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Denkfabrik FCA freut sich über Sponsoren

Zur Sitzung am 25. März liegt den Mitgliedern des Hauptausschusses die Beschlussempfehlung der Verwaltung vor, der in Remscheid, Hindenburgstraße 37, ansässigen Firma Future Cleantech Architects gGmbH (FCA),einen einmaligen freiwilligen Zuschuss in Höhe von 5.000 € zukommen zu lassen. Dabei handele es sich um eine international vernetzte, gemeinnützige Denkfabrik („Think Tank“), der von einem Unternehmer aus Remscheid gegründet worden sei, heißt es in der Vorlage. Und weiter: „Das Dezernat für Stadtentwicklung, Bauen und Wirtschaftsförderung beabsichtigt, eine enge Partnerschaft mit der FCA einzugehen.“ Begründung: „Die wesentlichen inhaltlichen Themenbereiche der Tätigkeiten von FCA sind von hohem Interesse für die Stadt Remscheid, deren Stadtentwicklung und Weiterentwicklung des Unternehmensbestandes. Als Beispiele sind die Bereiche der Mobilität, der nachhaltigen Stromerzeugung, der Dekarbonisierung industrieller Prozesse oder der zukünftigen Strukturen nachhaltiger Stadtplanung zu nennen.“ Daher werde das Dezernat für Stadtentwicklung, Bauen und Wirtschaftsförderung „die Projekte und Aktivitäten von FCA mit besonderem lokalen und regionalen Bezug erheblich unterstützen.“

Getragen von einem internationalen Experten-Team unterstütze FCA „die Entwicklung und Skalierung von Technologien mit überproportional hohem Potenzial zur Reduktion von Treibhausgasemissionen“. Satzungsgemäßer Zweck von FCA sei es, durch „bahnbrechende Technologie- und Prozessansätze“ an der „umfassenden Dekarbonisierung auf allen diesen Feldern der Klimaschutz-Technologie (…) zu arbeiten und mit den Ergebnissen eine entsprechende Reichweite in Fachmedien und populären Medien zu erzielen“. Dafür sucht das Unternehmen bis 2023 noch weitere Sponsoren, etwa von Stiftungen aus dem Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes, aber auch von Kleinspendern, so die Stadtverwaltung.

Auf der Homepage von FCA ist im Impressum der Name des Geschäftsführers mit Dr. Peter Schniering angegeben. Er ist zugleich einer der Geschäftsführer der Schumacher Precision Tools GmbH, Küppelsteiner Straße 18, die seit 100 Jahren Spezial-Gewindewerkzeuge für unterschiedliche Industriezweige, beispielsweise die Luft- und Raumfahrt, die Automobilindustrie oder den Bereich der Energiegewinnung, herstellt. Über innovative Konzepte der Firma ließen sich, wie eine Internet-Recherche zeigte, u.a. der CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt und der FDP-Landtagsabgeordnete Manfred Todtenhausen informieren.

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Bekommt die finanzschwache Stadt Remscheid dafür überhaupt eine Zustimmung der Kommunalaufsicht?

Norbert Landen am :

Die Stadt als Sponsor, man kann es nicht verstehen.

Bettina Stamm am :

Für die Auszahlung des freiwilligen Zuschusses ist eine außerplanmäßige Mittelbereitstellung im Transferaufwand erforderlich. Gem. §83 GO NRW sind außerplanmäßige Aufwendungen nur zulässig wenn sie unabweisbar sind. Unabweisbarkeit liegt vor, wenn Aufwendungen aus rechtlichen, vertraglichen oder anderen Gründen geleistet werden müssen und zeitlich nicht aufgeschoben werden können. Ob ein freiwilliger Zuschuss als unabweisbar ausgewiesen kann, ist somit m.E. fraglich.

Chronist am :

Mit 19 Ja-Stimmen und einer Nein-.Stimme sowie zwei Enthaltungen hat der Hauptausschuss heute dem Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro zugestimmt.

Norbert Landen am :

Muss die Kommunalaufsicht noch entscheiden?

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