Skip to content

Fraktionen fragen nach aktuellem Planungsstand

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Süd am 21. April haben die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP die Verwaltung um Auskunft gebeten, wie es um geplanten „Durchstich Intzestraße“ bestellt ist, von dem sie sich eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssituation in diesem Bereich versprechen, verbunden mit einem großen Beitrag zum Klimaschutz. Den Fraktionen war Anfang Februar die Kritik von Naturschützerinnen und Naturschützer an den Planungen nicht entgangen, die befürchten, dass zur Umsetzung der Maßnahme mehrere Bäume fallen müssen. Die Antragsteller: „Bevor Tatsachen geschaffen werden, bitten wir um die Beantwortung der folgenden Fragen:

  • Wie ist der aktuelle Planungsstand und die weitere Zeitachse für das Projekt Durchstich Intzestraße?
  • Welche Gutachten (Baumgutachten etc.) liegen vor, sind in Auftrag gegeben worden und/oder sind in Planung?
  • Wo, in welcher Form und in welchem Umfang sind Kompensationen für wegfallende Bäume vorgesehen? Wie ist der Stand der diesbezüglichen Planung?
  • Ist eine Detailprüfung für die sich im Planungsgebiet stehenden Bäume vorgesehen?“

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

Die Antwort der Verwaltung liegt inzwischen vor: „Die Straßenplanung ist für die Abgabe des Förderantrags Ende Mai vorbereitet. Es sind alle für einen Förderantrag geforderten Pläne erstellt. Eine Kostenberechnung befindet sich gerade in der Abstimmung. (…) Im Bauleitplanverfahren zum Durchstich Intzestraße sind die erforderlichen Fachgutachten beauftragt worden, dies sind im Einzelnen: Umweltbericht, landschaftspflegerischer Begleitplan und Klima-Check, Artenschutzprüfung, Schallgutachten, Altlastenuntersuchung, Verkehrsgutachten. Zu den Gutachten hat im Februar ein Ortstermin der Fachgutachter stattgefunden. Dabei wurde festgestellt, dass artenschutzrechtliche Konflikte mit bestimmten Vogelarten und Fledermäusen nicht von vornherein ausgeschlossen werden können. Deshalb sind entsprechende faunistische Bestandserfassungen sowie eine vertiefende Prüfung der Verbotstatbestände im Rahmen der Artenschutzprüfung Stufe II erforderlich. Wenn die Ergebnisse der Fachgutachten vorliegen, kann der Beschluss zur Offenlage eingeholt werden. Die faunistischen Gutachten sind an bestimmte Zeiträume gebunden, so sind Brutvögel im Frühjahr zu erfassen, Fledermäuse vom Frühjahr bis zum Herbst. Die Erfassung wird voraussichtlich bis Ende Oktober 2021 dauern. Die Verwaltung klärt in Abstimmung mit den Fachbehörden und -gutachtern ab, ob nach Vorliegen der ersten Erfassungsergebnisse eine Beschleunigung möglich ist. Bei der Vermessung des Plangebiets sind die Bäume. die unter die Baumschutzsatzung fallen, einzeln erfasst worden. Diese werden im Rahmen des landschaftspflegerischen Begleitplans bewertet, außerdem werden dort die vorhandenen Biotoptypen in Plangebiet kartiert. Auf dieser Grundlage werden die erforderlichen naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen entwickelt. Die Ausgleichsmaßnahmen werden Bestandteil des Bebauungsplanverfahrens.“

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!