Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Alle vier Jahre 3.163.000 € für Schul-PC

Für Remscheider Schülerinnen und Schülern, die in ihrer häuslichen Situation nicht auf bestehende Endgeräte zurückgreifen können, will die Stadt Remscheid 1.919 IPads beschaffen. Bisher wurden bereits 2.525 iPads und 601 Notebooks für bedürftige Schülerinnen und Schüler beschafft und von den Schulen ausgegeben. Zusammen mit dem noch offenen Bedarf an 1.919 Endgeräten und der Ausstattung der Lehrerinnen und Lehrer mit 1.281 Endgeräten bedeutet das insgesamt die Anschaffung von 6.326. In der zur Sitzung des Hauptausschusses am18. Februar vorliegenden Beschlussvorlage der Verwaltung heißt es zu den Kosten: „Kalkulatorisch wird ein iPad mit 500 € berechnet (inkl. Schutzhülle, Apple-Stift, Branding, Lizenzen und Grundausstattung). Im Rahmen der Ausschreibung ist davon auszugehen, dass ein günstigerer Preis erzielt wird. Ein Förderprogramm steht nicht zur Verfügung. Die Kosten sind durch die Stadt Remscheid zu tragen.“ Zu Wartung und Support sei derzeit kann eine verlässliche Kostenschätzung noch nicht möglich. „Voraussichtlich werden nach Abschluss aller Beschaffungen die Endgeräte durch die Stadt Remscheid verwaltet werden müssen. (…) Ausgehend von einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 4 Jahren und unter Berücksichtigung eines Anschaffungspreises von 500 € pro Endgerät müssen alle vier Jahre 3.163.000 € bereitgestellt werden. Kalkulatorisch ist von 790.750 € pro Jahr auszugehen.“

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Heinz Wäscher am :

Es ist ein wenig schade, dass es der Firma mit dem angebissenen Apfel als Logo Nichts oder nur Wenig Wert zu sein scheint, als Lieferant ausgewählt worden zu sein - schließlich könnten die Schüler/-innen, die ein solches Gerät benutzen dürfen und dabei den Umgang damit erlernen, die Kundschaft von (Über-)morgen sein. Diese Art der kostenlosen Produktwerbung sollte meiner bescheidenen Meinung nach einem multinationalen Konzern schon etwas wert sein.

Stefan Holzhauer am :

Original "Apple-Stift": 130 Euro! Genauso gut funktionierender Stift eines alternativen Anbieters: 30 Euro (eigene Erfahrung)! Wenn man schon aufgrund der massiven Lobbyarbeit des Konzerns die überteuerten Apple-Geräte anschafft, dann muss man das doch nicht auch bei der Peripherie tun? Oder hat Apple den Kommunen Knebelverträge aufgenötigt?

Lothar Kaiser am :

Warum man sich für das Original entscheidet? Weil man, unsicher, nichts falsch machen will.

Norbert Landen am :

Wenn man unsicher ist,dann sollte man Leute damit beautragen die sicher sind. Hat die Verwaltung keine sicheren Experten? Kann man sich nicht vorstellen. Darf man sich nicht vorstellen.

Dirk Schaefer am :

Es glaubt doch hier wohl niemand, dass die Stadt bei der Größe der Bestellung genau den selben Preis bezahlt wie Sie und ich!? Auch macht es bei einem Paket keinen Sinn, seine Bestandteile bei vielen Herstellern zu beziehen. Spätestens im Support-Fall wird es dann unübersichtlich. So gibt es nur einen Ansprechpartner ,in diesem Fall wohl die Firma Bechtle,der für alle Probleme die Auftreten können, zuständig ist. Ist in der freien Wirtschaft übrigens gängige Praxis. Und dort rechnet man mit jedem Cent. Zum Thema Apple: Ich bin zwar aus verschiedenen Gründen kein Fan des Apfels, muss aber gestehen, dass sie in Sachen Tablet leider ohne wirkliche Konkurrenz ist. Mehrjährig aktuell gehaltenes Betriebssystem und sehr gut abgestimmte Software findet man zum Beispiel bei Android nicht. Ein Windows Microsoft Surface Go kommt auch nicht billiger. Was in meinen Augen auch den gar nicht mal soviel höheren Preis rechtfertigt.

Fraktion der Linken am :

Nachdem bekannt wurde, dass in Remscheid noch 1919 digitale Endgeräte für bedürftige Schülerinnen und Schüler fehlen und damit fast 2000 Kinder und Jugendliche durch geringere Lernmöglichkeiten benachteiligt werden, stellte die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid den Antrag „Digitale Endgeräte für bedürftige SchülerInnen sofort beschaffen“. Der Antrag wurde bereits im Integrationsrat und Schulausschuss kontrovers diskutiert, und keine der anderen Fraktionen konnte sich durchringen, ihm uneingeschränkt zuzustimmen, sondern nur in Form eines Appells. Umso mehr freut uns die für die kommende Ratssitzung eingestellte Beschlussvorlage der Verwaltung „Beschaffung von schulgebundenen mobilen Endgeräten für Remscheider Schülerinnen und Schülern, die in ihrer häuslichen Situation nicht auf bestehende Endgeräte zurückgreifen können“, die unserem Antrag und Forderung, die benötigten Endgeräte aus dem städtischen Haushalt zu finanzieren, entspricht. Wir hoffen, dass die bedürftigen Kinder und Jugendlichen nun schnellstmöglich ihre IPads bekommen und in angemessener Art und Weise am Digitalunterricht teilnehmen können. (Axel Behrend)

Lothar Kaiser am :

„So falsch kann unser damaliger Antrag ja nicht gewesen sein“, legte in der gestrigen Ratssitzung Brigitte Neff-Wetzel von den Linken nach, und Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gab ihr indirekt Recht. Der Rat der Stadt beschloss die Anschaffung der Endgeräte übrigens einstimmig.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!