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Entspannteres Lernen durch längere Unterrichtsstunden?

Die gemeinsame Konferenz mit Jugendlichen aus Remscheider Schulen, die sich dort in der Schülervertretung (SV) engagieren, war vor einigen Tagen quasi die letzte Amtshandlung des zweiten Remscheider Jugendrates. Der dritte wird gerade gewählt. Es darf getrost angenommen werden, dass er den Kontakt zu den Schülervertretern weiter ausbaut – und deren Anregungen dann in seine politische Arbeit einfließen lässt, so sie denn relevant sind. Diskussionswürdig erscheint mir in diesem Zusammenhang die 65-Minuten-Schulstunde, die am Gymnasium "Am Kothen" in Wuppertal mit dem nächsten Schuljahr (2008/2009) eingeführt wird. Unterm Strich bleibt dadurch die Unterrichtszeit zwar unverändert, aber bei höchstens fünf Unterrichtsstunden täglich für die unteren Klassen wäre dann entspannteres Lernen möglich (weniger Wechsel der Unterrichtsräume, mehr Zeit für Übungen und individuelle Förderung), so jedenfalls die Zielvorstellung des Lehrerkollegiums.

Mit der Verlängerung der Unterrichtsstunden reagiert das Wuppertaler Gymnasium, wie der WDR heute in seinen Regionalnachrichten auf WDR 2 berichtet, auf die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit um ein Jahr. Schulleiter Rüdiger Lippka wird mit den Worten zitiert, durch die verkürzte Schulzeit hätte man sonst schon in den fünften Klassen sieben bis acht Schulstunden täglich ansetzen müssen.

Was halten die Remscheider Schülervertreter von dieser Idee? Das könnte/sollte den neuen Jugendrat interessieren.

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Kommentare

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Harald Fetsch am :

Es wäre auch eine andere Lösung denkbar. Meistens sind alle Unterrichtsfächer über die Schulhalbjahre gleichmäßig verteilt. Dadurch ergibt sich, dass bei einigen Fächern nur eine Einzel- oder eine Doppelstunde pro Woche unterrichtet werden. Dazwischen liegt eine Woche Pause. Etliche Zeit muss daher aufgewendet werden, um dann zu wiederholen. Eine denkbare Alternative ist, die Anzahl der Fächer pro Schulhalb- oder Schulvierteljahr zu reduzieren. Einige Fächer mit wenigen Wochenstundenzahl würden in dieser Zeit blockmäßig mit erhöhter Stundenzahl an mindestens zwei Tagen unterrichtet. Dafür entfällt dieses Fach in einem anderen Schulhalbjahr ganz. Dadurch verspreche ich mir mehr Kontinuität im Lernen und weniger Wiederholungsaufwand. Auch durch die dann möglichen Doppelstunden ergeben sich längere Unterrichtseinheiten. Mittelfristig sollte auch der Unterrichtsinhalt überprüft werden, ob das alles in dieser Menge und Form für ein breites Grundlagenwissen notwendig ist.

k. lange am :

ich finde den vorschlag von hr. fetsch bedeutend angenehmer für die schüler+lehrer..schul-std über 65 min sind vom lehrinhalte behalten+spannen eines konzentrationsbogens sowohl für schüler als auch für lehrer sehr schwierig. übrigens ist die vorgeschlagene variante schon immer in waldorfschulen praktiziert worden und hat sich in diesem pädag.bereich sehr bewährt. schüler kommen sich intensivst in das jeweilige thema einarbeiten+zu beginn des neuen blocks jeweils überprüfen, in wie weit die inhalte des vorherigen blocks des selben faches wirklich verinnerlicht wurden..um dann ggf noch einmal nachzuarbeiten. k.lange (mutter von 4kindern-davon 2 in der oberstufe+2im grundschulbereich)

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