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Heini Becker, der Fahrer vom Lenneper Gaswerk

Erinnerungen an Heini Becker.
von Dr. Wilhelm R. Schmidt

Liebe Lennepfreunde,
zu den Lenneper "Originalen" der vergangenen Jahrzehnte gehörte auch Heini Becker, der in seiner beruflichen Zeit als Fahrer des Lenneper Gaswerks arbeitete. Vielen Lennepern ist gar nicht mehr bewusst, dass es in Lennep überhaupt ein Gaswerk gab, aber die heute wirklich alten Lenneper sehen den großen schwarzen historischen Gasballon mit Sicherheit noch vor sich. Er stand ja an der Mühlenstraße hoch zur Albrecht-Thaer-Straße.

Der Fahrer beim Lenneper Gaswerk (im Foto rechts sehen wir ihn mit seinem Dienstfahrzeug auf seiner letzten Fahrt im Jahre 1974 am Kölner Tor vor der Gaststätte Kölner Hof) hatte gleich mehrere Hobbies, vor allem aber die Musik: Er war in seiner Freizeit Schlagzeuger. Heini Becker war Jahrzehnte lang als Stimmungskanone im Lenneper Vereinswesen präsent, als Schützenbruder nicht nur im Bereich der Schützen und und ihrer Feste, sondern auch beim Karneval. Dabei erfreute er die Lenneper in seiner liebenswürdigen Art, mit Fliege am Schlagzeug und korrektem Auftreten in der Öffentlichkeit.

Das Foto links zeigt ihn in der damaligen Gaststätte Kürten an der Ecke Mühlenstraße und Wallstraße anlässlich eines Krönungsballs der Schützen. Die Gaststätte, die es bereits vor mehr als einhundert Jahren gab, wird heute von vielen älteren Lennepern vermisst. Eine Zeit lang hieß sie "Zum Kaiser-Friedrich-Platz", bevor der genannte Platz zum Jahnplatz wurde. Die Gaststätte gibt es längst nicht mehr, denn die Zeiten, in denen der "anständige Lenneper" nach der Arbeit und vor dem Sonntagsessen seiner Stammkneipe (oder auch mehreren) einen Besuch abstattete, sind ja längst Geschichte geworden. Viele Lenneper können sich aber noch gut an den Wirt "Carl Meier" erinnern, der am Alten Markt seine Wirtschaft "Zum Bergischen Löwen" hatte. Dessen Frau Hildegard steht auf dem Foto in der Bildmitte zusammen mit Heini Becker (links) und einem Schützenbruder vor dem Eingang der Wirtschaft unter dem früheren Kino, in dem wir in unserer Jugend Westernfilme sahen. Der Ruf der Kinobesitzers und Filmvorführers "Ruhe auf den billigen Plätzen" – also dem "Rasiersitz" in den ersten drei Reihen direkt vor der Leinwand – war damals oft sehr berechtigt. Auch noch in den 1960er Jahren!

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Kommentare

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Ulrich Mors am :

Es waren sogar zwei (!) Gaszylinder, der obere wurde allerdings Anfang bis Mitte der 1960er abgebaut.

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