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Spendengeld bringt Zinsen, aber noch keinen Spielplatz

11.500 Euro sammelte die Eigentümergemeinschaft der Kammgarnsiedlung in Lennep für einen Kinderspielplatz und überwies das Geld an die Stadt Remscheid. Das ist nun schon drei Jahre her. Seitdem wird es auf dem städtischen Konto zwar verzinst, doch der Spielplatz lässt weiterhin auf sich warten. Im Namen der Anlieger meldete sich deshalb jetzt Gerhard Zerbin schriftlich bei der Bezirksvertretung Lennep. Und in deren Sitzung am vergangenen Mittwoch kam Zerbin auch persönlich zu Wort. Im Mai vorigen Jahres in der Sitzung in Bergisch-Born habe die Verwaltung leider nicht über den Stand der Planung berichten können und habe Informationen für nach den Schulferien angekündigt. Zerbin: „Mittlerweile sind fünf Monate vergangen, ohne dass sich die Verwaltung geäußert hat. Wir wissen immer noch nicht, ob das Grundstück mittlerweile der Stadt gehört.“

Auskunft von Andreas Huth, Abteilungsleiter für die Stadtbezirksplanung,  in der Sitzung: Nein, der notarielle Vertrag sei noch nicht unterzeichnet; das geschehe aber wohl „in den nächsten Wochen“. Die für den Spielplatz schon 2007 im Etat vorgesehenen 82.000 Euro seien auf 3008 übertragen worden. Weitere Auskunft der Verwaltung: Sobald dann die Politik die Etatmittel freigegeben habe, benötige man bis zum Baubeginn noch vier bis sechs Monate. Unbeantwortet blieb die Frage, warum sich der Grundstückskauf so lange hinzieht.  In diesem Jahr jedenfalls kann die Eigentümergemeinschaft angesichts der genannten „Vorlaufzeit“ nicht mit der Einweihung der neuen Spielplatzes rechnen. Zitat aus ihrem Brief: „Wir möchten, dass in diesem Jahr etwas passiert. Wir haben lange genug gewartet, jetzt sind wir an der Reihe.“

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Waterbölles am : Bürgerfest: Die Kammgarn hat endlich ihren Spielplatz

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Rotes Band und Schere fehlten natürlich nicht, als heute vor einer Stunde Oberbürgermeisterin Beate Wilding den neuen „Kinderspielplatz Kammgarn“ an der Hildegardstraße in Lenep offiziell einweihte. Nach dem Motto „Was lange währt, wird endlich gut“, wa

Kommentare

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Chronist am :

Inzwischen sei der Grundstücksvertrag unter Dach und Fach, berichtete heute die Verwaltung in der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep. Dass damit aber auch der baldige Baubeginn für den Spielplatz verbunden sei, bezweifelten die Kommunalkpolitiker.

Chronist am :

"Ein gutes Ende nach 20 Jahren ist eine Feier wert", befand in der heutigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses Jutta Velte von den Grünen, nachdem die Verwaltung berichtet hatte, dass der Spierlplatz-Plan überarbeitet und mit der IG Kammgarn anbestimmt worden sei. Ende des Jahres könnten die Arbeiten ausgeschrieben, mit dem Bau im Frühjahr dann begonnen werden. Ottmar Gebhard (CDU) meinte: "Es wäre schön, wenn auch dieser Spielplatz durch eine Spielebox aufgewertet werden könnte." Doch woher das Geld dafür nehmen? Vielleicht hat ja ein Sponsor 3.000 Euro locker. Derzeit ist das Brachgelände noch eine "Hundeauslaufwiese". Damit das aufhört, bevor der erste Spielsand angefahren wird, soll der Platz eingezäunt werden.

Chronist am :

Von den anwesenden Verwaltungsmitarbeitern konnte den Mitgliedern der Bezirksvertretung Lennep heute keiner sagen, warum der Spielplatz zugunsten einer angrenzenden Wohnbebauung kleiner ausfallen wird. Es habe doch einen gleichwertigen Grundstückstausch gegeben. Ob denn der Bauherr für die zusätzlich ihm zugeschlagene Fläche habe zahlen müssen, war die Frage. Die Antwort erwarten die BV-Mitglieder nun in der nächsten Sitzung.

Chronist am :

Die Antwort blieb in der heutigen BV-Sitzung aus; es fragte aber auch kein Kommunalpolitiker nach. Dafür hatte Amtsleiter Gerald Hein die gute Nachricht parat, dass die Mittel für den Bau des Kindergartens inzwischen freigegeben wurden.

Chronist am :

Alles wurde gut: Am Samstag, 6. Juni, wird der Spielplatz in der Kammgarn-Siedlung offziell und fröhlich zugleich eröffnet. Einen Namen soll er nicht erhalten, befand heute die Bezirksvertretung Lennep. "Kammgarn-Spielplatz" werde er auch so binnen kurzem in der Bevölkerung heißen.

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