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Als Oberschüler noch Knickerbocker trugen

von Dr. Wilhelm R. Schmidt

Liebe Lennepfreunde,
unser heutiges Foto zeigt einige Lenneper "Oberschüler" nach dem 2.Weltkrieg Anfang der 1950er Jahre vor der althergekommenen Tür des Lenneper Röntgengymnasiums. Diese Tür war ja Jahrzehnte später mal aus Modernisierungsgründen entsorgt, jedoch später nach vielen Protesten auch wieder eingesetzt worden. Die "Schöler", man fühlt sich vielleicht an den Film "Die Feuerzangenbowle" erinnert, waren eine reine Jungensklasse, sie gehen heute auf die 85 Lenze zu, sofern sie noch leben. Die damalige Kleidung ist für uns Heutige vielleicht doch etwas gewöhnungsbedürftig: Knickerbocker und Lumberjacks. Kennt man das noch? Laut Internet handelt es sich bei den Knickerbockern um eine etwa wadenlange Überfallhose (was für ein Wort !) mit weiten Beinen, die von Männern und Frauen angeblich gleichermaßen getragen werden kann. Ursprünglich war so etwas als strapazierfähige Bekleidung für Bergsteiger gedacht, es machte aber auch in der Mode Karriere. Mein Familienalbum weist aus, dass in den 1950er Jahren auch mein Vater in Lennep Knickerbocker mit kariert gemusterten Strümpfen trug. Da liegt auch der Lumberjack nicht fern. Eigentlich bedeutet das Wort im Englischen Holzfäller oder Holzhacker. Im übertragenen Sinn handelt es sich hier aber um ein von diesen Holzarbeitern häufig getragenes Kleidungsstück, eine Jacke mit gestrickten Bünd(ch)en. So was kehrt ja in unserer Gegenwart manchmal als besonders hip und teuer zurück, die Jungs auf unserem Foto aber waren u.U. froh, dass sie überhaupt eine Jacke hatten.

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