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Schloss Burg: „Irgendwie muss es ja weitergehen!“

Pressemitteilung des Schlossbauvereins Burg a/d Wupper e.V.

Auf bessere Zeiten wollen wir nicht warten. Den meisten Ausstellern steht das Wasser schon lange bis zum Hals, und da leider noch keine Präsenzmärkte in Sicht sind, planen wir zunächst weiter in virtueller Form. Das Ergebnis eines ersten Versuchs im Dezember 2020 hat uns selbst überrascht: Mehr als 26.000 Seitenaufrufe, mehr als 10.500 Besucher, das war die Bilanz nach vier Wochen virtuellem Weihnachtsmarkt. Die Aussteller berichteten von verstärktem Zugriff auf ihre Onlineshops und freuten sich über die hohe Aufmerksamkeit aus dem In- und Ausland. Durch eine gute Presseresonanz konnten viele Besucher erreicht werden.

Der Ostermarkt vom 1. März bis zum 31. März wird nun nach dem gleichen Prinzip ablaufen: Hübsch gestaltete Stände sind in der Kulisse des Rittersaal zu sehen. Die Fa. Excit3d aus Solingen hat sich auf 3D- und 360°-Software spezialisiert und den Rittersaal entsprechend virtuell modelliert. Angenehme Hintergrundmusik begleitet den Besucher auf dem Bidschirm-Rundgang entlang der Stände. Wenn das Angebot gefällt, gelangt man per Mausklick in den Onlineshop des Verkäufers, kann sich eine Bildergalerie ansehen oder erhält alle notwendigen Kontaktinformationen. Die Kaufabwicklung läuft über die Aussteller selbst. Schloss Burg bietet nur eine Plattform, die mit einer entsprechend umfangreichen medial Werbung den Ausstellern eine Verkaufsmöglichkeit bietet, die es real gerade nicht gibt.

„Ein virtueller Markt ist momentan die einzige Chance die wir haben, den traditionellen Ostermarkt auf Schloss Burg überhaupt zu planen und anbieten zu können,“ so Nadine Neuschäfer aus der Verwaltung des Schlossbauvereins. „Wir hoffen auch gerade mit den moderaten Preisen einigen Ausstellern unter die Arme greifen zu können, schließlich wollen wir alle, dass es weitergeht. Wenn am Ende zwar die Location überlebt, aber nicht die Aussteller und Anbieter, nützt es ja auch nichts. Genauso ist es natürlich umgekehrt.“ Interessierte Aussteller können sich bis Mitte Februar beim Schlossbauverein melden und einen Stand beantragen. Die kleine Variante gibt es bereits ab 35 Euro für die Gesamtlaufzeit von 4 Wochen! Ein eigener Onlineshop ist zwar von Vorteil, aber nicht zwingende Voraussetzung. Alternativ werden die Kontaktdaten des Ausstellers angezeigt.  (Nadine Neuschäfer)

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