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Der Lärmaktionsplan wird aktualisiert

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Lärm ist in unserer mobilen und dichtbesiedelten Welt allgegenwärtig und führt mit seinen negativen Wirkungen zu gesundheitlichen Störungen. Auf Grundlage der Umgebungslärmrichtlinie – 2002/49/EG-Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm – hat die Stadt Remscheid vor allem den Straßen- und Schienenlärm erfasst, dargestellt und bewertet. „Wir haben anschließend eine strategische Planung zur Vermeidung und Verminderung von Lärmbelastungen und konkrete Maßnahmen zur Umsetzung entwickelt“, erläutert Elke Ellenbeck, bei der Stadt Remscheid für den Kommunalen Immissionsschutz zuständig. „Wichtig ist der Schutz der Anwohner an den Straßen, die deutlich einer Gesundheitsgefahr ausgesetzt sind.“

Aufgrund der Pandemie erfolgt die Öffentlichkeitsbeteiligung in digitaler Form. Der Entwurf des Lärmaktionsplans steht auf der Internetseite der Stadt Remscheid zum Download bereit. Anregungen, Vorschläge und Bedenken können vom 22. Februar bis einschließlich 12. März schriftlich oder per E-Mail unter elke.ellenbeck@remscheid.de an den Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung, Ludwigstr. 14, 42853 Remscheid, gerichtet werden. Die Ergebnisse der Mitwirkung werden in den Lärmaktionsplan aufgenommen. Nach der Auswertung der Anregungen und Bedenken wird der Lärmaktionsplan überarbeitet und zum Beschluss den politischen Gremien vorgelegt. Weitere Informationen und Download https://remscheid.de/leben/umwelt-und-natur/umweltschutz/146380100000147473.php.

Der jetzt vorliegende Entwurf des Lärmaktionsplans für Remscheid ist eine Aktualisierung und Überarbeitung des Lärmaktionsplans von 2016. Eingearbeitet wurden aktuelle Verkehrsdaten und eine aktualisierte Lärmkartierung für den Straßen- und Schienenverkehr. Seit 2016 sind bereits verschiedene Maßnahmen umgesetzt worden wie lärmmindernder Asphalt und Konzepte wie das Radverkehrskonzept und die Mobilitätsstrategie beschlossen und in der Umsetzung. Die bisherige Prioritätenliste und die Anzahl der betroffenen Anwohner haben nur kleinere Änderungen erfahren, denn die langjährige Entwicklung des durchschnittlichen Verkehrsaufkommens als wesentlicher Parameter stagniert. Die langfristige Strategie muss eine veränderte Mobilität und ein verringertes Verkehrsaufkommen erreichen, um die Lärmbelastung deutlich zu senken, denn die technischen Maßnahmen allein ermöglichen keinen ausreichenden Gesundheitsschutz. Damit wird gleichzeitig ein positiver Effekt für den Klimaschutz und die Luftschadstoffbelastung erreicht.

„Der Lärmaktionsplan ist ein wichtiges Instrument, um der Lärmbelastung aus dem Straßenverkehr zu begegnen“, unterstützt Peter Heinze, Technischer Beigeordneter der Stadt Remscheid, den vorliegenden Entwurf. „Es ist uns ein Anliegen, mit einer nachhaltigen Stadtentwicklung und entsprechenden Maßnahmen die Bevölkerung nicht nur vor gesundheitlichen Belastungen zu schützen sondern langfristig auch einen lebenswerten Stadtraum zu schaffen. Ich wünsche mir eine rege Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.“

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