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Ab März neue Kinderarzt-Praxis in Lütterkusen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit vereinten Kräften wurde zum Ende des letzten Jahres zwischen der Diakonie Bethanien und der Stadt Remscheid eine Kooperation zum Erhalt der kinderärztlichen Praxis in der Richthofenstraße 21 möglich. So konnte die zum 31.12.2020 schon geplante endgültige Praxisschließung vermieden und der Betrieb in den ersten Wochen des laufenden Jahres unverändert fortgesetzt werden. Die ärztliche Besetzung ist bereits gesichert, weitere medizinische Fachangestellte werden in den nächsten Tagen eingestellt. „Die gemeinsame Kooperation verläuft bereits sehr vertraut und partnerschaftlich“, so der Gesundheits- und Jugenddezernent Thomas Neuhaus und der Stellvertretende Geschäftsführer des MVZ Bethanien Kai Goetze unisono.

Die bisherigen Praxisräume müssen in der letzten Januarwoche geräumt werden, eine Verlängerung des Mietverhältnisses war nicht weiter möglich. In der Gertenbachstraße 35 konnten neue Praxisräume gefunden werden, die allerdings noch einiges an Umbauarbeiten erfordern. Als ehemalige Zahnarztpraxis müssen in der Gertenbachstraße unter anderem Wasseranschlüsse aus der Mitte der Räume rückgebaut werden. Frühestens zum 1. März, spätestens zum 15. März, sollen die neuen Räume erneut in Betrieb genommen werden. Im ersten Schritt werden dabei Bestandsmöbel Verwendung finden – in den folgenden Wochen soll eine komplett neue Praxisausstattung folgen.

Für Notfälle und nicht aufschiebbare U-Untersuchungen stehen die Remscheider Kolleginnen und Kollegen aller Praxen nach Möglichkeit zur Verfügung. Die gilt nicht zuletzt auch für die Praxis für Kinder- und Jugendmedizin in der Peterstraße 20, die gemeinsam mit dem Sana Klinikum und der Stadt Remscheid betrieben wird und am 1. Februar ihre Arbeit wieder aufnehmen wird. Auf den Internetseiten der Stadt (www.remscheid.de) sowie des MVZ Bethanien (www.mvz-bethanien.de/kinderarzt) finden Interessierte jeweils aktuelle Informationen. Dort wird in Kürze unter anderem veröffentlicht, ab wann Termine für die Gertenbachstraße vereinbart werden können.

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Stadt Remscheid am :

Ab Montag, 1. Februar, 9 Uhr, wird die Kinderarztpraxis Peterstraße 20 in Alt-Remscheid wieder für zirka 2000 Kinder und Jugendliche und ihre Eltern zur Verfügung stehen. Die Praxis wird geführt durch das Sana MVZ mit ihren angestellten Kinderärztinnen Frau Arnold und Frau Lüdenbach. Die Kinder werden auch unter den medizinischen Fachangestellten, die jetzt bei der Stadt Remscheid angestellt sind, viele Gesichter wiedererkennen. Von Seiten des Gesundheitsamtes wird Frau Dr. Diana Christina Pfitzner aus dem kinderärztlichen Dienst der Stadt Remscheid die Praxis begleiten. Die Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, die in Remscheid bereits in der Kinderarztpraxis von Dr. Bernhard Ibach praktiziert hat, ist im örtlichen Gesundheitsamt unter anderen für die Schuleingangsuntersuchungen verantwortlich. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Eine kinder- und familienfreundliche Stadt Remscheid kann sich keine mangelnde ärztliche Betreuung seiner Kinder in der Stadt leisten. Für uns war es deshalb eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns auch dieser Verantwortung gestellt haben. Die Kinderarztversorgung ist Standortfaktor für die Großstadt Remscheid.“ Stadtdirektor Sven Wiertz: „Betrieb und Verantwortung für Kinderarztpraxen zählen grundsätzlich nicht zu den originären Aufgaben einer Kommune, obwohl die Stadt Neuenrade im Sauerland bereits ein kommunales kinderärztliches MVZ betreibt. Daseins- und Gesundheitsfürsorge für die Bürgerinnen und Bürger und hier das Eintreten für die Belange von Kindern und ihren Eltern bringen uns in die Verantwortung, wenn der ambulante Markt versagt und die üblichen Wege nicht zum unabdingbaren Ziel führen.“ Gesundheits- und Jugenddezernent Thomas Neuhaus: „Ich bin dem Netzwerk aus Politik, Ärzteschaft und Verwaltung und insbesondere dem Sana-Klinikum Remscheid außerordentlich dankbar, dass wir mit der gemeinsamen Aktion zur Erhaltung der Behandlungskapazitäten für Kinder und Jugendliche in einem so knappen Zeitraum erfolgreich sein konnten. Das Sana-Klinikum Remscheid betreibt die Praxis in der Peterstraße 20 mit seinem MVZ in einem Kooperationsmodell mit der Stadt und wir haben den Anspruch, dass hier dauerhaft die besten medizinischen Angebote für unsere Kinder in Remscheid angeboten werden.“ Svenja Ehlers, Geschäftsführerin Sana-Klinikum Remscheid: „Ich freue mich sehr, dass wir für die ambulante Versorgung der Kinder in der Stadt nun eine gute Übergangslösung gefunden haben. In diesem Sinne war es für uns eine Selbstverständlichkeit, die Stadt Remscheid in einer Kooperation für die nächsten Monate zu unterstützen und einen nahtlosen Übergang in eine spätere städtische MVZ-Struktur zu gewährleisten.“

SPD Remscheid am :

„Der Hilferuf der Eltern und Kinderärzte war im vergangenen Jahr nicht zu überhören. Daher freut es uns als SPD, dass es der Stadt Remscheid und der Diakonie Bethanien gelungen ist, eine Kooperationsvereinbarung zu schließen“, erklärt Bürgermeisterin Christine Krupp, selbst Mutter einer kleinen Tochter, „Ab März diesen Jahres werden in Lüttringhausen Praxisräume für Kinder und Ärzte zur Verfügung stehen „Kinderärztliche Versorgung unter einem Dach bietet auch jungen Ärztinnen und Ärzten neue Perspektiven. Das bietet Sicherheit und entlastet sie von administrativen Aufgaben. Zugleich lassen sich Beruf und Familie besser vereinbaren.“ . Sven Wolf, Landtagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender der SPD: „Was vor ein paar Monaten noch etwas utopisch erschien hat nun zu einer glücklichen Lösung geführt. Das macht den Beruf des Kinderarztes auch in Remscheid wieder attraktiver. Auch mit Blick auf die weitere Entwicklung bei Haus- und Fachärzten kann ein Medizinisches Versorgungszentrum eine kluge Perspektive sein, denn unsere Aufgabe ist es, die ärztliche Versorgung für alle Remscheiderinnen und Remscheider sicherzustellen. Remscheid kann hier ein Vorreiter in der Region sein.

Frank Nitzsche, Sachkundiger Bürger für die Grünen im Ausschuss für Arbeit, Sozi am :

Wir freuen uns, dass es der Stadtverwaltung gemeinsam mit den Remscheider Gesundheitsexpert*innen und der Politik gelungen ist, eine gesamtstädtisch Lösung für die Sicherstellung der kinderärztlichen Versorgung in Remscheid zu finden. Dies ist ein wichtiger Schritt für ein familienfreundliches Remscheid und die Gesundheit unserer Kinder. Ein großer Dank gilt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Gesundheitsdezernent Thomas Neuhaus, Kämmerer Sven Wiertz und der Fachverwaltung, die sich mit großen Engagement dafür eingesetzt haben, dass das Kooperationsprojekt zur Schaffung ausreichender Kinderarztpraxen unter Federführung der Stadt so zügig und zeitnah umgesetzt werden konnte. Damit wird gewährleistet, dass jedem Kind in Remscheid die notwendige Gesundheitsversorgung zukommt und Remscheid auch weiterhin familienfreundlich und lebenswert bleibt.

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