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Impfungen mit AstraZeneca ausgesetzt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Arbeitsministerium (MAGS) NRW hat der Stadt Remscheid soeben mitgeteilt, dass die Bundesregierung aufgrund einer Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) die Corona-Impfungen mit AstraZeneca vorsorglich aussetzt. Nach neuen Meldungen von Hirnvenen-Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa hält das PEI weitere Untersuchungen für notwendig. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA wird nun entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken. Die Aussetzung des Impfstoffes AstraZeneca hat unmittelbar Auswirkungen auf das Impfgeschehen in Remscheid. Die für morgen geplante mobile Verimpfung des Impfstoffes in Einrichtungen der Eingliederungshilfe wird gecancelt. Die Freitag, Samstag und Sonntag (19. b 21. März) im städtischen Terminbuchungssystem gesicherten Impftermine werden storniert (Donnerstag ist Ruhetag), die Betroffenen werden informiert. Das städtische Buchungssystem für Impftermine mit AstraZeneca wird vorerst geschlossen. Laufende Impfungen heute müssen glücklicherweise nicht gestoppt werden – montags sind in Remscheid zur Zeit keine Impfungen mit AstraZeneca vorgesehen. Und mittwochs wird nur BioNTech verimpft.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz ist fassungslos über diese neue Wendung in der Pandemiebekämpfung: „Dieses Chaos ist völlig unverständlich. Bis gestern war alles okay; heute wird zurückgerufen. Wie sollen die Menschen da noch Vertrauen in die Entscheidungen des Bundes haben? Das ist Wasser auf die Mühlen all derer, die alles daran setzen, um die Impfstrategie des Bundes und der Länder in Frage zu stellen und die damit den Impffortschritt enorm gefährden. Allen muss aber auch klar sein: Wir als Kommune tun vor Ort das, was uns Bund und Land auftragen. Wir verimpfen das, was uns zur Verfügung gestellt wird. Einen Einfluss auf die Auswahl der Impfstoffe haben wir nicht. Ich erwarte eine klare und für die Bevölkerung nachvollziehbare Impfstrategie, die zwischen Bund und Ländern abgestimmt ist und nicht von einzelnen direkt wieder zerredet wird.“

Das Paul-Ehrlich-Institut empfiehlt Personen, die den Impfstoff AstraZeneca erhalten haben und sich mehr als vier Tage nach der Impfung zunehmend unwohl fühlen – zum Beispiel starke und anhaltende Kopfschmerzen verspüren oder punktförmige Hautblutungen entwickeln – , sich unverzüglich an ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt zu wenden.

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Kommentare

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Jürgen Koball am :

"Da brat' mir einer einen Storch". Was Gestern noch richtig war, ist Heute falsch. Was Heute falsch war, kann Morgen schon wieder in Frage gestellt werden. Wohl dem, der da einen kühlen Kopf bewahren kann.

Heinz Wäscher am :

Lothar Heinz Wieler hatte dazu schon im letzten Monat 45 Minuten lang Hörerfragen im WDR Rundfunk beantwortet: https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/tagesgespraech/tg-achtzehnter-februar-106~_tag-18022021.html

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