Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

49 Mal Baden-Baden-Flair für die Fugängerzone

Das Probesitzen auf der Alleestraße hat begonnen“, titelte der Waterbölles am 10. September 2020. Damals konnten Besucherinnen und Besucher der Alleestraße entscheiden, auf welcher Bank sie künftig gerne in der Fußgängerzone Platz nehmen würden. Die Qual der Wahl hatten sie zwischen einer Metall-Liege und acht Bänken. Bis zum 23. Oktober konnte abgestimmt werden. In welcher Stückzahl die „Siegerbank“ aufgestellt werde, hänge von den Stellflächen für Veranstaltungen wie die Motorshow“ ab, aber knapp 40 Bänke würden es wohl werden, hieß es damals. Inzwischen steht die prämierte Bank fest – es ist das Modell „BadenBaden L“ der Fa. Nordbahn (Foto oben) –, und aus 40 Bänken sind 49 geworden, verteilt auf 28 Standplätze in der Fußgängerzone. Die Kosten dieser Investition (75.000 Euro) in die Aufenthaltsqualität der Alleestraße – 40.000 Euro für die 49 Bänke, 35.000 Euro für (hoffentlich) diebstahlsicheren Aufbau –  werden zu 80 Prozent aus Landesmitteln der Städtebauförderung getragen. Die restlichen 20 Prozent sind der städtische Eigenanteil in Form von 12.800 Euro an Planungskosten der Technischen Betriebe Remscheid (TBR). Die Stadt geht von jährlichen Unterhaltungskosten für die Bänke in Höhe von  maximal 19.600 Euro aus, die sie selbst zu tragen hat.

Probesitzen auf der Alleestraße

Bei der Auswertung der abgegebenen 1.154 gültigen Stimmen setzte sich in der Bürgerbefragung hatte sich die Bank 5, Baden-Baden L vom Hersteller Nordbahn, mit 29,9 Prozent der Stimmen durchgesetzt. Anfang Dezember hat die Verwaltung die ersten zehn Bänke geordert, die voraussichtlich im Mai auf dem Betriebshof der TBR eintreffen werden. Die Aufstellung der Bänke an den 28 Standorten soll im Laufe des Jahres  etappenweise erfolgen. Der Standort 2 ist beispielsweise erst nach Abbau des dort befindlichen Corona-Testzentrums verfügbar. Und der Standort 24 – am Kugelbrunnen – steht unter dem Vorbehalt des Ergebnisses der vorbereitenden Untersuchungen zur Öffnung der Alleestraße für den Radverkehr – weshalb sich hier die Anzahl der Bänke noch reduzieren könnte. Nach Installation der Bänke sollen die neuen Abfallbehälter auf der Alleestraße passend zu den Bänken ausgesucht und gegen die alten ausgetauscht werden.

Die Verwaltung zur Optik der Bänke: „Bei minimalen bis normalen Aufwand werden die jeweiligen Banklatten eine silbergraue Patina erhalten und nicht mehr wie im Originalzustand aussehen. Die Holzart (FSC-Hartholz) und die Art der Oberflächenbehandlung zielt darauf ab, dass das Holz durch die UV-Strahlung der Sonne ebenfalls eine silbergraue Patina bildet. Bei diesem natürlichen Prozess wird die glatte Oberfläche rauer, es können kleinere Risse auftreten. Dieser Prozess ist werkstoffbedingt und normal und führt nicht dazu, dass die Holzbelattung ausgetauscht werden muss. Allerdings zeigt die Erfahrung mit ähnlichen Bänken im Stadtpark oder dem Brückenpark, dass eine raue und rissige Oberfläche vermoosen kann. Dieser optische Effekt stellt allerdings einen natürlichen Prozess dar und heißt nicht direkt, dass die Bank komplett ausgetauscht werden muss.“

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!