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Schule sollte keine Hochsicherheitstrakt sein

22.360 Euro Schaden bei vier Einbrüchen in Schulen“, titelte der Waterbölles am 26. Februar. Das betraf vier Einbrüche (seit dem 1. Juli 2019) im Röntgen-Gymnasium, der GGS Steinberg, der Heinrich-Neumann-Förderschule und der GGS Hackenberg. Die CDU-Fraktion hatte sich deswegen Sorgen um die Sicherheit in unseren Schulen gemacht. Von einem Sicherheitsdienst für die Remscheider Schulen rät die Verwaltung allerdings in einer Vorlage für den Schulausschuss ab: Dieser hätte den gravierenden Nachteil, dass er nur sporadisch vor Ort wäre. Auch könnte er schnell ausgespäht werden. „Ein möglicher Einbruch würde ggfs. zwischen zwei Kontrollgängen des Sicherheitsdienstes stattfinden. Ein permanenter Sicherheitsdienst (nachts, an Wochenenden und in den Ferien) ist nicht finanzierbar und im Gegensatz zu den Schäden durch die Einbrüche nicht verhältnismäßig.“

Nach Auskunft der Polizei sei Remscheid bei den Einbrüchen in Schulen grundsätzlich unauffällig, so die Verwaltung weiter. „In 2020 war ein erheblicher Anstieg von Einbrüchen in Remscheider Schulen zu verzeichnen. Dieser Anstieg war zwei Tätergruppen zuzuordnen, die mittlerweile ermittelt und angeklagt wurden. Nach den Festnahmen rangiert Remscheid nun wieder im unauffälligen Bereich. Es ist festzustellen, dass bei den Einbrüchen in Schulen zu 100 Prozent keine Profis am Werk waren, sondern Kinder und Jugendliche, die teilweise eine persönliche Beziehung zu der jeweiligen Schule hatten.“

Jeder Einbruch in einer Schule wird durch Mitarbeitende der Kriminalpolizei aufgenommen. Dabei wird als Standardmaßnahme eine Spurensuche und Spurensicherung durchgeführt. Es findet aber auch ein Einzelfall bezogener Austausch zwischen den verschiedenen Einheiten statt (Fachdienst Schule und Bildung / Fachdienst Gebäudemanagement / Fachdienst Bürger, Sicherheit und Ordnung / Fachdienst Recht und Datenschutz / Schule / Polizei).

Um dem gestiegenen Sicherheitsempfinden gerecht zu werden, empfiehlt die Arbeitsgruppe: Bei einer auffälligen Häufung von Einbruchsdelikten findet in der betroffenen Schule auf Anforderung eine sicherheitstechnische Beratung statt, ggf. durch eine Spezialfirma. Sollten die Erfahrungen mit den empfohlenen Maßnahmengut sein, „wird geprüft, ob sich dieser Weg für andere Schulen eignet. Allerdings sollten die Maßnahmen in einem ordentlichen Verhältnis zu den Schäden stehen. Im Übrigen seien Schulen keine Hochsicherheitstrakte und sollten es auch nicht werden. „Sie sollen vielmehr einen offenen und freundlichen Eindruck erwecken!“

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