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Keine neuen öffentlichen Toiletten in Sicht

Die Einrichtung öffentlicher Toiletten auf der Alleestraße hat der Beirat für die Gleichstellung der Menschen mit Behinderungen in seiner Sitzung am 16. März mit 13 Ja-Stimmen gefordert. Mehrere Beiratsmitglieder hatten in der Sitzung deutlich gemacht, dass das Fehlen von öffentlichen Toiletten in der Fußgängerzone der Alleestraße ein außerordentliches Problem darstelle. Der Verweis der Verwaltung auf die Nutzung von Toiletten in Geschäften und Gastronomiebetrieben laufe insbesondere während der gegenwärtigen Corona-Pandemie mit ihren diversen Einschränkungen ins Leere: Der Zugang zu diesen Toiletten sei schlichtweg nicht möglich. Übergangsweise wird in der Beschlussempfehlung an den Hauptausschuss vorgeschlagen, auf der Alleestraße Toilettencontainer aufzustellen.

Mit dem Antrag wird sich der Hauptausschuss am morgigen Donnerstag befassen. Den Ausschussmitgliedern liegt dazu eine Stellungnahme der Verwaltung vor. Kernaussage: „Die Stadt Remscheid ist nicht in der Lage, diese freiwillige Leistung finanziell zu tragen.“ Der Vorschlag des Behindertenbeirats sei in Zeiten der Pandemie, in der Sars-CoV-2 Viren übertragen werden, keine Alternative. Zitat: „Auch wenn eine Schmierinfektion durch das Anfassen von Türklinken bei der Übertragung von Viren keine Rolle spielt, ist die Übertragung von Tröpfen bzw. Aerosolen bei Sars-CoV-2 möglich. Es werden derzeit Studien erstellt, die genauer untersuchen, wie Toilettenspülungen sich auf die Ausbreitung der Viren verhalten. Bereits aus diesem Grund, hält die Verwaltung eine Neuaufstellung bzw. Neueinrichtung von öffentlichen Toiletten nicht für sinnvoll. Der erhöhte hygienische Aufwand und der Personaleinsatz stehen hinsichtlich des Nutzens in einem nicht vertretbaren Verhältnis.“

Auch die Nutzung von leerstehenden Ladenlokalen sei kein geeigneter Vorschlag. Denn eine Umnutzung wäre mit erheblichen Umbaumaßnahmen verbunden, da sich die Abwasseranlagen üblicherweise im Untergeschoß oder rückwärtigen Bereich eines Ladenlokals befänden. Behindertengerechte Toiletten müssten in der Erdgeschosslage eingerichtet werden. Des Weiteren gebe es keinen Betreiber, der die Nutzung einer öffentlichen Toilette kostenfrei anbieten dürfte. Das Stadtmarketing habe es sich zur Aufgabe gemacht, durch das Projekt „Nette Toilette“ einen Ersatz zu schaffen. Dies sei in vielen Lokalen auf fruchtbaren Boden gestoßen und damit eine Alternative zu öffentlichen Toiletten. Waterbölles: In virenfreien Zeiten, versteht sich.

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