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SPD will technische Defizite in den Schulen wissen

„Der Schulbetrieb findet aufgrund der Corona-Pandemie sporadisch, episodisch oder in Einzelfällen dauerhaft als so genanntes Lernen auf Distanz statt“, beschreibt die Remscheider SPD die eher unübersichtliche „Corona-Lage“ in  den Schulen. Und weil diese Lernzeiten auch in absehbarer Zukunft in häusliche Umgebungen ausgelagert werden müssen , sollten nicht nur die Schülerinnen und Schüler technisch in die Lage sein, am häuslichen Lernen teilzuhaben, sondern auch die Lehrer/innen in den Schulgebäuden über die Technik verfügen, um ihren Schüler/innen angepasste Unterrichtsformate anbieten zu können. Die Lehrer können ihren Unterricht nur zum Teil über Videokonferenzen von zuhause aus erteilen, da sie nach Stundenplan auch einzelne Lerngruppen im Präsenzunterricht zu betreuen haben. Deshalb unterrichten sie häufig ihre Klassen aus dem Klassenraum in Distanz.

„Alle Schulen sind deshalb schnellstmöglich auf die technische Ausstattung in Form von schnellen Internetanschlüssen angewiesen, damit die Corona-Pandemie nicht zur Bildungsfalle für Schulen und deren Schülerschaft wird, wenn diese ihren „Anschluss verpasst“, fordert die SPD. „Eine schnelle Lösung muss gefunden werden. Über unbürokratische Geldmittel müssen Schulen in die Lage versetzt werden, Datenvolumen zu kaufen, um ihren Unterricht auf Distanz aus dem Gebäude heraus, gewährleisten zu können. LTE-Cubes / GigaCubes, die von den Schulen bestellt werden und über das Schulverwaltungsamt refinanziert werden können, stellen hier eine unbürokratische und realistische Lösung dar.“

Vor diesem Hintergrund hat die SDP-Fraktion die Verwaltung zur Sitzung des Ausschusses zur Sitzung des Ausschusses für Schule am 20. Januar um die Beantwortmund der folgenden Fragen gebeten:

  1. In welchen weiterführenden Schulen, Grundschulen und Berufskollegs sind Übertragungsraten im Gigabit-Bereich möglich (50 Mbit Downstream / 10 Mbit Upstream)?
  2. In welchen Schulgebäuden sind in allen Klassenräumen breitbandfähige (o. g. Definition) Anschlüsse vorhanden?
  3. In welchen Schulgebäuden sind in mehr als die Hälfte der Klassenräume breitbandfähige (o. g. Definition) Anschlüsse vorhanden?
  4. In welchen Schulgebäuden sind in mehr als 80 Prozent der Klassenräume breitbandfähige (o. g. Definition) Anschlüsse vorhanden?
  5. In wieviel Prozent der Klassenräume ist WLAN ausreichend für den Einsatz der neu angeschafften mobilen Endgeräte?
  6. Inwiefern wurde die Möglichkeit von LTE-Cubes o. ä. für Schulen einzusetzen geprüft, um die Breitband-WLAN Ausleuchtung bei Bedarf passgenau (örtlich + zeitlich) zu ergänzen?

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Kommentare

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Klaus Mielke am :

"In welchen weiterführenden Schulen, Grundschulen und Berufskollegs sind Übertragungsraten im Gigabit-Bereich möglich (50 Mbit Downstream / 10 Mbit Upstream)?" Welche/r Ahnungslose/r hat denn diese Frage formuliert? 50 "Mbit" sind also Gigabit-Bereich, soso.

Florian Fray am :

Mich würde auch interessieren, warum man sich mit einem 50 Downstream / 10 Upstream Tarif begnügen sollte, weil: - eine einzige Konferenz ca. 1,5 Mbit Upstream verbraucht (lt. Cisco für Cisco Webex) - eine weiterführende Schule 8 - 9 Jahrgänge mit mindestens 3 Klassen, d.h. mit insgesamt mindestens 24 Klassen bzw. Konferenzen, versorgen muss und deshalb mindestens 36 Mbit Upstream nötig wären - die Telekom seit Oktober 2020 bis September 2021 allen Schulen kostenfrei den am jeweiligen Standort bestmöglichen Tarif anbietet (bei VDSL: 250 / 40) - der Glasfaser-Ausbau erst im Schuljahr 2021/2022 zur Verfügung stehen wird

Chronist am :

In einer Vorlage für den Schulausschuss heißt es zum Support der neuen digitalen Ausstattung der Schulen: „Die Stadt Remscheid wird bis zum Sommer 2021 alle Schulstandort an das Glasfaser-Breitbandnetz anschließen. Darauf aufbauend ist das Netzwerk an jedem Schulstandort spezifisch anzupassen und auszubauen. Um die technische Netzinfrastruktur zu konzeptionieren, Standards zu definieren, diese zu betreiben und entsprechen des Bedarf der verschiedenen Schulformen am jeweiligen Standort technisch auszubilden, bedarf es einer personellen Mindestausstattung. Dabei gilt es zur maximale flexiblen Gestaltung der Aufgabenwahrnehmung entsprechend der stetig in der Entwicklung befindlichen Anforderungen den Einsatz von städtischem Personal auf das unabweisbare Minimum im Hinblick auf Koordination, Steuerung und (technisches) Controlling zu beschränken und die notwendigen Dienstleistungen am Markt möglichst innerhalb des Dachverbandes der kommunalen IT-Dienstleister NRW –KDN- einzukaufen. Es ist nicht möglich, die rund 40 Schulstandorte der verschiedenen Schulformen in Remscheid mit einer den Anforderungen entsprechenden Schul-IT, primär bestehend aus dem physikalischem Netzwerk aber auch dessen passgenaues Betriebskonzept für die schulischen pädagogischen und verwaltungsspezifischen Anforderungen aus dem Schulbetrieb in Gänze Dritten zu überantworten, wie die Erfahrungen anderer Schulträger dokumentieren. Die Stadt Remscheid hat als Schulträger zwingend dafür Sorge zu tragen, dass die vom Land und Bund (mit-) geförderte Hardware zügig in den Schulen in Betrieb genommen wird, betriebsfähig gehalten und die zum Betrieb erforderliche Infrastruktur bereit- bzw. hergestellt wird.“

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