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Stadt wartete vergeblich auf Bonitätsbelege und Referenzen

Das Schaufenster der Wirtschaft bleibt Utopie.Am 21. Dezember 2007 sah alles danach aus, als ob das „Schaufenster der Wirtschaft“ doch noch Wirklichkeit würde. An diesem Tag präsentierte der RGA die PreSelect GmbH in 50672 Köln, Kaiser-Wilhelm-Ring 27 - 29, „Tochtergesellschaft eines italienischen Baukonzerns und Vertreter internationaler Investorengruppen“, als Retter des Projektes. Daran hielten damals RGA-Verleger Dr. Wolfgang Pütz und Klaus W. Kühn, Chef der Firma Erbschloe Fun Construct GmbH, noch verbissen fest. Irgendwie passte das aber gar nicht zu der Pressekonferenz vom 4. Dezember 2007, auf der Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Henry Beierlorzer, der Geschäftsführer der Bergischen Entwicklungsagentur, den „Bahnhofsgarten Remscheid“ just für das Gelände (Baufeld 2) präsentiert hatten, das bis dahin für das „Schaufenster“ reserviert war. Ein Garten mit Obstbäumen, nicht als Übergangs-, sondern als Dauerlösung gedacht.

Oberbürgermeisterin Beate Wilding (SPD)Danach herrschte Funkstille; kein weiteres Wort der Oberbürgermeisterin zum „Schaufenster der Wirtschaft“. Am 17. Januar bekräftigte die PreSelect GmbH ihr Interesse an dem Projekt und bat Wilding darum, „kurzfristig einen weiteren Termin anzuberaumen.“ Sehr zur Freude der Wählergemeinschaft W.I.R. Sie hieß „den potenziellen Investor, der mehrere Millionen Euro in Remscheid investieren möchte, herzlich willkommen.“ Doch zu früh gefreut. Gestern im Hauptausschuss brach die Oberbürgermeisterin ihr Schweigen und erklärte das „Schaufenster der Wirtschaft“ endgültig für tot. Zitat aus der Verwaltungsvorlage:

Drei erste Skizzen vom „Bahnhofsgarten Remscheid“: Oberes Bild von der Freiheitstraße aus gesehen, mittleres Bild vom Südsteg aus, und das untere Bild ist eine Aufsicht aus Richtung Papenberger Straße.

Ein Gespräch mit einem potentiellen Investor für das Schaufenster der Wirtschaft gemeinsam mit einem Vertreter der Unternehmer am 12.12.2007 hatte zum Ergebnis, dass dieser bis zum 21.12.2007 der Stadt Remscheid die notwendige Erklärung zur Übernahme des Investments einschließlich der Nachweise zu Bonität, Betreiber, Referenzen etc. vorlegen wollte. Diese Zusage wurde nicht eingehalten. 

Einen weiteren Gesprächstermin, welcher dem möglichen Investor auf dessen Wunsch am 22.01.2008 zugesagt wurde, hat dieser ohne Angabe von Gründen nicht wahrgenommen. Bis Ende 2007 konnte somit trotz intensivster Bemühungen einer Gruppe von Unternehmerinnen und Unternehmern im Ergebnis kein Investor und Betreiber für das geplante Schaufenster der Wirtschaft auf dem Grundstück des Baufeldes 2 gefunden werden.“ (Zitat Ende)

Es bleibt folglich beim „Bahnhofsgarten Remscheid“. Ein landschaftsarchitektonischer Entwurf habe bereits die Zustimmung der Bezirksregierung gefunden, weil er den „Mangel an öffentlichem Grün mit Aufenthaltsqualität sowohl in der Innenstadt als auch im Südbezirk“ behebe und die „Aufenthaltsqualität am Hauptbahnhof deutlich steigert“. Genauere Pläne will die Verwaltung den zuständigen Gremien des Rates kurzfristig zur Beschlussfassung vorlegen.

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Kommentare

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Chronist am :

Die Fraktion der Linken im Rat der Stadt Remscheid hat die Verwaltung heute schiftlich um eine Aufstellung aller bisher gezahlten und noch offenen Posten die das Projekt „Schaufenster der Wirtschaft“ betreffen. Außerdem sollte in dieser Aufstellung aufgezeigt werden, aus welchen Produktbereichen diese Posten bezahlt wurden bzw. werden.

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