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Mit neuen Ideen in eine gute Zukunft

Das Jahr 2020 in Zahlen

  • Bilanzsumme per 31.12.2020: 1.740 Mio. Euro
  • Kreditvolumen: 1.190 Mio. Euro
  • Anlagevermögen: 1.818 Mio. Euro
  • Giro- und Tagesgeldkonten: 75.000
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: 298 (davon 20 Auszubildende)
  • 16 Geschäftsstellen und SB-Standorte
  • Förderung von gemeinnützigen Projekten mit rund 300.000 Euro

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Für die Stadtsparkasse Remscheid war das vergangene Geschäftsjahr gleichermaßen erfolgreich wie herausfordernd. Die Bilanzsumme steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr um über acht Prozent auf 1,74 Mrd. Euro. „Das ist ein sehr großer Erfolg für unser Haus und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unter den schwierigen Corona-Bedingungen durchgängig für unsere Kundinnen und Kunden da waren“, fasst Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Michael Wellershaus das Ergebnis zusammen.

Bereits im ersten Corona-Lockdown wurden Arbeitsabläufe umstrukturiert und vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglicht, mobil zu arbeiten. Wellershaus erklärt: „Wir sind und waren digital bereits gut unterwegs. Das hat uns die Sache enorm erleichtert.“ Für Beratungsgespräche wurden neue Kommunikationsmöglichkeiten geschaffen. „Wenn der Kunde es möchte, beraten wir ihn komplett digital“, betont Michael Wellershaus. Dazu wird nicht nur telefoniert, sondern dem Kunden auch ermöglicht, den Bildschirm des Beraters auf seinem eigenen Monitor zu sehen. Was sonst auf einem Blatt Papier geschieht, zeigt der Berater seinem Kunden direkt am Bildschirm. „Als dynamische Sparkasse entwickeln wir uns stetig weiter und richten uns konsequent an den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden aus“, hebt der Vorstandsvorsitzende hervor. Daher sei auch ein Angebot zur Videoberatung in Vorbereitung. Den Wert von persönlicher und individueller Beratung in finanziellen Angelegenheiten durch vertraute Beraterinnen und Berater wissen viele Kundinnen und Kunden zu schätzen.

Insbesondere bei den Firmenkunden hat sich der Beratungsbedarf durch die einschneidenden Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung deutlich erhöht. „Unsere Kolleginnen und Kollegen haben gemeinsam mit den Kunden viele Fragen geklärt und maßgeschneiderte Lösungskonzepte erarbeitet“, fasst Vorstandsmitglied Peter Hardebeck die Herausforderungen zusammen.

Im Bereich Firmenkunden wurden allein während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 rund 400 Gespräche wegen der Corona-Auswirkungen geführt. Die Stadtsparkasse hat ihre Kunden umfassend bei der Beantragung und mit der Auszahlung von Förderdarlehen unterstützt. Damit konnten Betriebe gestärkt durch die Krise geführt und Arbeitsplätze erhalten werden. „Auch durch Tilgungsaussetzungen konnten wir vielen Kundinnen und Kunden in der Krise helfen. Wir sind vor Ort und kennen unsere Kunden seit vielen Jahren, daher können wir sie schnell und unkompliziert unterstützen“, fügt Hardebeck hinzu.

Bei den Kreditausfällen konnte die Stadtsparkasse Remscheid bisher keinen nennenswerten Anstieg feststellen. „Wie die gesamte deutsche Kreditwirtschaft müssen wir tendenziell infolge der Corona-Krise mit einer Zunahme von Kreditausfällen in den nächsten beiden Jahren rechnen – auch wenn sich unsere Wirtschaft vor Ort aktuell recht robust präsentiert“, ergänzt Peter Hardebeck.

Rund 75.000 Giro- und Tagesgeldkonten führt die Stadtsparkasse Remscheid. „Unsere Dienstleistung ist ungebrochen gefragt: Über die Hälfte der Remscheiderinnen und Remscheider pflegt eine Geschäftsverbindung zu uns“, so Peter Hardebeck, Mitglied des Vorstands. Zudem ist die Stadtsparkasse Garant für die Kreditversorgung der Remscheiderinnen und Remscheider sowie der hiesigen Wirtschaft. „Wir haben neue Kreditmittel in Höhe von insgesamt rund 185 Mio. Euro zugesagt und weisen ein Kreditvolumen von knapp 1,2 Mrd. Euro, soviel wie nie zuvor, aus“, unterstreicht Peter Hardebeck.

Die Stadtsparkasse Remscheid freut sich über die gestiegene Bereitschaft vieler Kundinnen und Kunden, in Wertpapiere zu investieren. Der Nettoabsatz im Wertpapiergeschäft lag bei 31 Mio. Euro. Ein besonderer Treiber war hier die Zusammenarbeit mit der Fondsgesellschaft Deka mit einem Zuwachs von fast 58 Prozent. 2.200 neue Fondssparpläne wurden zum regelmäßigen Vermögensaufbau abgeschlossen.

Die Maßnahmen der EZB und der anderen Notenbanken führen dazu, dass die Zinsen auch weiterhin niedrig bleiben werden. „Wer sein Geld über Jahre hinweg auf dem Tagesgeldkonto parkt, verliert Geld. Es fehlt der Inflationsausgleich“, betont Herbert Thelen. Kundinnen und Kunden haben somit ausschließlich über Aktien, Immobilien oder andere Sachwerte eine Chance, ihr Vermögen real zu erhalten, Vermögen aufzubauen oder für ihr Alter vorzusorgen. Pauschale Empfehlungen lehnt Thelen ab. „Die individuelle Beratung ist das A und O bei der Geldanlage. Auf Basis der persönlichen Lebenssituation und der Erwartungen der Kunden erarbeiten unsere Beraterinnen und Berater erfolgreich individuell zugeschnittene Anlagestrategien, die sich letztlich in Vermögenszuwächsen zeigen“, betont Herbert Thelen.

Das Neugeschäft des ImmobilienCenters und das Volumen des Maklergeschäfts bewegen sich nach wie vor auf einem hohen Niveau. Michael Wellershaus erklärt jedoch: „Wohnraum in Remscheid ist beim Immobilienkauf extrem knapp. Die Leute suchen monate-, manchmal jahrelang – gerade in beliebten Stadtteilen.“ Die Schere bei Angebot und Nachfrage gehe seit Jahren immer mehr auseinander. Investitionen in den Wohnungsbau und Erschließung von Neubaugebieten seien absolut wünschenswert, damit Remscheid eine lebendige Wohn- und Großstadt bleibe. Dennoch gelinge es den gut vernetzten und mit den Gegebenheiten vor Ort bestens vertrauten Immobilienprofis der Stadtsparkasse Remscheid immer wieder, für Interessenten das passende Objekt zu finden. Daher sei es bei der Immobiliensuche immer empfehlenswert, den Kontakt zum Immobiliencenter der Stadtsparkasse zu suchen.

Im Jahr 2020 verzeichnete die Stadtsparkasse Remscheid erneut einen Anstieg in der Nutzung der Sparkassen-App. „Per 31.12.2020 hatten wir 15.598 aktive App-Nutzer. Das sind fast 2.000 mehr als im Vorjahr“, sagt Herbert Thelen. Dies mache deutlich, dass die Kundinnen und Kunden mit Handling und Nutzerfreundlichkeit sehr zufrieden seien. Die Online-Banking-Quote im Bereich der Girokonten lag Ende 2020 bei rund 66 Prozent, eine Steigerung um 5 Prozentpunkte im Vergleich zu 2019. Für rund 30.000 Konten wurden die Kontoauszüge von Kundinnen und Kunden im Jahresverlauf ausschließlich elektronisch abgerufen. „Mit dem elektronischen Postfach gewinnt der Kunde Zeit und Flexibilität“, ist sich Thelen sicher: „Und die Umwelt profitiert von dem geringeren Papierbedarf.“ Ein weiteres wichtiges Instrument im Payment-Bereich war die Einführung von ApplePay für die giro-card Ende August 2020. Auch nach der Pandemie werde das kontaktlose Bezahlen weiter zunehmen. Herbert Thelen erlebt selber die Vorteile: „Mein Smartphone habe ich immer in der Hosentasche. Damit mal eben im Geschäft zu bezahlen, finde ich richtig praktisch.“ Auch die Händler profitieren vom bargeldlosen Bezahlen – erleichtern sie ihren Kunden doch damit den Einkauf und erhöhen so das Shopping-Erlebnis. Ein weiterer positiver Effekt ist natürlich, dass weniger Bargeld in der Kasse ist.

Neben den digitalen Angeboten, mit denen die Stadtsparkasse ihren Kundinnen und Kunden das Leben einfacher macht, steht weiterhin auch der Weg über den persönlichen Kontakt in der Geschäftsstelle offen. Denn nicht jeder kann oder will die digitalen Möglichkeiten nutzen. „Wir wollen die Sparkasse aller Remscheiderinnen und Remscheider sein“, betont daher Herbert Thelen und fügt hinzu: „Unser Anspruch ist, dass unsere Kundinnen und Kunden alle Möglichkeiten haben, ihre Finanzgeschäfte bequem und komfortabel zu erledigen – egal, ob sie persönlich, telefonisch über unser KundenserviceCenter oder digital mit uns in Kontakt treten. Wir müssen und wollen dort sein, wo unsere Kunden uns brauchen.“

Um sich zukünftig noch stärker an den Kundenbedürfnissen auszurichten, beschreitet die Stadtsparkasse Remscheid neue Wege. In einem verstärkten Maß werden die Mitarbeitenden in die Gestaltung von Prozessen und Produkten einbezogen. Dazu wurde ein internes Projekt auf die Schiene gesetzt. „Das ist ein sehr dynamischer Prozess mit ganz neuen Formen der Zusammenarbeit. Die Begeisterung und Kreativität, mit der unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich einbringen, sind wirklich beeindruckend“, sagt der Vorstandsvorsitzende Michael Wellershaus. Als Sparkasse stehe man in zunehmendem Wettbewerb und müsse die Kundinnen und Kunden Tag für Tag von sich überzeugen. Daher arbeite man intensiv und möglichst aus der Kundenperspektive an neuen Angeboten und Services. „Perspektivisch denken wir auch daran, unsere Kundinnen und Kunden in diese Entwicklung einzubeziehen“, sagt Michael Wellershaus.

Zur individuelleren Gestaltung der Kundenberatung wurde HappyBanking eingeführt. Damit können die Kundinnen und Kunden eine Beraterin bzw. einen Berater auswählen, mit dem sie „auf einer Wellenlänge“ liegen. „Dieses Projekt wurde durch ein Team von Kolleginnen und Kollegen aus der Taufe gehoben und entwickelt. Dass es inzwischen einen so guten Anklang über die verschiedenen Generationen hinweg gefunden hat, zeigt den Bedarf an maßgeschneiderter Kundenberatung“, hebt Michael Wellershaus hervor.

Viele geplante Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet sind wegen der Pandemie ausgefallen. Zudem mussten die Vereine und Institutionen ihre Aktivitäten auf ein Minimum zurückfahren. Dementsprechend gingen auch die Anfragen an die Stadtsparkasse nach Förderung und Sponsoring zurück. „Dennoch haben wir in 2020 immer noch mit rund 300.000 Euro gemeinnützige Projekte und Aktionen auf breiter Basis gefördert. Es ist uns wichtig, dass wir auch in diesen schwierigen Zeiten den Remscheider Vereinen, Institutionen und Bildungsträgern ein verlässlicher Partner sind. Und das soll auch in Zukunft so bleiben. Denn wir wissen, wie wichtig ein lebendiges Vereinsleben und eine fortschrittliche Bildungslandschaft für die Stadt sind“, bekräftigt Peter Hardebeck.

Im Sommer wird die Remscheider Sparkasse ihre ersten beiden Kindertagesstätten an der Oststraße und am Hackenberg in Lennep eröffnen. „Mit insgesamt 160 Kita-Plätzen leisten wir einen wichtigen Beitrag, die Betreuungssituation in unserer Stadt zu verbessern“, betont Michael Wellershaus. Dazu habe man als Investor der beiden Bauprojekte mit der AWO und dem Verein „Die Verlässliche“ zwei kompetente Partner mit ins Boot holen können. Im Zusammenhang mit dem Bau der beiden Kindertagesstätten hat die Sparkasse alle Remscheider Kitas dazu aufgerufen, ihre aktuellen Umweltprojekte vorzustellen. Denn gemeinsam mit der DekaBank wurden zwei nachhaltige Anlagezertifikate aufgelegt, die noch bis zum 01. April 2021 erworben werden können. In Abhängigkeit vom erzielten Gesamtanlagebetrag spendet die Stadtsparkasse dann bis zu 10 x 1.000 Euro an die Remscheider Kindertageseinrichtungen. Klares Ziel der Stadtsparkasse Remscheid ist, die Digitalisierung auf hohem Standard weiterzuentwickeln und gleichzeitig am bewährten Service festzuhalten. „Denn wir möchten, dass uns unsere Kundinnen und Kunden auf unterschiedlichen Kanälen und auf dem Weg erreichen, der ihnen am liebsten ist“, sagt Michael Wellershaus.

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