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Freiflächenplanung der Uni bis nach den Sommerferien

Drei Fraktionen wollen Existenz der Sportvereine sichern“, titelte der Waterbölles am 5. Dezember 2020. Damit war der Antrag der Fraktionen von SPD, Grünen und FDP gemeint, die Verwaltung mit einer Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung für die Remscheider Sportfreianlagen zu beauftragen, d.h. einer Bedarfserhebung und -prognose unter Berücksichtigung der verschiedenen Nutzungsarten einschließlich der Zuschauerzahlen. Der Ausschusses für Sport und Freizeit empfahl am 15. Dezember dem Rat der Stadt zu dessen Sitzung am vergangenen Donnerstag die Annahme dieses Antrages.

Die Tagesordnung ließ zunächst eine längere Diskussion erwarten, da die CDU-Fraktion noch einen eigenen Antrag auf einen „Masterplan Sport 2025“ beigesteuert hatte. Dass es dazu nicht kam, ist einem weiteren Antrag zu verdanken, den die Sportverwaltung vorlegte. „Beide lassen sich gut zu einem Arbeitsauftrag an die Verwaltung vereinen“, empfahl Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, und dem folgte der Rat nach relativ kurzer Debatte bei nur einer Gegenstimme.

Der OB hatte zuvor dem Empfehlungsbeschluss des Sportausschusses „ausdrücklich gegrüßt“ und sich den Sportvereinen gegenüber „ausgesprochen dankbar“ gezeigt für ihren Verzicht auf eine „große Lösung in Hackenberg“. Die Verwaltung hat nun bis nach der Sommerpause Zeit, eine Alternativplanung für die Sportflächenentwicklung (Fußball, Leichtathletik, Schulsport) incl. Kostenschätzung für die Sportanlage am Hackenberg zu entwickeln. Ferner wird sie prüfen, welche leichtathletischen und schulsportlichen Angebote künftig dort angeboten werden können. Dabei ist ihr die fachliche Unterstützung durch die Universität Wuppertal sicher. Bereits am 15.Dezember 2020 hatte der Ausschuss für Sport und Freizeit beschlossen, die Bergische Universität Wuppertal mit einer Aktualisierung der Sportstättenentwicklungsplanung im Bereich der Außensportanlagen zu beauftragen – auch unter dem Blickwinkel des Quartiersbezugs.

Zum Beschluss des Rates von Donnerstag gehören auch diese beiden Punkte:

  • „Die Verwaltung stellt sicher, dass das Röntgenstadion bis zur Herstellung von alternativen Sportmöglichkeiten in einem verkehrssicheren Zustand betrieben wird und hierzu die notwendigen Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden.
  • Die Planungen zum Sportplatz Neuenkamp und Fürberg (RSV) sind abhängig von den Förderanträgen zum Investitionspakt Sport und werden in Abhängigkeit von der tatsächlichen Entscheidung in die Bedarfsplanung einfließen.“ (Hier ist alsbald mit einer Entscheidung des Landes zu rechnen. )

Bislang war vorgehen, dass in Hackenberg neben der dort beheimateten SG Hackenberg auch der FC Remscheid mit einem geplanten Stadion für seine Ligaspiele und der VfL Lennep eine angemessene Sportstätte erhalten sollte (große Lösung). Darauf konnte die SG Hackenberg nicht warten: Er hat in den letzten Jahren mehr als ein Drittel seiner Mitglieder  verloren. Zitat aus der Vorlage der Verwaltung: „Diese Entwicklung korrespondiert mit einem seit Jahren bestehenden Trend in der Fußballwelt. Vereine, die nur über ein Tennenspielfeld (Ascheplatz) verfügen, sind auf Dauer nicht wettbewerbsfähig und gegenüber Vereinen mit Alternativbelägen (Kunstrasen/Hybrid/grüne Asche) klar im Nachteil.“ (Auch der Vorstand des BV 10 weiß was es heißt, nur über ein Tennenspielfeld zu verfügen.)Insgesamt war also eine baldige Alternativplanung geboten. Mittel- bis langfristig rechnet die Sportverwaltung mit weiteren Aufträgen und nennt „mögliche Überlegungen zur weiteren Ertüchtigung der Sportanlage in Reinshagen oder auch eine mögliche Ertüchtigung der Sportanlage in Klausen“.

Den Verfahrensvorschlag des Oberbürgermeisters nannte Torben Clever (FDP) am Donnerstag „den einzig mach baren Weg“, und auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Kötter stimmte zu – „Aber bitte mit Zeitschiene!“ Sportdezernent Thomas Neuhaus hatte der CDU  zuvor geraten, es bei einer Sportentwicklungsplanung alle acht Jahre zu belassen und einer Freiflächenplanung durch die Universität Wuppertal zuzustimmen. Eine solche Studie könne die Uni bis zum Sommer leisten.

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