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Drei neue Mitarbeiter plus Externe für 6.326 IPads

Alle vier Jahre 3.163.000 € für Schul-PC“, berichtete der Waterbölles am 11. Februar.  Mit dieser „Lebensdauer“ rechnet die Stadtverwaltung bei den 6.326 IPads, die sie im Zuge von Corona und Homeschooling angeschafft hat bzw. noch wird – 1.281 für Lehrerinnen und Lehrer, 5.045 für Remscheider Schülerinnen und Schülern, die in ihrer häuslichen Situation nicht auf bestehende Endgeräte zurückgreifen können. Doch mit diesen Sachkosten ist es nicht getan. Hinzu kommen die Gehälter für drei neue Mitarbeiter „zur Realisierung und Betrieb einer bedarfsgerechten Schul-IT“ (Informationstechnik).

Damit sind Nachrichten- und Netzwerktechnik, Vergabe- und Vertragssteuerung, technisches Controlling- Konzepte, Steuerung von Dienstleistern, Fördermittelakquise und -abwicklung, und Koordination gemeint. Nicht nur bezogen auf die neue pädagogisch genutzter Hardware (PC, Notebook, Tablet, etc.), sondern auch auf die Präsentationstechnik in den Schulen (Whiteboard, Beamer, Visualizer, etc.) sowie auf die Gebäudevernetzung (physikalische Vernetzung, aktive Komponenten, WLAN, etc.).

Für dieses Jahr beziffert die Verwaltung die zusätzlichen Personalkosten mit  153.800 Euro, in den Folgejahren auf 233.800, 237.200 bzw. 239.600 Euro. Die neuen IT-Sachbearbeiter übernehmen, Zitat“, gegenüber den Schulen eine beratende (Investionsgespräche, Modellvergleiche, etc.) und zugleich auch ausführende Rolle (Beschaffungen, Fehleranalyse, Beauftragungen 2nd-Level, etc.).“ Für die Präsentationstechnik seien Pflege- und Wartungskonzepte zu erarbeiten, „damit die Technik größtmöglich für die unterrichtliche Nutzung zur Verfügung steht“. Auch sollen die neuen Mitarbeiter sicherstellen, „dass die schulischen und privaten Endgeräte der Schüler- und Lehrerschaft unterrichtlich und rechtssicher eingesetzt werden können. (…) Es gilt, das notwendige Zusammenspiel zwischen den einzelnen Bestandteilen (Breitband LAN, WLAN, Endgeräte, Präsentation, Support, Nutzer, etc.) zu kontrollieren und zu steuern.“

Damit das gelingt, will die Verwaltung bis zum Sommer dieses Jahres alle Schulstandorte an das Glasfaser-Breitbandnetz anschließen. Darauf aufbauend soll dann an jedem Schulstandort das jeweilige Netzwerk aufgebaut bzw. angepasst werden. Der Einsatz des städtischem Personals soll sich dabei „auf das unabweisbare Minimum im Hinblick auf Koordination, Steuerung und (technisches) Controlling beschränken; die notwendigen Dienstleistungen am Markt seien möglichst bei selbständigen IT-Dienstleistern in NRW einzukaufen.

Diesen externen Fachleuten die rund 40 Schulstandorte der verschiedenen Schulformen in Remscheid in Gänze zu überantworten, sei allerdings nicht möglich, wie die Erfahrungen anderer Schulträger lehrten. Die Einrichtung von drei zusätzlichen Vollzeitstellen sei daher unabdingbar: „Die Stadt Remscheid hat als Schulträger zwingend dafür Sorge zu tragen, dass die vom Land und Bund (mit-) geförderte Hardware zügig in den Schulen in Betrieb genommen wird, betriebsfähig gehalten und die zum Betrieb erforderliche Infrastruktur bereit- bzw. hergestellt wird.“

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Wolfgang Rau am :

Diese Unterführung hat auch noch andere Aspekte: Fußgänger insbes. Anlieger u. Kindergartenkinder (Städt. Kiga Brückenstr.) können hier auch via Dammstr. den Abgas trächtigen Bereich Kreuzung Vieringhausen / Solinger Str. umgehen. Zudem ist die Frage, welche Relevanz die Unterführung noch für das Radwegekonzept haben kann.

Wählergemeinschaft W.i.R. am :

Die weiterhin bedrohliche Haushaltslage lässt eine Ausweitung der Gesamtstellen über die Gesamtzahl von 1530 hinaus in dem Zeitraum bis 2025 nicht zu. Um die Personalkosten im Griff zu behalten, ist daher für die Folgejahre auch eine Rückführung unter die Bestandszahl aus dem Stellenplan 2021/2022 erforderlich. Zur heutigen Sitzung des Hauptausschusses haben W.i.R. daher den Antrag gestellt, den Stellenplan in der Kernverwaltung auf max. 1530 Vollzeitäquivalente bis 2025 zu begrenzen bei stufenweiser Rückführung unter die Bestandszahlen aus 2021/2022. Dazu möge die Verwaltung unter Einbeziehung der Digitalisierung von Aufgaben und Arbeitsschritten vorausschauende Personaleinsatzkonzepte erstellen sowie unter Berücksichtigung der Altersabgänge bis 2025 eine Strukturanalyse, wie mögliche Nachbesetzungen beziehungsweise Rückführungen der Bestandszahl erfolgen könnten (analog KW 7- Programm aus 2011 und 2016).

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