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„Sprechende Tüten“ als Zeichen der Hoffnung

Pressemitteilung des evangelischen Kirchenkreises Lennep

Das Brötchen in der Tüte ist zum Essen gedacht, die Botschaft auf der Tüte soll im Gedächtnis bleiben: „Brot als Zeichen der Hoffnung“ wollen am Samstag Vertreter der demokratischen Parteien zusammen mit Vertretern der örtlichen Religionsgemeinschaften auf den Wochenmärkten in Alt-Remscheid, Lennep und auf dem Schützenplatz in Lüttringhausen verteilen. Die Idee von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, eine solche Aktion gemeinschaftlich durchzuführen, fand bei den Vertretern der Religionsgemeinschaften schnell großen Anklang. „Mit dem Brot verbinden alle drei Weltreligionen das Miteinander, die Stärke und den Zusammenhalt und das wollen wir gerade jetzt betonen“, sagt Pfarrerin Antje Menn, Superintendentin des Kirchenkreises Lennep.

„In einer Zeit, wo alles zurückgefahren wird, keine Weihnachtsmärkte, keine größeren Treffen unter Kollegen, im Bekannten- und Verwandtenkreis stattfinden dürfen, wollten wir ein Signal zum Zusammenhalt aussenden. Wir müssen diese Zeit gemeinsam durchstehen“, begründet Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz seine Initiative. Bereits nach der umstrittenen Demonstration von Corona-Gegnern am 5. Oktober auf dem Remscheider Rathausplatz hatten Superintendentin Antje Menn, Stadtdechant Msgr. Thomas Kaster und Pastor André Carouge als Vertreter des Ev. Kirchenkreises Lennep, des Katholikenrates Remscheid und der Friedenskirche Remscheids gemeinsam Stellung bezogen. „In unserer Stadt gibt es ein gutes, respektvolles Miteinander. Dies wird uns auch durch diese schwere Zeit der Corona-Pandemie tragen“, ist sich Stadtdechant Msgr. Thomas Kaster sicher.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Bezirksbürgermeister, Vertreter der demokratischen Ratsfraktionen, Pfarrer und ehrenamtliche Helfer aus den Kirchengemeinden werden die 1500 „sprechenden Tüten“ am Samstag zwischen 9 Uhr und 13 Uhr verteilen. „Wir hatten im Vorfeld überlegt, wo wir in diesen Tagen der Zurückgezogenheit Menschen antreffen, und da sind die Wochenmärkte genau der richtige Ort“, findet Pastor André Carouge. Dass diese ungewöhnliche Aktion möglich wurde, ist auch Evertzberg-Geschäftsführer Thomas Bischzur zu verdanken, bei dem sich Oberbürgermeister Mast-Weisz dafür bedankte.

„Mit diesem Brot, das aus vielen Körner besteht, setzen wir ein Zeichen des versöhnten Miteinanders. Denn gerade in dieser Zeit ist der gesellschaftliche Zusammenhalt und die Solidarität untereinander von größter Bedeutung. Wir ermutigen dazu, füreinander Verantwortung zu übernehmen und der Vernunft und Zuversicht Raum zu geben. Dazu geben wir Ihnen eine kleine Stärkung mit auf den Weg. Trotz Sorgen und Zweifeln: Wir halten zusammen!“, heißt es auf der Tüte.

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