvereine, die Vertreter unserer Stadt und die Politik erhofft hatten. Aber Lamentieren hilft keinem weiter. Wir müssen jetzt die Ärmel hochkrempeln und nach alternativen Lösungsansätzen suchen, die auch ohne den Schluck aus der Fördermittel-Pulle von Bund und Land realisiert werden können“,  sagt der Remscheider CDU-Politiker.

„Heute bleibt nüchtern festzustellen, dass der große Wurf, den Oberbürgermeister Mast-Weisz vollmundig vor den Kommunalwahlen angekündigt hat, nicht gelungen ist. Für die Sportvereine und das Quartier Hohenhagen hätte ich mir einen anderen Ausgang gewünscht. Die ‚Goldrandlösung‘ ist nun leider vom Tisch, was bleibt sind die damit geweckten Erwartungen. An der planerischen Qualität hat es sicherlich nicht gelegen, dass der Förderantrag aus Remscheid nicht zum Zuge kam. Den Ausschlag hat letztlich die deutliche Überzeichnung des Investitionspakt 2020 gegeben. Aber im Hinblick darauf, dass bereits im Vorfeld eine Überzeichnung des Fördervolumens abzusehen war, wäre weniger vielleicht mehr gewesen“, gibt Nettekoven zu bedenken.

„In einem Interview Anfang August hat Burkhard Mast-Weisz von der Manövrierunfähigkeit gesprochen, aus der man mit Hilfe der Fördergelder  herauszukommen hoffe. Nachdem sich diese Hoffnung nicht erfüllt hat, sind die Steuerkünste des wiedergewählten Oberbürgermeister jetzt umso mehr gefragt. Es steht außer Frage, dass die Stadt Remscheid ein Projekt dieser Größenordnung finanziell nicht alleine stemmen kann. Aber das darf nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Jetzt ist eine Kurskorrektur gefordert, die den Vereinen trotz enger gesteckter finanzieller Möglichkeiten seitens der Stadt eine Zukunftsperspektive eröffnet. Wir dürfen den Kampf um den Erhalt des Sportplatz Neuenkamp nicht aufgeben“, so Nettekoven. „Im Sport gibt es unverändert zahlreiche offene Baustellen in unserer Stadt, für die dringend Lösungen gefunden werden müssen. Die Sportplätze Neuenkamp und Hackenberg, das Freibad Eschbachtal – alles traurige Beispiele geweckter und enttäuschter Hoffnungen. Es gibt viel zu tun im Sport. Die Stadt muss ihre Hausaufgaben machen, damit sich für den Sport etwas bewegt in Remscheid und wir endlich wieder in fröhliche Gesichter blicken können.“

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Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung teilt mit: „Im Sprinttempo werden 47 Millionen Euro für die Verbesserung der Sportinfrastruktur in den Kommunen bereitgestellt. Damit können rund 80 Projekte finanziert werden. (…) Gefördert werden Gebäude und Einrichtungen, die zur Ausübung von einer oder mehreren Sportarten dienen und Anlagen für den Breitensport, die die körperliche Fitness, den Ausgleich von Bewegungsmangel sowie den Spaß am Sport befördern. Vorrang bei der Programmaufstellung hatten Maßnahmen, die besonders vielen Menschen einen Zugang zur sportlichen Betätigung ermöglichen und/oder quartiersbezogene niederschwellige Angebote mit großer Reichweite für Kinder und Jugendliche zum Inhalt haben (zum Beispiel Parcouring, Dirtbike, PumpTrack, Kleinspielfelder, Basketballfelder oder Ähnliches). Da die Umsetzung der Maßnahmen innerhalb von drei Jahren erfolgen muss, wurden zusätzlich nur Anträge in das Programm 2020aufgenommen, die nach der Antragslage einen schnellen Baubeginn der Maßnahme erwarten lassen.“

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