Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Ein wertvolles Engagement für junge Menschen

Auf der Tagesordnung von Jugendhilfe-, Haupt- und Entwicklungsausschuss sowie des Rates der Stadt steht in diesem Monat der Kinder- und Jugendförderplan 2021 – 2025. In diesen fünf Jahren sollen insgesamt 11.337.700 Euro in die Förderung der Angebote der öffentlichen und freien Jugendhilfe in Remscheid fließen. Der Doppelhaushalt der Stadt für 2021/2022 sieht davon 4.462.050 Euro vor. Der Restbetrag für die folgenden drei Jahre bzw. die Gesamtfinanzierungszusage „steht unter dem Vorbehalt der Finanzierbarkeit“, heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung.

„Der letzte Kinder- und Jugendförderplan datiert vom Januar 2015. Viel ist in der Zwischenzeit passiert! In den vergangenen Jahren sind viele Geflüchtete –auch viele Kinder und Jugendliche –zu uns gekommen. Das hat die Stadtgesellschaft vor große Herausforderungen gestellt, die sie aber gut gemeistert hat“, schreit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz in seinem Vorwort zu dem neuen Kinder- und Jugendförderplan. „Auch wenn manche heute das Wort „Willkommenskultur“ in den Dreck ziehen, so bin ich doch stolz darauf, wie offen die meisten Remscheiderinnen und Remscheider auf die neuen Nachbarn zugegangen sind.“

Spracherwerb, schulische und berufliche Qualifikation, Integration in Vereinen und vieles mehr seien ein Thema für die Jugendhilfe und insbesondere für die Kinder- und Jugendförderung, fährt der OB fort. Jungen Menschen, die aus einem anderen Land stammen und zum Teil schwierigste Fluchterfahrungen machen mussten, hier Raum, Zeit und Schutz zu geben, um anzukommen, unser Land, unsere Stadt auch zu ihrer zu machen, das ist für alle eine große Herausforderung. Ich bin den Akteuren der Kinder- und Jugendhilfe dafür sehr dankbar.“

Rückblick auch auf die Corona-Pandemie und ihre Folgen: „Wochenlang keine Schule, keine Kita, kein Vereinsleben, keine Freizeitangebote! Und (…) immer auch noch viele Einschränkungen. Freizeitangebote mit Einschränkungen, Jugendratssitzungen mit Abstand, Vereinsarbeit unter völlig veränderten Rahmenbedingungen. Ich hoffe sehr, dass wir alle miteinander schnellstmöglich zu einer weitest gehenden Normalität zurückkehren können. Sie ist für unsere Wirtschaft wichtig, für all diejenigen, die in Kurzarbeit stecken, für unsere Schulen und das soziale Miteinander. Sie ist für alle junge Menschen wichtig, die sich in Vereinen engagieren, sie ist für diejenigen wichtig, die sich dort oder in unseren Jugendtreffs treffen. Für viele sind die Angebote und die Menschen dort wie eine zweite Familie.“

Der Kinder- und Jugendförderplan zeige das vielfältige Spektrum und das wertvolle Engagement mit und für die jungen Menschen in unserer Stadt auf, betont Mast-Weisz. Diese Pluralität zu sichern und möglichst noch auszubauen, müsse Ziel von Politik und Verwaltung sein: „Es ist unsere Aufgabe, jungen Menschen Raum, Zeit und qualifizierte Ansprechpersonen zu geben, um die Vorstellung von ihrer Zukunft zu formulieren und sich darin auszuprobieren. Angesichts von Klimawandel, sozialer Ungleichheit und vielfacher Gefährdung unserer Demokratie müssen wir unsere Verantwortung wahrnehmen, gemeinsam mit ihnen Perspektiven für das künftige Leben in unserer Welt und unserer Stadt zu erarbeiten und umzusetzen. Wir leben in einer globalen Welt, in der auch Remscheid gefordert ist.“

Aus dem Etat des städtischen Kinder- und Jugendförderplans fließen die Zuschüsse für die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Remscheid. Diese wird von neun freien Trägern in insgesamt zwölf Einrichtungen angeboten:

  • "JugendKulturZentrum Palme", CVJM, CVJM, Blumenstr. 25
  • „LUKIJU“, Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde, Johann-Sebastian-Bach-Str. 18
  • „Kraftstation“, Freie Jugendarbeit RS-Mitte e.V., Honsberger Str. 2
  • „Gelbe Villa“, Freie Jugendarbeit RS-Mitte e.V., Eberhardstr. 29
  • "Die Esche", Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde, Eschenstr. 21
  • "Tempel", Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde, Burger Str. 23
  • „Bürgerhaus Süd“, Bürgerhaus Süd e.V., Auguststr. 24
  • „Betreutes Spielen“, Stadtteil e.V., Spielhaus Ewaldstraße 13
  • Gemeindehaus Hardtstraße, Ev. Kirchengemeinde Lennep, Hardtstr. 14
  • „Die Welle", Die Welle gGmbH, Wallstr. 54
  • "Mauseloch", Die Schlawiner gGmbH, Schneppendahler Weg 41-43
  • Jugendzentrum Lüttringhausen, Die Schlawiner gGmbH, Klausen 22

Offene Kinder- und Jugendarbeit wird von den jeweiligen Trägern in Einrichtungen, Maßnahmen und Projekten, als mobile Angebote, als Abenteuer- und Spielplatzarbeit sowie in kooperativen und übergreifenden Formen und Ansätzen angeboten und richtet sich an Kinder und Jugendliche insbesondere im Alter von sechs bis 21Jahre. Bei besonderen Angeboten und Maßnahmen werden auch junge Menschen bis zum 27. Lebensjahr einbezogen.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!