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100 Jahre Rathaus: Festwochenende im September geplant

Pressemitteilung des Heimatbundes Lüttringhausen

Wie bereits mehrfach berichtet wird das Lüttringhauser Rathaus in diesem Jahr 100 Jahre alt. Im September des Jahres 1908 wurde das heute unter Denkmalschutz stehende Gebäude durch den legendären  Lüttringhauser Bürgermeister Richard Gertenbach seiner Bestimmung übergeben. In der damaligen Zeit legte das imposante Gebäude mit seinem markanten Turm und seinem schönen Ratssaal ein eindrucksvolles Zeugnis ab vom Selbstbewusstsein der aufstrebenden bergischen Kleinstadt Lüttringhausen. Doch nur für gut 20 Jahre war das neue Rathaus der Verwaltungsmittelpunkt von Lüttringhausen, welches damals vom Morsbachtal und Gelpetal im Westen bis nach Beyenburg und den Wupperortschaften im Osten reichte. Im Jahre 1929 wurde die Stadt Lüttringhausen gegen den erbitterten Widerstand der Bürgerschaft nach Remscheid bzw. der östliche Teil mit Beyenburg nach Wuppertal und zu einem kleineren Teil nach Radevormwald eingemeindet. Das Lüttringhauser Rathaus war nur noch eine Nebenstelle der Remscheider Verwaltung. Dabei wurde das Dienstleistungsangebot im Laufe der Jahrzehnte im Lüttringhauser Rathaus durch die Stadt Remscheid immer mehr abgebaut. Zum Beispiel sind das Jahrhunderte alte Lüttringhauser Standesamt, das Sozialamt oder das Versicherungsamt schon lange nicht mehr in Lüttringhausen vertreten. Dennoch ist das Lüttringhauser Rathaus für die Lüttringhauser immer das Symbol eines eigenständigen Bürgersinns geblieben. Und so ist es für viele Bürger und den Heimatbund eine Selbstverständlichkeit, in Zusammenarbeit mit der Bezirksvertretung und dem Stadtmarketing der Stadt Remscheid dieses Jubiläum gebührend zu feiern.

In Anlehnung an die großartigen Feierlichkeiten zum 850-jährigen Jubiläum von Lüttringhausen im Jahre 2005 soll deshalb am Freitag, 19.9.08 und am Samstag, 20.9.08, am Rathaus / Bandwirkerbrunnen / Gneisenaustraße erneut ein großes Bürger- und Vereinsfest über die Bühne gehen. Während nach den bisherigen Planungen Lüttringhauser Gastronomen die Bewirtung am 19.9.2008 übernehmen sollen, ist für Samstag, 20.9.2008, ein Festprogramm geplant, welches von Vereinen, Schulen, Kindertageseinrichtungen, Jugendeinrichtungen etc. gestaltet werden soll. Gemeinsam mit der Bezirksvertretung Lüttringhausen lädt der Heimatbund Lüttringhausen deshalb alle interessierten Gruppen zu einem Vorbereitungsgespräch ein, welches am Mittwoch, 20. Februar 2008, 17.30 Uhr, im Sängerheim des Lüttringhauser Männerchores an der Stadtkirche Lüttringhausen / Ludwig-Steil-Platz, stattfinden wird. Die interessierten Gastronomen, die bereits im vergangenen Jahr ihre Teilnahme signalisiert hatten, treffen sich bereits um 16.00 Uhr an gleicher Stelle.

Heimatbund und Bezirksvertretung würden sich freuen, wenn das Rathaus-Jubiläumsfest ein genau so großer Erfolg würde, wie das gemeinsam begangene Stadtjubiläum vor drei Jahren. Zumal auch noch der Bandwirkerbrunnen neben dem Rathaus in diesem Jahr 10 Jahre alt wird. In diesem Sinne hoffen Bezirksvertretung und Heimatbund, am 20.2.2008 möglichst viele Interessierte begrüßen zu können.

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Kommentare

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Susanne Fiedler am :

Irrtum, die Beyenburger wollten gar nicht nach Lüttringhausen eingemeindet werden!!! Es wäre schön, wenn solche Dinge auch einmal in den Archiven korrekt recherchiert würden. Hier ein Auszug aus der von mir verfassten Beyenburger Chronik: 1929 Juni 1 Der Bezirksverein Beyenburg spricht sich in einer Versammlung erneut für den Anschluss an Barmen aus. (General-Anzeiger v. 01.06.1929); 1929 Juni 13 Der Gemeindeausschuss des Preußischen Landtags lehnt in erster Lesung die Barmer Ansprüche auf Gebietszuteilungen von Beyenburg, Lüttringhausen und Ronsdorf ab (GA 14.06.1929; TA 15.06.1929; BZ 14./15.06.1929; CroA. 15.06.1929) 1929 August 1 Kommunale Neugliederung: Beyenburg kommt mit dem größten Teil der Honschaft Wallbrecken und einem Teil der Honschaft Garschagen an Barmen (=1440 ha, 3451 Einwohner) Die Beyenburger Ansiedlungen auf der rechten Wupperseite bleiben bei Schwelm.

Harald Fetsch am :

Ich sehe keine angebliche Widersprüchlichkeit. In der Einladung der Bezirksvertretung und dem Heimatbund lese ich, dass Lüttringhausen bis 1929 im Osten bis nach Beyenburg reichte. Ob einschließlich oder ausschließlich bleibt offen. Frau Fiedler und der Heimatbund schreiben beide, dass ab 1929, mit der kommunalen Neugliederung, Beyenburg im wesentlichen zu Barmen kam. Darin sind sie sich also einig.

Peter Maar am :

Irrtum, Frau Fiedler! Beyenburg gehörte bereits seit 1806 zu Lüttringhausen, erst zur Bürgermeisterei Lüttringhausen und später dann zur Stadt Lüttringhausen. Von einer Eingemeindung nach Lüttringhausen 1929 kann deshalb überhaupt keine Rede sein. Und was die Meinung der Beyenburger Bürger zur kommunalen Neugliederung 1929 betrifft, kann man in der Veröffentlichung "Lüttringhausen - eine bergische Stadt, die selbständige Stadtgemeinde bleiben will und muß", veröffentlicht im Mai 1929 von der Stadt Lüttringhausen/Bürgermeister Dr. Suthoff-Groß, folgendes lesen: "Die vier Stadtverordneten des Ortsteils Beyenburg der Stadtgemeinde Lüttringhauen haben nach eingehender Befragung aller Bevölkerungskreise mit 3 gegen 1 Stimme am 20. November 1928 den Anschluss an Barmen abgelehnt und sich für ein Verbleiben bei Lüttringhausen und dem Landkreis Lennep, evtl. dem Südkreis, selbst mit Kreissitz in Opladen, ausgesprochen." Vielleicht sollten Sie Ihre Beyenburg-Chronik entsprechend ergänzen. Im Übrigen empfehle ich die Lektüre des Buches von Gerd Helbeck "Beyenburg - Geschichte eines Ortes an der bergisch-märkischen Grenze und seines Umlandes". Das Buch dokumentiert in hervorragender Weise die über viele Jahrhunderte bestandenen engen Verflechtungen zwischen Beyenburg und Lüttringhausen. 1929 wurden diese seit dem frühen Mittelalter existierenden engen Verbindungen willkürlich zerstört. Das Buch kann für 19,50 Euro beim Lüttringhauser Anzeiger erworben werden.

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