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Als die "Düstere Gasse" noch zwischen Gärten verlief

von Dr. Wilhelm R. Schmidt

Liebe Lennepfreunde,
Auf dem oberen Farbfoto aus dem Jahr 2005 rücken an der Lenneper Poststraße zwei ganz verschiedene Häuser aus zwei ganz verschiedene Zeiten ins Bild. Alt und Neu könnte man sagen, auch wenn die neue moderne Wohnanlage rechts nun auch schon ein paar Dezennien auf dem Puckel hat. Immerhin richtet sie sich optisch durch die Schieferung auf die Bergische Tradition aus, ganz im Gegensatz zu der alten Villa links daneben, die noch ganz schön "wilhelminisch" ausschaut. Sie gehörte früher einmal dem Textilfabrikanten Carl Mühlinghaus.

Die Villa ist ja auch schon ein Jahrhundert länger. Allerdings ist das Gebäude auf vielen historischen Ansichtskarten nicht von der Poststraße aus zu sehen, sondern nur von hinten, von der Kaiserstraße, der heutigen Bahnhofstraße aus. Die Fotos wurden damals aus den oberen Geschossen des alten Lenneper Rathaus gemacht. Von dort fotografierte man damals ausgesprochen gern die Lenneper Altstadt mit den beiden Kirchen. Die Poststraße sah zu jenen Zeiten durchaus anders aus als heute. Das untere Foto zeigt die so genannte "Düstere Gasse", die Verbindung zwischen der Bahnhof- und Poststraße vor rund 130 Jahren. Damals war es tatsächlich nicht mehr als eine (düstere?) Gasse zwischen Gärten.

Innerhalb und außerhalb des Stadtkerns gab es seinerzeit überhaupt ausgesprochen viele Gärten, solche zur Eigenversorgung, aber auch vornehme Parkanlagen, eine Zeit lang rühmte sich die Kreisstadt sogar, eine veritable Gartenstadt zu sein. Aber nach und nach wurden auch in Lennep immer mehr stadtinterne Flächen bebaut; Verdichtung nennt man das wohl in Planerkreisen. Die früheren Gartenflächen fielen so nach und nach weg.

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