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Ebene Gehwegplatten teils jenseits der Laufwege

Die Eingabe von Franz-Werner Spiegel an die Bezirksvertretung  Lennep zum Pflaster auf der Mühlen Straße in der Lenneper Altstadt datiert auf den 9. November vergangenen Jahres. „Mir ist aufgefallen, dass die Gehwegplatten nicht mehr verlegt werden und die Pflasterung an den Seiten nicht dem entspricht, was seinerzeit von der Politik festgelegt wurde“, war der Kern seiner Botschaft. Für Kirchgänger „mit festlichen Schuhen“ auf dem Weg zur Stadtkirche seien die Pflastersteine ebenso mühselig wie für seine 90 Jahre alte Mutter, die auf einen Rollator angewiesen sei. Seine Bitte: Die Stadt möge die Gehwegplatten doch mindestens einseitig in der Mühlenstraße verlegen und diese bei weiteren Vorhaben in den Gassen der Altstadt belassen bzw. bei Erneuerungen mit einzuplanen.

Die Antwort der Verwaltung liegt den Mitgliedern der Bezirksvertretung Lennep jetzt vor. Darin wird bestätigt, dass die in den 1980er und 1990er Jahren in einigen gepflasterten Straßen der Altstadt verlegten Streifen aus großformatigen Platten ihr Ziel verfehlt haben, ein besseres Begehen, z. B. mit Stöckelschuhen, zu  ermöglichen. Denn die Menschen gingen nicht dort, wo die ebenen Platten lagen. Insbesondere im Bereich „Alter Markt“ wurden die Platten „ überhaupt nicht von den Menschen angenommen, da diese nicht den natürlichen Laufwege entsprachen bzw. die Flächen zum Teil anderweitig genutzt werden (z.B. Außengastronomie)“. In anderen Straßen – insbesondere in der Mühlenstraße und der Kronenstraße – „wurden die Platten permanent von Fahrzeugen aller Art überfahren, wodurch Abplatzungen und Aufkantungen … immer wieder zu Stolperkanten führten“. Diese habe die Stadt aus Gründen der Verkehrssicherheit jeweils kurzfristig beseitigt müssen. „Die ständigen Reparaturen waren sehr kostenintensiv und sind auf Dauer nicht leistbar.“ An einigen Stellen habe man zur Vermeidung von von Stolperkanten „vor Jahren sogar Blumenkübel aufgestellt. Allerdings konnte das Problem dadurch nicht beseitigt werden.“ Inzwischen  seien auch gar keine gleichwertigen Platten mehr auf Lager oder nachzukaufen.

Das habe die Verwaltung in den letzten Jahren mehrfach der Bezirksvertretung Lennep vorgetragen. Und es habe Übereinstimmung bestanden, die Platten im Rahmen von Reparaturarbeiten wieder zu entfernen; so geschehen auf der Berliner Straße, der Kronenstraße und der Mühlenstraße. Dort sei durch eine verbreiterte Befestigung der Seitenflächen und festes Fugenmaterial eine möglichst glatte Oberfläche erzielt worden sprich „eine hinreichende Begehbarkeit“. Bei künftigen Instandsetzungsmaßnahmen, z. B. in der Kölner Straße oder der Wetterauer Straße, will die Verwaltung die vorhandenen Platten nur entfernen lassen, „wenn sie so stark geschädigt sind, dass eine Verkehrsgefahr besteht.

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