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Die IHK freut sich: „Robuster“ Aufschwung geht weiter

Pressemitteilung der Industrie- und Handelskammer

“Die jecken Tage sind vorbei, die gute konjunkturelle Lage der bergischen Wirtschaft aber bleibt", betonte Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid, auf der traditionellen Konjunkturpressekonferenz der IHK. Erstmals am Aschermittwoch präsentierte Wenge die Ergebnisse der IHK-Umfrage zur wirtschaftlichen Lage, an der sich rund 450 Unternehmen mit insgesamt 24.000 Beschäftigten beteiligt haben. Danach bezeichnen 47 Prozent ihre Lage als „gut“, 40 Prozent als „befriedigend“ und nur 13 Prozent sind unzufrieden. Aus diesen erfreulichen Umfrageergebnissen ergibt sich ein nach wie vor hoher Saldowert von plus 35 – allerdings lag dieser Wert vor einem Jahr noch um neun Punkte höher. Die anhaltende Hochphase zeigt sich insbesondere in Solingen und Remscheid. Mit einem Indexwert von plus 59 ist Solingen derzeit Spitzenreiter im Städtedreieck. Remscheid kommt auf einen ebenfalls beachtlichen Wert von plus 50. Deutlich schwächer schneidet hingegen die Wuppertaler Wirtschaft ab, deren Indexwert sich auf plus 14 verschlechtert hat. „Auch in den nächsten sechs Monaten erwarten die Wuppertaler Unternehmer leider keine Verbesserung. Immerhin liegen aber alle Werte noch im positiven Bereich“, so Wenge.

Insgesamt werde die bergische Wirtschaft in diesem Jahr mehr investieren und moderat Arbeitsplätze schaffen. Die Nachfrage nach Auszubildenden werde weiterhin erheblich zunehmen. Sehr erfreulich sei auch, dass der Konjunkturaufschwung – abgesehen vom Verkehrsgewerbe – inzwischen sämtliche Hauptwirtschaftszweige erfasst hat. So melden die Unternehmen aus Industrie, Kreditgewerbe, Dienstleistungen, Großhandel, Hotellerie so­wie endlich auch der Einzelhandel eine überwiegend positive Geschäftslage. Gleichermaßen gelte dies für die Geschäftserwartungen, die künftigen Umsatz- und Ertragsprognosen, die Investitionsabsichten und – mit Abstrichen – auch für die Personalplanungen.

 

„Gerade in der für unsere Region so wichtigen Industrie erleben viele kleine und mittelständische Unternehmen offenbar erst jetzt, das heißt mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung zu den Großbetrieben, ihren Konjunkturauf­schwung. Mehr als die Hälfte der Industrieunternehmen berichten von gestiegenen Umsätzen, bei den Exportumsätzen sind es sogar 70 Prozent“, unterstrich der IHK-Chef. Das führe zu erhöhten Investitionen und zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Auch für die Zukunft seien die Unternehmen vorwiegend optimistisch. Immerhin fast ein Drittel der Industriebetriebe klage allerdings über einen Mangel an Fachkräften.

Alles in allem sei die Konjunktur „robust“, so Wenge abschließend. Das mache ihn optimistisch, dass der Aufschwung weitergehen werde – trotz zahlreicher Risikofaktoren wie dem starken Euro, den ständig steigenden Energie- und Rohstoffpreisen, dem scharfen Wettbewerb sowie der aktuellen Finanzmarktkrise.

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