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Schulneubau für 30 Millionen mit ambitioniertem Zeitplan

Zum Schuljahr 2022/23 soll das neue Berufskolleg fertig sein“, war am 2. März dieses Jahres die wichtigste Botschaft der Pressekonferenz, zu der Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz in den am 2. März 1893 von der „Städtischen Höheren Töchterschule" bezogenen Schulbau an der Stuttgarter Straße eingeladen hatte, der schon seit vielen Jahren das Berufskolleg Wirtschaft & Verwaltung beherbergt, längst mehr schlecht als recht (um einen Neubau hatten sich Schülerschaft und Lehrerkollegium schon 2008 bemüht). Gestern nun fand auf dem so genannten Baufeld 6 an der Schmalkalder Straße (Spielstraße) am Remscheider Hauptbahnhof der offizielle Startschuss zu den Bauarbeiten für das neue Berufskollegs statt. Pandemiebedingt war der symbolische erste Spatenstich in kleinem Rahmen geplant. Aber bei Nebel und Nieselregen, matschigem Lehm und Pfützen hätte es auch so wohl niemanden länger als nötig auf der Baustelle gehalten.

Mit dabei  – wie vor acht Monaten – Guido Handschmann von der SSP AG, einem integralen Planungsbüro in Bochum, von der das Entwurfskonzept der neuen Berufsschule stammt, Bert Slyter, Geschäftsführer der Industriebau Imetaal GmbH & Co KG, einer 100-prozentien deutschen Tochtergesellschaft der niederländischen Ten Brinke Group, Stadtdirektor und Stadtkämmerer Sven Wiertz, Schuldezernent Thomas Neuhaus, Arndt Liesenfeld (Fachdienst Schule und Bildung) sowie Elke Ittig, Dirk Deutemann und Thomas Judt vom städtischen Gebäudemanagement und Schulleiterin Cornelia Berghaus-Biermann. Hinzu kamen diesmal als Vertreter des Rates Waltraud Bodenstedt (W.i.R.) und Kai Kaltwasser (CDU), der Vorsitzende des städtischen Schulausschusses.

Die dreigeschossige Berufsschule, bestehend aus drei zu einander versetzten Baukörpern mit einer Nutzfläche von 7.746 Quadratmetern, soll nach den Sommerferien 2022 insgesamt 1.400 Schülerinnen und Schüler und 70 Lehrerinnen und Lehrer aufnehmen. Der Neubau ist die größte Investition in einen Remscheider Schulneubau seit der Einweihung der Sophie-Scholl-Gesamtschule vor 25 Jahren. Sein Dank galt Danke an dem Rat der Stadt, Stadtkämmerer Sven Wirtz und Schuldezernent Thomas Neuhaus dafür, „dass sie den Mut hatten, ein Projekt in dieser Größenordnung anzugehen. Ich freue mich, dass das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung nun einen neuen Standort bekommt. Hier werden 30 Millionen Euro in Bildung investiert. Das zeigt, wie wichtig uns Bildung in dieser Stadt ist. 30 Millionen gibt man nicht mal so eben aus. Bildung ist dem Rat und der Verwaltung gleichermaßen wichtig für den Standort Remscheid. Denn Bildung wird in den nächsten Jahren unser Schlüsselthema sein: Wir beschäftigen und gerade mit der Rückkehr von G8 zu G 9 – das war eine richtige Entscheidung, die allerdings einiges am Investitionen mit sich bringt. Und auch die Ausweitung des Offenen Ganztags in den Grundschulen ist eine große Herausforderung. Aber wenn wir klugen Nachwuchs haben wollen, müssen wir dafür die Voraussetzungen schaffen, und dafür ist auch der Neubau des Berufskollegs hier ist eine von vielen Bausteinen!“

Im Juni 2022 soll das Berufskolleg von der Stuttgarter Straße in den Neubau am Hauptbahnhof umziehen. „Das ist eine ambitionierte Zeitplanung“, sagte der OB gestern. „ich hoffe sehr,  dass das alles so klappt mit dem Bau!“ Auffällig ist der langgezogene Grundstückszuschnitt (auch schon mal „schmales Handtuch“ genannt), der eine Separierung von den 70 Stellplätzen und dem teils für die öffentliche Nutzung freigegebenen Schulhof ermöglicht.

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