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Verhaltener Jahresbeginn auf dem Arbeitsmarkt

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Im Januar hat sich die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat deutlich erhöht. „Ursächlich hierfür sind zum einen saisonal erhöhte Arbeitslosmeldungen zum Jahreswechsel und zum anderen ein deutlicher Rückgang der Teilnehmer an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen", fasst der Leiter der bergischen Agentur für Arbeit, Martin Klebe, den arbeitsmarktlichen Start in das neue Jahr zusammen. In der Grundsicherung in Wuppertal trug der über den Jahreswechsel deutlich verringerte Einsatz arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen wesentlich zum Anstieg der Arbeitslosenquote von 9,7 Prozent im Dezember auf 10,4Prozent im Januar bei. Demgegenüber hat der verhaltene Anstieg der Arbeitslosigkeit in Solingen und Remscheid die üblichen saisonalen Gründe. Allerdings muss für alle drei Städte festgehalten werden, dass der Stellenzugang weit unterhalb des Vorjahresmonats liegt.

Die geringe Anzahl an neuen Stellen hat ihre Ursache im aktuellen Lock Down. Erfreulicherweise hat sich die Jugendarbeitslosigkeit im Vergleich zum Dezember nicht erhöht, es kann vielmehr festgehalten werden, dass sich der Anstieg gegenüber dem Vorjahr im Januar weiter verringert hat.

Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit im Städtedreieck um 1.666 (5,7 Prozent) auf 31.098 Personen gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr sind 4.428 Menschen (+16,6 Prozent) mehr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote beträgt 9,4 Prozent, vor einem Jahr lag sie bei 8,1 Prozent.

Die Arbeitslosenquoten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat im gesamten Bereich der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. Dabei reichte die Spanne der Quoten im Januar 2021 von 8,1 Prozent in Remscheid bis 10,4Prozent in Wuppertal. Die Nachfrage an Arbeitskräften ist im Bergischen Städtedreieck um 33,2 Prozent (-285 Stellen) niedriger als im gleichen Monat des Vorjahres. Im Vergleich zum Vormonat wurden 168 (-22,7 Prozent) weniger neue Stellen gemeldet. In folgenden Wirtschaftsgruppenwerden Arbeitskräfte gesucht: Lagerwirtschaft, Post, Zustellung, Güterumschlag Metallbearbeitung Maschinenbau- und Betriebstechnik Büro und Sekretariat . Knapp 40 Prozent der neu gemeldeten Stellengesuche stammen von Arbeitnehmerüberlassungen.

Von Anfang März 2020 bis Ende Januar 2021 sind im Agenturbezirk insgesamt rund 7.700 Anzeigen auf Kurzarbeit für über 110.000 Personen eingegangen. Die Daten für die tatsächlich erfolgte Kurzarbeit erfordern eine Wartezeit von sechs Monaten. Die Arbeitgeber haben bis zu drei Monate Zeit, den Abrechnungsantrag zu stellen. Im Juli 2020 haben im Agenturbezirk 2.567Betriebe für 26.132Personen konjunkturelles Kurzarbeitergeld beantragt. Folgende Wirtschaftsabschnitte waren im Juli am stärksten von Kurzarbeit betroffen: Verarbeitendes Gewerbe (14.253Betriebe), Kfz-Handel (3.426 Betriebe), Gastgewerbe (1.280Betriebe), Immobilien (1.274 Betriebe), Arbeitnehmerüberlassung (1.217 Betriebe). Die Kurzarbeiterquote stellt den Anteil der Kurzarbeit an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten dar. Sie betrug im Juli 2020 11,6 Prozent.

„Coronabedingt sind persönliche Kontakte derzeit nur stark eingeschränkt möglich. Telefonisch und online sind wir natürlich für unsere Kundinnen und Kunden da! Wir beraten und beantworten Fragen rund um Arbeit und Ausbildung. Persönliche Vorsprachen sind derzeit aber nur auf Einladung durch uns möglich,“ so Agenturchef Klebe. Wie die Online-Kommunikation mit der Agentur für Arbeit funktioniert, erklären Videos der Bundesagentur für Arbeit auf YouTube. Hinweise zu den Filmen und viele weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/solingen-wuppertal/startseiteArbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

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Kommentare

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Carsten Lahme am :

Seit über 22 Jahren bin ich auch dank einer hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt Remscheid -damals noch in der Ludwigstrasse; in fester Anstellung bei einem global agierenden IT Dienstleister. Für diese aus meiner Sicht hochdynamischen Starthilfe auch durch den damaligen Leiter des Amtes bin ich wirklich dankbar. Umso erschreckender war es dieser Tage für mich, als ein Nachbar mir von seinem Schicksal berichtete. Er ist seit geraumer Zeit arbeitslos und sollte nun vom Amt aus eine Fortbildung machen. Da er selber mit Computer überhaupt keine Berührung hatte, ist die an ihn gestellte Anforderung ungleich höher. Ich bot ihm an, ihm zu helfen, da ich selber durch die aktuelle Lage im HO arbeite und ein Schreibtisch in meinem Büro frei ist. Als er nun zum ersten Mal kam und sein vom Bildungsunternehmen gestelltes Chrome Book (kleiner als ein Din-A-5 Blatt) auf den Tisch legte, musste ich staunen. Mit diesem war es technisch überhaupt nicht möglich die Anforderung einer Schulung für ein Microsoft Produkt durchzuführen. Ausweichend stellte ich ihm einen Rechner zu Verfügung, mit dem er dann arbeiten konnte. Für mich ein unverständlicher Ansatz. Mein Nachbar hat sich unter meinem Druck dann auch mit seinen Beratern in Verbindung gesetzt und mit den für ihn neuen technischen Informationen nun auch soweit vorgearbeitet, daß man versprochen hat, dieses (technische) Problem zu lösen. Was er mir auf der Verwaltungsebene berichtet hat, ist ein Punkt für sich. Er hat Bewerbungen geschrieben und wurde gebeten, daß zu unterlassen, da man ihm die Fortbildung verlängern wolle. Vielleicht fehlen mit hier Hintergrundkenntnisse, aber als reiner Informationsempfänger, bekam ich da ganz komische Bilder im Kopf. Vielleicht kann jemand meine Irritation nachvollziehen. Grundsätzlich hoffe ich den Prozess weiter begleiten zu dürfen und zu erleben, daß ein arbeitswilliger Mitmensch wieder in eine langfristige Anstellung kommt und vom "Arbeitsamt" wünsche ich mir, daß auch dieser Mensch, so wie ich damals, bedingungslos dabei unterstützt wird.

Ottmar West am :

Ich muss sagen, dass es gut ist, dass jetzt mehr Dienste online verfügbar sind. Es ist schlimm, dass wegen der Korona mehr Menschen das verstanden haben. Es wäre viel besser, wenn es früher passieren würde. Noch vor der Pandemie war ein Service wie das Büro Düsseldorf verfügbar.

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