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56 Prozent der I-Dötze mit Zuwanderungsgeschichte

Entsprechend der schulgesetzlichen Regelungen werden Kinder, die bis zum 30. September 2021 das sechste Lebensjahr vollendet haben, zum Schuljahr 2021/2022 (1.8.2021) schulpflichtig. Für das Anmeldeverfahren standen 1087 schulpflichtige Kinder an (im Vorjahr waren es 1085 Kinder). Die Zahl der schulpflichtigen Kindern reduziert sich allerdings um 30 auf 1057 durch vorzeitige Einschulungen (13), Wegzüge (10) zurückgestellte Einschulung (1) und Beschulung außerhalb von Remscheid (6). Für Familien hat die wohnortnahe Beschulung weiterhin eine hohe Priorität. Der Anteil von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte liegt wie auch im Vorjahr bei rund 56 Prozent. „Gemeinsam mit der Schulaufsicht, dem Kommunalen Integrationszentrum, den Schulen und der Verwaltung ist es bisher gelungen, für Kinder aus Zuwandererfamilien wohnortnah einen Platz an einer Grundschule bereitzustellen. Jedoch ist die weitere Entwicklung ständig zu beobachten und mit den schulischen Kapazitäten (Personal, Räume) abzugleichen“, teilt die Verwaltung dem Schulausschuss zu seiner Sitzung am 20. Januar mit.

Bisher wurden 990 schulpflichtige Kinder an den städtischen Grundschulen angemeldet. Hinzu kommen 18 eventuell vorzeitig einzuschulende Kinder. 29 Kinder wurden an der Rudolf-Steiner-Schule (Waldorfschule) angemeldet, davon 25 ebenfalls an einer Remscheider Grundschule. Nach Auskunft der Rudolf-Steiner-Schule ist mit einer Aufnahmeentscheidung erst nach Ostern 2021 zu rechnen.

Das Montessori-Angebot wird in Remscheid nach wie vor nachgefragt. Aktuell verfügt die GGS Hackenberg neben dem Regelunterricht  über ein zusätzliches Montessori-Angebot. Angemeldet wurden für 2021/2022 insgesamt 21 SuS. Aufgrund der begrenzten Kapazität konnten lediglich 14 angenommen werden. An der GGS Adolf-Clarenbach / Standort Goldenberg und an der GGS Siepen fließen die Montessori-Kriterien in den Unterricht ein. Eine Ausweitung von Montessori-Angeboten gestaltet sich aufgrund der knappen personellen Ressourcen von entsprechend ausgebildeten Lehrkräften sowie der teilweise ausgeschöpften Aufnahmekapazitäten schwierig. Dies führt dazu, dass nicht allen Wünschen entsprochen werden konnte.

Entsprechend der vom Rat für die Grundschulen beschlossenen Zügigkeiten können maximal 41 Eingangsklassen (Regelklassen) gebildet werden. Die Höchstzahl der zu bildenden Eingangsklassen wird nach § 93 Abs. 2 Schulgesetz NRW durch die Berechnung der kommunalen Klassenrichtzahl gedeckelt. Demnach darf im Gebiet eines Schulträgers die Zahl der zu bildenden Eingangsklassen die kommunale Klassenrichtzahl nicht überschreiten. Zur Ermittlung der Richtzahl wird die Schülerzahl der Eingangsklassen durch 23 geteilt. Für das Schuljahr 2021/2022 beträgt die kommunale Klassenrichtzahl für Remscheid anhand der Anmeldungen 44 (Klassen)

An der GGS Daniel-Schürmann wurden insgesamt 68 SuS und an der GGS Siepen 69 SuS angemeldet. Beide Schulen sind zweizügig beschlossen und haben auch nicht die räumlichen Kapazitäten eine Mehrklasse zu bilden. Aus diesem Grund mussten zehn bzw. elf SuS umberaten bzw. abgewiesen werden. Im Innenstadtbereich hätten die GGS Kremenholl, GGS Reinshagen und die GGS Steinberg noch Kapazitäten, die abgewiesenen SuS aufzunehmen.

An der KGS Menninghausen wurden am Hauptstandort 68 SuS und am Teilstandort Julius-Spriestersbach 24 SuS angemeldet. Da an dem Grundschulverbund insgesamt nur drei Eingangsklassen gebildet werden können, mussten zehn SuS umberaten bzw. abgelehnt werden. Im Remscheider Süden hätten sowohl die GGS Mannesmann als auch die GGS Walther-Hartmann noch Kapazitäten.

An der KGS Franziskus wurden am Hauptstandort in Lennep 59 SuS und am Teilstandort in Lüttringhausen 37 SuS angemeldet. Da an dem Grundschulverbund insgesamt nur drei Eingangsklassen gebildet werden können, mussten neun SuS umberaten bzw. abgelehnt werden. In Lüttringhausen hätten sowohl die GGS Eisernstein als auch der Hauptstandort der GGS Adolf-Clarenbach noch Kapazitäten.

In den folgenden Grundschulen können nach den aktuellen Anmeldezahlen rechnerisch kleine Eingangsklassen gebildet werden: GGS Kremenholl, GGS Reinshagen, GGS Steinberg, GGS Walther-Hartmann, GGS Freiherr-vom-Stein, GGS Hasenberg und GGS Adolf-Clarenbach (Hauptstandort). Die GGS Mannesmann und GGS Hasenberg schöpfen die vom Rat beschlossene Zwei- bzw. Dreizügigkeit rechnerisch nicht aus. Aus diesem Grund werden auch nur 39 anstatt die vom Rat beschlossenen 41 Eingangsklassen gebildet.

An der GGS Hackenberg wurden 67 Kinder angemeldet. Die GGS Hackenberg ist eine zweizügige Schule und kann somit rechnerisch zwei Eingangsklassen bilden. Die am Schulstandort vorhandenen Raumressourcen sind sowohl für den Unterrichtsbedarf als auch die Betreuung in der OGS ausgeschöpft. Insgesamt musste die Schule sieben SuS umberaten bzw. ablehnen. 21 Kinder werden das zusätzliche Montessori-Angebot der Schule besuchen. Hier wurden teilweise Umberatungen in eine Regelklasse erforderlich, da nicht ausreichende Montessori-Plätze vorhanden waren.

Die folgenden Schulen  bilden jahrgangsübergreifende Eingangsklassen: GGS Steinberg 4 x Klasse ½, GGS Mannesmann 4 x Klasse ½, GGS Hackenberg 4 x Klasse 1/2 und zwei jahrgangsübergreifende Montessori-Klassen. (Waterbölles nach Anfrage bei der Schulveraltung: Das bedeutet nicht, dass z.B. die GGS Steinberg vier halbe Klassen hat, sondern es gibt vier Klassen, in denen der erste und zweite Jahrgang jahrgangsübergreifend unterrichtet werden (es sitzen Erst- und Zweitklässler in einem Klassenraum).Laut Anmeldezahlen hat die GGS Steinberg mit 40 Anmeldungen rechnerisch zwei neue Klassen 1. Tatsächlich verteilen sich die Erstklässler aber auf vier Klassen.)

Gemeinsames Lernen (GL) für Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf: An den neun Grundschulen GGS Eisernstein, GGS Hackenberg, GGS Mannesmann, GGS Steinberg, GGS Am Stadtpark, GGS Hasenberg, GGS Reinshagen, GGS Dörpfeld und GGS Adolf-Clarenbach wird Gemeinsames Lernen (GL) von Kindern mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf angeboten. Die konkrete Zahl der Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf kann von der Schulaufsicht frühestens ab dem 1. Quartal 2021 benannt werden.

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