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Drei Fraktionen wollen Existenz der Sportvereine sichern

Zur Sitzung des Ausschusses für Sport und Freizeit am 15. Dezember  und des Rates der Stadt am 25. Februar haben die Fraktionen von SPD, GRÜNE und FDP den Antrag gestellt die Verwaltung mit einer Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung für die Remscheider Sportfreianlagen Zu beauftragen, konkret: einer Bedarfserhebung  und -prognose unter Berücksichtigung der verschiedenen Nutzungsarten einschließlich der Zuschauerzahlen. Auch erwarten die Antragsteller von der Verwaltung Vorschläge für die künftige Nutzung der vorhandenen Anlagen und für mögliche Investitionsmaßnahmen auf Grundlage der ermittelten Bedarfe sowie „eine Darstellung der erforderlichen Investitionsmittel und eine Folgekostenabschätzung für die Anlagen in den nächsten 25 Jahren einschließlich einer Gegenüberstellung verschiedener Oberflächenbeläge (Kunstrasen, Hybridrasen, Naturrasen, Grüne Asche). Die Förderprogramme des Bundes und des Landes für die Stadt-, Sport- oder die Quartiersentwicklung seien nach Möglichkeit weiterhin für die Sportstättenentwicklung in Remscheid zu nutzen.

Zur Begründung schreiben die Antragsteller: „Nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen zu den DOC-Planungen und dem Wegfall etwaiger Fördermittel für die Modernisierung des Sportplatzes Neuenkamp muss die Sportentwicklungsplanung der kommenden Jahre neu gedacht werden. Wir sehen einer Revision des OVG-Urteils optimistisch entgegen und gehen davon aus, dass die Gelder im Falle der Bestandskraft des B-Plans und der Baugenehmigungen fließen werden. Doch die Vereine SG Hackenberg und BV 1910 Remscheid sind in ihrer Existenz bedroht und brauchen schnellstmöglich eine Perspektive für die Nutzung moderner Sportstätten. Optimale, bedarfsgerechte Spiel- und Trainingsmöglichkeiten für die Remscheider Vereine haben für uns oberste Priorität. Wir schlagen daher die Entwicklung eines neuen Konzepts für die Sportanlagen im Fußball- und im Leichtathletikbereich vor. Wir wollen auch die geplanten Maßnahmen für die Erweiterung der Sportanlage Hackenberg kritisch betrachten und dabei die voraussichtliche Auslastung der geplanten Plätze und die Frage nach dem optimalen Oberflächenbelag einbeziehen. Die Schaffung einer Leichtathletikanlage für die Lenneper Turngemeinde und den Schulsport in Hackenberg steht für uns nicht zur Disposition. Wir brauchen zudem ein Stadion in Remscheid, um die Anforderungen der Remscheider Vereine an den Spielbetrieb zu decken. Die Verwaltung wird gebeten, trotz der negativen Förderbescheide weiterhin zu versuchen, Fördermittel des Landes und/oder des Bundes einzuwerben und für die Entwicklung der Remscheider Sportanlagen zu nutzen.“

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Kommentare

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Chronist am :

Mit Schreiben vom 30. November bat Ratsmitglied Bettina Stamm von der Wählergruppe echt.Remscheid die Verwaltung um die Beantwortung der nachfolgenden Frage: „Unter welchen Voraussetzungen könnte ein Projekt Kunstrasen Hackenberg unabhängig von der Realisierung des DOC und der Sportstättenverlagerung abgekoppelt und zeitnah finanziert werden?“ Die Verwaltung: „Der Fachdienst Sport und Freizeit ist durch die Grundsatzbeschlüsse des Rates zur Errichtung des Sportzentrums Hackenberg gekoppelt an die Entscheidung zur Errichtung des DOC gebunden. Eine andere Planung bzw. Alternativplanung bedarf eines ausdrücklichen Auftrages durch die zuständigen Gremien.“

Chronist am :

Nach der Förderabsage für den Sportplatz Neuenkamp und der zumindest verschobenen Erweiterung der Sportanlage Hackenberg als Folge des DOC-Urteils wollen die Fraktionen von SPD, GRÜNE und FDP möglichst kurzfristige Lösungen für die betroffenen Vereine finden, aber ebenso die Sportentwicklungsplanung für die Remscheider Sportfreianlagen insgesamt auf einen aktuellen Stand bringen. Michael Büddicker, sportpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, unterstreicht die Notwendigkeit der Neuplanung: „Die Zukunft des Sportplatzes Neuenkamp ist offen, und die Mittel aus dem Flächenverkauf für das DOC fehlen weiter für die Erweiterung der Sportanlage Hackenberg. Die betroffenen Vereine brauchen jetzt eine Perspektive mit attraktiven Sportstätten. In einem ersten Schritt sollte die Stadt die Auslastung der Sportanlagen betrachten und bestehende Freiräume für die Vereine nutzen. Für die langfristigen Planungen benötigen wir allerdings eine umfassende Sportentwicklungsplanung für die Sportfreianlagen in der gesamten Stadt.“ Die Aktualisierung der Sportentwicklungsplanung soll die Grundlagen für die zukünftigen Entscheidungen liefern, wie der sportpolitische Sprecher der GRÜNE-Fraktion betont: „Wir wollen aktuelle Zahlen über die Bedarfe der einzelnen Sportarten und Vereine, wie sie sich jetzt darstellen und wie sie sich voraussichtlich entwickeln werden. Außerdem benötigen wir eine Kalkulation der voraussichtlichen Investitionen und eine Folgekostenschätzung für die nächsten 25 Jahre. Dazu gehört auch eine Gegenüberstellung der möglichen Beläge wie Natur- und Kunstrasen, aber auch der zunehmend verbreitete Hybridrasen und die ‚Grüne Asche‘.“ Torben Clever, sportpolitischer Sprecher der FDP-Ratsfraktion, unterstreicht, mit einer solchen Neuplanung optimale Bedingungen für alle Sportarten und Vereine schaffen zu wollen: „Derzeit erscheinen die Überlegungen wie Stückwerk. Das muss sich ändern. Es geht natürlich um die SG Hackenberg und den BV 1910 Remscheid, aber beispielsweise auch um Vereine wie den 1. FC Klausen, dessen Ascheplatz in der Diskussion keine große Rolle spielt. Die Liste ließe sich etwa mit der Leichtathletik und natürlich mit dem Schulsport fortsetzen. Nicht zuletzt haben wir fest im Blick, dass wir in Remscheid ein modernes Stadion benötigen.“

Chronist am :

Der Antrag von SPD, Grünen und FDP fand am Dienstag im Sportausschuss eine Mehrheit. Die CDU konnte sich mit ihrem Vorschlag nicht durchsetzen, in den Etat 2021 noch ein oder zwei Millionen Euro für einen weiteren Kunstrasenplatz in Hackenberg einzustellen. Dafür fehle der Stadt das Gekd, meinte u. a. Thomas Brützel (Wählergemeinschaft).

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