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Rückblick: Remscheid im Juni 1996

Auch vor zehn Jahren war es in Remscheid im Juni an etlichen Tagen nicht gerade sommerlich. Zeitweise war Glühwein angesagt. Dabei gab es im Juni 1996 ein viertägiges Winzerfest. Probiert werden konnten rund 500 Weine und Sekte. +++ Keinen Grund zum Anstoßen hatten die Ratsmitglieder, als sie vor zehn Jahren mit rot-grüner Mehrheit einen Etat billigten, der das Loch in der Stadtkasse weiter vergrößerte. Die Einnahmen blieben hinter den Ausgaben um rund 82 Millionen Mark zurück. CDU und FDP warnten vor einem „Sparkommissar“ der Bezirksregierung. Der kam bis heute nicht.

1996 wurde in Remscheid noch an den umstrittenen Buskaps gebaut. Allerdings gab es dafür weniger Geld, und das auch nur noch für die Buskaps, die bereits ausgeschrieben worden waren.

Ein Autokorso und eine Kundgebung der Industriegewerkschaft Metall sorgte im Juni 1996 in der Remscheider Innenstadt für lange Autoschlagen. Protestiert wurde gegen Sparpläne der Bundesregierung. Da sei Komplott von Kabinett und Kapital im Gange, das zerschlagen werden müsse. Was halten die Gewerkschafter in der Rückschau von einem solchen Spruch?

Die Deutsche Postgewerkschaft warnte 1996 vor der Schließung weiterer Postfilialen. In den vier Jahren davor waren zwischen Remscheid und Velbert bereits 28 Poststellen geschlossen worden.

Schlechte Nachrichten auch vom Ausbildungsmarkt: Jeder zweite Bewerber um eine Lehrstelle ging 1996 in Remscheid leer aus. Damit hatte sich das Verhältnis im Vergleich zum Vorjahr weiter verschlechtert.

Ein Flop waren vor zehn Jahren die „ersten Remscheider Werk- und Kulturtage für Frauen“; die Resonanz sei schwach gewesen, sagte damals Anja Fries von der „Kraftstation“.

Freude dagegen bei den Anhängern des FC Remscheid. Die Fußballer stiegen 1996 in die Regionalliga West/Süd auf, nachdem sie das Relegationsspiel gegen TuS Koblenz mit 3:1 gewonnen hatten.

Im „Scheinwerferlicht“ der Öffentlichkeit stand vor zehn Jahren auch die Leiterin des Remscheider Stadttheaters und der städtischen Galerie, Helga Müller-Serre. Weil sie sich um die französische Kultur in Deutschland verdient gemacht habe, wurde sie damals von der französischen Regierung zum „Ritter des Ordens der schönen Künste und der Geisteswissenschaften“ ernannt.

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Kommentare

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Karl Heinz Christians am :

Eine Frage: Sang da nicht auch immer öfter Hildegard Knef "Von nun an gings bergab"?

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