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Mehr als Sand und Schaukel auf dem Holz

Spielplatzeinweihung gestern Nachmittag in den Zeiten von Corona: keine tobende Kinderschar, keine ausgelassene Feier. Nur ein kleiner Kreis von Initiatorinnen, Sponsoren, städtischen Mitarbeitern und Kommunalpolitikern. Zum Glück brachte Ideengeberin und Spendensammlerin Jennifer Dogan ihre Töchter Selina und Neyla mit zur Einweihung des Spielplatzes Holz am hintersten Ende der Unterhölterfelder Straße, so dass die versammelten Erwachsenen kurze Zeit beobachten konnten, wie Kinder das Spielangebot nutzen: Rutsche, Sand und Schaukel waren die Favoriten der Kleinen; Federgerät und Balancier-Baumstamm blieben vorerst unbeachtet – wie auch die Picknick-Tischgruppe und die Bänke, die eher auf die begleitenden Eltern oder Großeltern warten.

Der neue Spielplatz rundet das Sportangebot um Bolzplatz und BMX-Gelände ab – ein Gesamtareal, das bis 2006 vom FC Holz genutzt wurde und mit und mit auch diesen anderen Zwecken gewidmet wurde. Damit haben nun die rund 250 Kinder aus Hölterfeld, die unter zehn Jahren alt sind, ein großzügiges Spielgelände. Verdanken können sie das vor allem Jennifer Dogan, die Anfang 2019 die Idee in die Kommunalpolitik einbrachte. Während eines Ortstermins im Frühjahr 2019 konkretisierten interessierte Eltern, Anwohner/innen und Vertreter/innen von Bezirksvertretung und Verwaltung die Initiative. Im März 2020 konnten die Pläne schon dem Jugendhilfeausschuss und der Bezirksvertretung Alt-Remscheid vorgelegt werden; im September begannen die Bauarbeiten.

5.000 Euro mussten an Spendengeldern zusammenkommen, um die Gesamtkosten von 52.000 Euro angemessen aus Bürger-Engagement mitzufinanzieren. 23 Bürger/innen, Stiftungen, Firmen und Institutionen beteiligten sich – und sorgten sogar für einen Überschuss von 3.280 Euro, der künftig für weitere Spielgeräte zur Verfügung steht.

Nicht hoch genug einzuschätzen sei dieses ehrenamtliche Engagement, lobte Bezirksbürgermeister Otto Mähler Jennifer Dogan und ihren tatkräftigen Mitstreiter/innen, die ihrerseits Dank und Lob an Verwaltung und Kommunalpolitik zurückgaben. Sie habe namentlich bei Michael Ketterer vom Fachdienst Jugend immer ein offenes Ohr und Hilfe gefunden, betonte Dogan. Sie habe sich kaum vorstellen können, als eine nicht mit kommunalpolitischen Angelegenheiten vertraute Bürgerin eine Idee mit so viel Unterstützung umsetzen zu können.

Die „Schlüssel“-Übergabe durch Otto Mähler blieb ein symbolischer Akt. Das Eingangstor am großen Zaun ist unverschlossen; anderes sei mit dem Charakter eines Kinderspielplatzes auch nicht vereinbar, meinte Ketterer. Überdies ist das Gesamtgelände häufig belebt durch jugendliche Fußballer und BMX-Fahrer, die diese Sportanlagen als ihr Ding betrachteten und sie entsprechend pflegen.

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