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Neu: Wertstoffhof bietet Terminvergaben

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Um die Neuinfektionen mit dem SARS-Cov2-Virus weiter zu reduzieren, haben die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) in enger Rücksprache mit dem Krisenstab der Stadt Remscheid im Rahmen des derzeitigen Lockdown den Wertstoffhof an der Solinger Straße für Privatanlieferungen geschlossen. Dennoch wollen die TBR den Remscheider Bürgerinnen und Bürgern unter den derzeitigen Bedingungen durch eine teilweise Öffnung des Wertstoffhofes die Möglichkeit geben, hier Abfälle zu entsorgen. Um den Vorgaben der Corona-Schutzverordnung zur Kontaktbeschränkung nachzukommen und die Warteschlangen vor dem Wertstoffhof zu minimieren (Waterbölles: Was SPD und CDU in Anträgen gefordert hatten), muss der Zugang zum Wertstoffhof über eine Terminvergabe geregelt werden. Die Terminvergabe erfolgt zunächst über ein Antragsformular, dass sich die Nutzerinnen und Nutzer des Wertstoffhofes unter dem Link https://www.tbr-info.de/wertstoffhof.html herunterladen können. Es können bei der Terminbeantragung derzeit leider nur Wunschzeiträume (z.B. Montagvormittag) angegeben werden. Die Terminbenachrichtigung erfolgt dann per E-Mail.

Damit möglichst vielen Remscheiderinnen und Remscheidern die Nutzung des Wertstoffhofes ermöglicht wird und gleichzeitig die Termineinhaltung gesichert wird, muss auch die Anlieferungsmenge begrenzt werden. Daher wird bei Privatanlieferungen maximal eine Kofferraumladung angenommen. Privatanlieferungen mit Anhänger und Großtransporter sind ausgeschlossen. Um einen Rückstau auf die Solinger Straße zu vermeiden, müssen die Terminvorgaben eingehalten werden. Anliefernde Fahrzeuge, die sich nicht an die Terminvorgabe halten oder die keinen Termin vereinbart haben, werden nicht angenommen und müssen umkehren. Termine können ab Dienstag, 19. Januar, beantragt werden. Die ersten Anlieferungen nach Terminvergabe sind dann ab dem 20. Januar möglich.

  • Es sollten nur absolut notwendige Fahrten zum Wertstoffhof unternommen werden.
  • Alternative Entsorgungsmöglichkeiten wie Sperrmüllabfuhr und amtliche Müllsäcke sollten weiterhin genutzt werden.
  • Auf dem gesamten Wertstoffgelände gilt Maskenpflicht.
  • Ein Abstand von mindestens 1,5 Meter zu anderen Personen ist einzuhalten.
  • Es besteht nur die Möglichkeit der bargeldlosen Zahlung.

Diese Vorgaben sind unbedingt zu beachten und einzuhalten. Wenn sie nicht eingehalten werden und die Kontaktbeschränkungen nicht gewährleistet werden können, muss der Wertstoffhof erneut geschlossen werden.

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Kommentare

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CDU-Fraktion am :

„Es ist gut, dass der Wertstoffhof ab Mittwoch wieder öffnet. Schade, dass dazu erst ein ganz gehöriger Druck von Öffentlichkeit und Politik nötig war, bis sich die Verwaltung als lernfähig im Sinne von bürgerfreundlicher erwiesen hat. Die Verantwortlichen bei den Technischen Betrieben, die ansonsten einen guten Job machen, wussten wahrscheinlich selbst am besten, dass die Begründung für die Schließung auf sehr wackligen Füßen stand“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Kötter. Kötters Fraktionskollege Bernd Quinting hatte bereits vor über einem Monat die Schließung des Wertstoffhofs kritisiert https://www.cdu-remscheid.de/lokalas_1_1_1801_TBR-Sprecher-Bernd-Quinting-kritisiert-Schliessung-des-Wertstoffhofs.html. Quinting, Sprecher der CDU-Fraktion im Betriebsausschuss für die TBR, hatte damals gesagt: „Ich kann nicht nachvollziehen, dass der Wertstoffhof mit Hinweis auf die neue Coronaschutzverordnung geschlossen hat. Wir haben jetzt schon ein großes Problem mit wilden Müllkippen im Stadtgebiet. Teilweise tummeln sich schon Ratten im Umfeld des nicht ordnungsgemäß entsorgten Mülls. Natürlich müssen sich in erster Linie alle Bürgerinnen und Bürger an die geltenden Regeln halten. Aber über die Feiertage und in Folge des Lockdowns dürfte sich in den nächsten Tagen und Wochen mehr Müll ansammeln“ An ihrem Antrag „Wertstoffhof so schnell wie möglich verantwortungsbewusst öffnen“ hält die CDU-Fraktion unverändert fest. Er wird am Donnerstag im Hauptausschuss zur Abstimmung gestellt. „Wir haben ja nicht nur platt und plump die Wiedereröffnung des Wertstoffhofs gefordert, sondern bitten die Verwaltung, hierbei verschiedene Möglichkeit zu prüfen, wie ein möglichst normaler, verantwortungsbewusster Regelbetrieb zum Beispiel mittels digitaler Lösungen, der Ausweitung der Öffnungszeit, der Festlegung von Schwerpunktsammlungen an bestimmten Werktagen, einer Informationskampagne etc. sichergestellt werden kann. Darauf erwarten wir Antworten. Und wir möchten auch wissen, auf welcher Grundlage und von wem eigentlich die Schließung des Wertstoffhofs verfügt wurde“, so Kötter. „Das auf der Seite der TBR vorgestellte neue Verfahren zur Terminvergabe überzeugt uns noch nicht. Wir hätten es gern einfacher und bürgerfreundlicher. Schon in unserem Kommunalwahlprogramm haben wir uns auf die Fahne geschrieben, dass die Verwaltung zu den Bürgern kommen muss und nicht umgekehrt.. Diesem Anspruch müssen auch Betrieb und Terminvergabe beim Wertstoffhof genügen. Vielleicht können wir das alle zusammen noch besser machen und finden schon am Donnerstag im Hauptausschuss eine gute Lösung“, so Kötter.

Chronist am :

Aus einer Mitteilungsvorlage der Verwaltung zur heutigen Sitzung des Hauptausschusses: "Eine Öffnung des Wertstoffhofes unter den derzeitigen Pandemiebedingungen ist nur bei einem Zugangsmanagement möglich. Dies kann durch die Schrankenanlage im Eingangsbereich des Wertstoffhofes gewährleitet werden (maximal vier Anlieferungen zeitgleich). Damit die Termine (15 min pro Anlieferung) eingehalten werden können, muss gleichzeitig die Menge pro Anlieferung begrenzt werden. Um eine Überlastung des Systems zu vermeiden, kann die vorgesehene Teilöffnung des Wertstoffhofes weiterhin nur für dringende und unaufschiebbare Renovierungs- und Entrümpelungsarbeiten gelten. Sollten die Nutzer*innen des Wertstoffhofes die Terminvereinbarungen nicht einhalten und sich dadurch aufgrund der Zugangsbeschränkung ein Rückstau auf die Solinger Straße ergeben, muss die Schließung des Wertstoffhofes erneut überlegt werden., ebenso oder bei einem deutlichen Anstieg der Inzidenzwerte. Eine weitere Ausweitung der Öffnungszeiten ist aus personellen Gründen nicht möglich. Hierbei ist auch zu berücksichtigen, dass durch die Termin- und Zugangskontrollen weitere Personalkapazitäten gebunden werden. Die Grünschnittsammlung wird mit Beginn der Gartensaison im Frühjahr wieder aufgrund der guten Erfahrungen im letzten Jahr wieder auf dem Schützenplatz in Remscheid stattfinden. Auch hierfür muss zusätzliches Personal vorgehalten werden. Die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) hatten in enger Rücksprache mit dem Krisenstab der Stadt Remscheid beschlossen, den Wertstoffhof an der Solinger Straße für Privatanlieferungen weiterhin geschlossen zu halten. Die TBR bedauern diese Einschränkung des Entsorgungsangebotes, aber angesichts der aktuellen Belastung des Gesundheitssystems und der nur noch geringen freien Kapazitäten an Intensivbetten in den Kliniken ist dies leider unvermeidlich. Am Wertstoffhof werden an Spitzentagen über 400 Anlieferungen pro Tag vorgenommen. Daher ist die konsequente Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen nur schwer durchzusetzen. Leider wurden immer wieder Nutzer*innen ohne Alltagsmaske oder mit einer unter dem Kinn getragenen Maske beobachtet. Teilweise wurden auch die Abstandsvorgaben der Nutzer*innen untereinander nicht eingehalten. Da derzeit aufgrund der feuchtkalten Witterung das Virus die besten Verbreitungsvoraussetzungen findet und die neue hochansteckende Virusmutation aus England auch im Bergischen angekommen ist, war die Schließung des Wertstoffhofes rein aus pandemischen Gründen zwingend geboten."

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