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Das soll "verkehrliche Irritationen“ vermeiden

So stellt sich die Verwaltung die neuen Einmündungsbereiche der Fichtenstraße vor. Foto: Stadt Remscheid.Rot auch nach der Sanierung, aber preiswerter“ titelte der Waterbölles am 18. Dezember 2020, als in einigen Einmündungsbereiche der Fichtenstraße der rötlichen Asphalt, der im Laufe der Jahre rissig und löchrig geworden war, abgetragen wurde. TBR-Abteilungsleiter Gerald Hein damals: „Die Kreuzungsbereiche hatten sich die Politiker der Bezirksvertretung (BV) Süd in Rot gewünscht, damit den Autofahrern signalisiert werden konnte, hier langsamer zu fahren. Das war damals mit erheblichen Mehrkosten gegenüber einem regulären Asphalt verbunden!“

Ein Musterfoto (siehe oben), das die Verwaltung den Mitgliedern der BV Süd zur Sitzung am 21. April vorgelegt hat, zeigt nun, aus Rot bald Weiß-Rot werden soll. Schachbrettartig wollen die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) beide Farben als dünnen Kunststoffbelag auf den mit schwarzem Asphalt reparierten Einmündungsbereichen Am Hagen, Birkenstraße 1 und Birkenstraße 49 auftragen lassen. Von einer die Erneuerung des rotem Sonderasphalt hatten die TBR aus Kostengründen Abstand genommen.

Für ein stark kontrastierendes Schachbrettmuster in Rot und Weiß Streifen entschied man sich, weil dieses „bei schlechten Sichtverhältnisse wie z.B. bei starkem Regen oder Nebel besser als nur eine Farbe zu sehen“ sei. Hintergrund: Auf der Fichtenstraße gibt keine „Rechts vor Links“-Regelung, d.h. von rechts einmündende Straßen, die von ortkundigen Autofahrern auf der Fichtenstraß0e aus untergeordnet eingeschätzt werden könnten, sind vorfahrtsberechtigt. Dies aber könnte „zu verkehrlichen Irritationen“ führen, die es hu vermeiden gelte. Daher habe man sich für „haltelinienähnliche Markierungen“ in Rot und Weiß entschieden. „Nach positiven Erfahrungen könnten in dieser Art dann auch die anderen Einmündungsbereiche saniert werden“, sagt die Verwaltung. Was die Kommunalpolitiker dazu sagen, werden interessierte Bürger in der öffentlichen Sitzung am kommenden Mittwoch ab 17 Uhr im großen Sitzungssaal des Remscheider Rathauses erfahren.

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Kommentare

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Heinz Wäscher am :

Das gezeigte Bild könnte glatt als moderne Kunst durchgehen - Spaß beiseite: wer hierzulande seinen Führerschein gemacht hat sollte eigentlich behalten haben, an Kreuzungen und Einmündungen nur Vorfahrt zu haben, wenn dies durch Verkehrszeichen extra angezeigt wird - unabhängig von der jeweiligen Straßen- bzw. Fahrbahnbreite. Mein Fahrlehrer hatte mich seinerzeit nicht umsonst durch alle noch so kleinen Sträßchen in Lennep geschickt. Für schlecht einsehbare Einmündungen hat der Verordnungsgeber übrigens extra dieses dreieckige Verkehrszeichen mit zwei gekreuzten Linien darin geschaffen.

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