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Land gibt Terminbuchungen für Corona frei

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wie berichtet, hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen zu Beginn der vergangenen Woche den Start für die Corona-Schutzimpfungen der über 80-Jährigen in den zentralen Impfzentren ab Anfang Februar angekündigt. Noch in dieser Woche erhalten alle Remscheiderinnen und Remscheider, die 80 Jahre oder älter sind, hierzu Post. Ein Minister-Brief informiert allgemein zum landesweiten Impfstart in den Impfzentren und über die Terminreservierungen ab dem 25. Januar unter der kostenlosen Telefonnummer (0800) 116 117 01 oder online auf der Internetseite www.116117.de. Der Brief von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz enthält darüber hinaus Remscheid-spezifische Informationen zum Impfen im Impfzentrum Halle West. Die Hinweise sind nicht abschließend, neue Informationen zum Thema werden jeweils zeitnah öffentlich berichtet. Aktuell wird beispielsweise noch geklärt, unter welchen Bedingungen die Hausärzte im Einzelfall einen Krankentransportschein für die Fahrt ins Impfzentrum und zurück nach Hause ausstellen können. Beide Schreiben sind auf den Weg gebracht. Insgesamt wurden rund 8.300 Personen angeschrieben. Darunter befinden sich allerdings auch diejenigen, die ihren Lebensmittelpunkt in einer Einrichtung der Alten- oder Behindertenhilfe haben und demzufolge bereits ein Impfangebot erhalten haben. Die Schreiben finden Interessierte in der Anlage.

Zentrale Impfzentren gehen landesweit erst am 8. Februar an den Start. Das Land hat der Stadt Remscheid gestern mitgeteilt, dass die Impfstoff-Produktion im belgischen Biontech-Werk reduziert wurde. Hintergrund ist die erforderliche Erweiterung des Werkes zur Steigerung der Produktionskapazität. In der Folge wird es vorübergehend keine Auslieferungen für Erstimpfungen geben, das Land hat alle Bestellungen storniert. Hiervon sind insbesondere die Impfungen in den Krankenhäusern betroffen, die zum Wochenbeginn gestartet sind. Laut aktuellem Hinweis des Gesundheitsministeriums NRW (https://www.mags.nrw/coronavirus-schutzimpfung) wird der Start der landesweit installierten Impfzentren deswegen um eine Woche auf den 8. Februar verschoben.

Zweitimpfung heute und morgen mit Biontech/Pfizer-Impfstoff. Die vereinbaren Zweitimpfungen sind gesichert und finden statt. Heute erhalten alle Personen, die in Remscheid am 30. Dezember die erste Dosis des Impfstoffes Biontech/Pfizer erhalten haben, die zweite Injektion desselben Impfstoffes. Gleiches gilt morgen für alle Personen, die am Silvestertag erstgeimpft worden.

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Kommentare

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Fraktion der Grünen am :

Zur Verschiebung des Starts der Impfzentren erklärt David Schichel, Fraktionsvorsitzender der Grünen: „Die katastrophale Informationspolitik des Landes und erneute Planungspannen bei den Impfungen führen uns schon wieder in ein Informationschaos. In Windeseile mussten die Kommunen Ende letzten Jahres Impfzentren aufbauen, Räumlichkeiten und Personal finden. Seitdem warten die Zentren auf den Start der Impfungen, der immer weiter verzögert wird. Auf den Kosten für den Betrieb bleibt die Stadt sitzen, denn anders als für privat angemietete Flächen, zahlt das Land den Kommunen für die Bereitstellung der Impfräume keinen Cent." (Pressemitteilung) Zu Lasten unserer älteren Mitbürger*innen wird der Impfstart nun um eine weitere Woche nach hinten geschoben. Dies sind sieben verlorene Tage bei der Bekämpfung der Pandemie. Die Stadt Remscheid hatte alles auf den 1. Februar eingerichtet. Eine vom Land gewünschte gemeinsame Benachrichtigung durch Oberbürgermeister Mast-Weisz und Landesgesundheitsminister Laumann, wurde gerade versandt und wird mittlerweile bei den ersten Bürger*innen im Briefkasten gelandet sein. Der hier genannte Termin ist aber seit heute bereits wieder obsolet. Wir erwarten, dass das Land für diesen Aufschub und die neuerlich notwendige Information an die Bevölkerung gerade steht und weder den Schwarzen Peter, noch die Kosten weiter auf die Kommunen abwälzt.“

Jens-Peter Nettekoven (MdL, CDU) am :

Ich bedauere diese zeitliche Verzögerung ganz außerordentlich. Trotzdem gibt es genügend Anzeichen, die uns zuversichtlich in die Zukunft blicken lassen sollten. Allein in dieser Woche werden laut NRW-Gesundheitsministerium voraussichtlich weitere rund 97.000 Erstimpfungen vorgenommen werden können. Sobald die Lieferengpässe beseitigt sind und weitere Impfstoffe ihre Zulassung erreicht haben, werden wir diese Zahlen sicherlich noch einmal erheblich steigern können Ausdrücklich loben möchte ich an dieser Stelle alle, die auf kommunaler Ebene mit der Organisation und Durchführung der Impfungen betraut sind. Ob bei der Impfung in Altenheimen, Pflegeheimen und Krankenhäusern oder dem Aufbau der Impfzentren – überall wurde und wird eine hervorragende Arbeit geleistet.(aus Pressemitteilung)

Norbert Landen am :

Bei einer Pandemie darf es, was die Impfungen betrifft, keine Verzögerung geben. Da hilft auch kein Bedauern im Nachhinein. Vorher präziser arbeiten wäre besser gewesen.

Chronist am :

Damit die Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln schnell und unkompliziert den Weg zu ihrem Impfzentrum finden, wurden die entsprechenden Standorte aller nordrhein-westfälischen Impfzentren in die Fahrplaninformation des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) aufgenommen. Ab sofort zeigt auch die VRR-App auch, wie Impfwillige (mit Termin!) das Impfzentrum in Reinshagen zuverlässig erreichen können. Allerdings wurde der Start der Impfungen fort auf den 8. Februar verschoben.

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