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Sternsinger-Aktion 2021 auf ganz anderen Wegen

Die Sternsinger-Aktion, bei der junge Sternsingerinnen und Sternsinger durch die Straßen ziehen, Häuser segnen und um Spenden bitten, muss in diesem Jahr wegen der Covid-19-Pandemie ungewohnte Wege beschreiten. Lange wurde in der katholischen Pfarrei St. Suitbertus in Alt-Remscheid überlegt, wie in diesem besonderen Jahr der Segen der Sternsinger in die Häuser und zu den Menschen kommen kann. Und nun kommt doch alles anders.

Unter dem Motto „Sternsingen – aber sicher“ wollten sich die verkleideten Königinnen und Könige mit ihren erwachsenen Begleitern am 9. und 10. Januar 2021 auf den Weg zu den Menschen machen, um den Segen zu bringen und Geld für benachteiligte Kinder zu sammeln: mit einer Sternlänge Abstand, Mund-Nasen-Bedeckung, kontaktloser Spendenübergabe und Desinfektionsmittel im Gepäck, ganz so, wie es die geltende Verordnung verlangt. „Gerade in diesen besonderen Zeiten ist es wichtig, den Segen auch diesmal zu den Menschen bringen. Zugleich ist das Geld, das die Kinder hier in unseren vier Kirchbezirken von Alt-Remscheid und Remscheid Süd sammeln, eine wichtige Unterstützung für die benachteiligten Kinder in den Hilfsprojekten dieser Welt, an die gerade in der Corona-Zeit noch einmal besonders gedacht werden muss“, erklärt Susanne Kuhstoß vom Organisationsteam. Aber das Infektionsrisiko, dem sich Kinder, Begleiter und die Besuchten aussetzen würden, sei einfach zu groß.

In den Vorjahren hatten bereits vor Beginn der Aktion viele Remscheider Haushalte um den Segen der Sternsinger gebeten. Das wird in diesem Jahr nicht gehen: „Natürlich würden wir wirklich gerne jeden auf unseren Listen besuchen, denn wir wissen, dass viele Menschen auf uns warten, um den fröhlichen Kinderstimmen und dem Sternsingerlied zu lauschen“, sagt Marion Kurp, die ebenfalls zum Organisationsteam gehört. Weil dies nicht geht, haben sich die Verantwortlichen etwas anderes einfallen lassen: „Alle Haushalte, die wir sonst immer besucht haben, werden in der ersten Januarwoche in ihrem Briefkasten einen Umschlag mit gesegneter Aufkleber-Aufschrift ‚20*C+M+B+21‘ finden“, verspricht Rafaela Peil, die dritte verantwortliche Organisatorin. Die Buchstaben ‚20*C+M+B+21‘ stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ und bedeuten „Christus segne dieses Haus.“ In den Umschlägen befindet sich außerdem ein kleiner Gruß von den Sternsingern, verbunden mit der Bitte um eine Spende, die wie immer vor allem Kindern zugutekommen wird. Das Leitwort der 63. Aktion Dreikönigssingen lautet in diesem Jahr „Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“.

In den vergangenen mehr als sechs Jahrzehnten sammelten die Sternsinger bundesweit etwa 1,19 Milliarden Euro für mehr als 75.600 Projekte zugunsten von Kindern in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa – in den vergangenen Jahren kam jährlich ein fünfstelliger Betrag davon aus Remscheid. Wer spenden will, kann einen Geldbetrag auf das Konto der Katholische Kirchengemeinde Sankt Suitbertus überweisen (IBAN: DE33 3405 0000 0000 0047 62, Verwendungszweck: Sternsinger). Spendenquittungen werden auf Wunsch vom Pfarrbüro (Papenberger Straße 14b, Telefon: 02191-24773, Mail: pfarrbuero@suitbertus-remscheid.de) ausgestellt. (Marion Kurp)

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