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Rot auch nach der Sanierung, aber preiswerter

Ausgebaute Fichtenstraße: Freie Fahrt für den Verkehr“, hieß es am 18. April 2006 im (damals neuen) Waterbölles. „Jetzt fehlen eigentlich nur noch die Einmündungsbereiche (sie sollen einen rötlichen Asphalt erhalten) und ein paar Feinarbeiten an den Garageneinfahrten einiger Anlieger, und die Fichtenstraße ist (endlich) fertig. (…) Schön ist die Straße geworden, kein Zweifel.“

In der Rückschau muss allerdings einschränkend gesagt werden, dass die roten Kreuzungsbereiche die Ansprüche nicht erfüllt haben. Risse im roten Asphalt zeigten sich in zunehmendem Maße und wurden lediglich oberflächlich repariert. Später, nachdem die Gewährleistungsfrist der Straßenbaufirma abgelaufen war, löste sich die Deckschicht gar in größeren Placken ab. Das zwang die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) jetzt zu einer Grundsanierung in den betroffenen Bereichen. TBR-Abteilungsleiter Gerald Hein auf Anfrage: „Die Kreuzungsbereiche hatten sich damals die Politiker der Bezirksvertretung Süd in Rot gewünscht, damit den Autofahrern signalisiert werden konnte, hier langsamer zu fahren. Das war damals mit erheblichen Mehrkosten gegenüber einem regulären Asphalt verbunden!“

Und auch jetzt wieder soll die oberste Deckschicht rot werden. Die Mehrkosten werden diesmal allerdings niedriger ausfallen, wenn man die Inflationsraten der vergangenen Jahre berücksichtigt. Denn die Technik ist vorangeschritten. Die Schwachstelle des roten Asphalts war ein zu sprödes Epoxidharz; das wird jetzt nicht mehr verwendet. Hein: „Wir arbeiten mit einem dünnen Kunststoffbelag, wie man ihn inzwischen auch auf manchen Radwegen in Remscheid sieht!“ Der wird auf insgesamt 640 Quadratmeter verteilt. Gesamtkosten der Sanierungsmaßnahme: 75.000 Euro.

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