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Klarheit und Verlässlichkeit für Schulen und Kitas

Pressemitteilung der Fraktion der Grünen

„So kann es nicht weitergehen“, sagt Jutta Velte, schulpolitische Sprecherin der Remscheider Grünen, mit Blick auf die möglichen Vorgaben des Ministeriums für die Schulen. „Kinder, Eltern und Lehrkräfte brauchen Klarheit, Planbarkeit und Verlässlichkeit. Arbeitgeber müssen informiert, die Kinderbetreuung im Lockdown sichergestellt, der Unterricht geplant und wichtige Abschlussklausuren geschrieben werden. Nach den gestrigen Gesprächen zwischen Bund und Ländern ist immer noch nicht klar, wie und unter welchen Bedingungen der Unterricht nach dem 11. Januar laufen soll. Die Schulen sollen „weitestgehend“ geschlossen bleiben. Letztendlich entscheiden wird das NRW-Landeskabinett heute in einer Sondersitzung. Es wäre an der Zeit, sich nicht in realitätsfernen Überlegungen zu ergehen, sondern den Schulen endlich die Möglichkeit zu geben, angepasst zu agieren. Das gilt selbstverständlich auch für die Situation in den OGS.“

„Die unübersichtliche Situation setzt sich in den Kitas fort“, ergänzt Ilka Brehmer, familienpolitische Sprecherin der Grünen. „Es gibt bisher weder klare Regeln noch Planbarkeit. Offenbar gibt es in den Ministerien keine Kenntnisse über die realen Situationen in den Familien. Homeoffice kann zur Belastung werden und es sind einmal mehr die Mütter, die jedwede Idee ausbaden müssen.“ Einig sind sich die beiden Ratsfrauen in der Einschätzung, dass unter der Situation insbesondere die Kinder und Familien leiden, die aus einkommensschwachen Familien stammen. „Besonders die Kinder von Familien mit Fluchthintergrund sind stark betroffen. Durch den Lockdown fällt der wichtige Kontakt zu den deutschsprachigen Kindern weg und damit die Chance in der neuen Heimat Fuß zu fassen. Das ist tragisch. Besonders schlimm: keines der Ministerien hat diese Kinder auch nur im Blick.“

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Kommentare

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Gerda Spaan am :

Durch die Schließung der Schule sehe ich das Grundrecht der Kinder auf Bildung massiv gefährdet. Bei allen Ansstrengungen der LehrerInnen droht aus meiner Sicht dieses Schuljahr zumindest für Grundschüler ein "verlorenes Jahr" zu werden. Offensichtlich geht die Geringschätzung von Bildung einher mit einer einfachen Rechnung; Luftreiniger für Klassenräume sind der Landesregierung zu teuer. Dabei würden zwei Geräte pro Klassenraum, Kostenpunkt maximal 1.100 € ausreichen, wenn zusätzlich stündlich stoßgelüftet würde, eine maximale Sicherheit von 94 - 96 % vor Ansteckung zu geben. Jede SchülerIn sollte täglich eine vernünftige Maske kostenlos bekommen. Wir kennen doch die Armutsquoten von Kindern in unserem Land. Masken kosten Geld. Und staatlich verordnete Maßnahmen verlangen einen staatlichen Schutz. Mir ist überhaupt nicht nachvollziehbar, warum dieses Geld nicht investiert wird. Weder vom Bund noch vom Land. Ich habe in den vergangenen Wochen oft mit heranwachsenden ScHülerInnen gesprochen. Sie halten viele Schutzmaßnahmen vor Corona für unglaubwürdig. Begründung: Wir müssen in den Klassenräumen dicht an dicht sitzen, im Bus sowieso. Und: Wer hat denn schon die Sicherheit, daß mein Nachbar eine vernünftige Maske trägt? Für Grundschulkinder zumindest sollten Land und Bund zumindest zu verantwortbaren und vernünftigen Geldausgaben bereit sein. Alles Gerede, Kinder seien unsere Zukunft, darf nicht vor dem Sparstrumpf Halt machen! Wer will, daß die Wirtschaft weiterlaufen kann, muß dafür sorgen, daß die Arbeitenden arbeiten können und ganz besonders die Mütter nicht gezwungen sind, aufs Arbeiten zu verzichten und zuhause Hilfslehrer zu spielen. Wie soll das denn das ganze Jahr über noch weiter gehen? Die verantwortlichen Politiker in Bund und Land dürfen das nicht weiter "aussitzen". Das ist skandalös und geschieht auf Kosten der Kinder. Mir ist wichtig, hier mein völliges Unverständnis dazu zum Ausdruck zu bringen!

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