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Für ein gutes Ankommen der Neuangekommenen

„‘KOMM AN NRW‘ dient bürgerschaftlicher Flüchtlingshilfe“, überschrieb der Waterbölles am 1. Oktober 2016 einen Beitrag, den Sevinc Brilling, die Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Remscheid, für das kommunalpolitische Forum geschrieben hatte. Mit dem Programm „Komm an“ will die Landesregierung über die örtlichen Kommunalen Integrationszentren „durch Vernetzungsarbeit die Partizipation von Flüchtlingen in Alltag und Freizeit fördern“. Das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger solle – möglichst mit Quartiersbezug - gestützt und durch Qualifizierungsmaßnahmen begleitet werden, um ein gutes Ankommen der Neuangekommenen zu ermöglichen und ihnen das Kennenlernen der hiesigen Normen, kulturellen und religiösen Gegebenheiten zu erleichtern. Auch im vergangenen Jahr wurde daran gearbeitet. In Remscheid nahmen sieben freie Träger eine Förderung im Rahmen von „Komm-An NRW“ in Anspruch. Zwei weitere Träger mussten allerdings aufgrund der durch die Corona-Schutzverordnungen verbindlichen Hygienekonzepte ihre Anträge zurückziehen. Bewilligt waren zu Beginn des Jahres 2020 41.050 Euro. Davon blieben allerdings 13.400 Euro aufgrund der Covid-19-Pandemie ungenutzt.

  • Dem Caritasverband Remscheid e. V. wurden im Jahr 2020 insgesamt Gelder für fünf verschiedene Maßnahmen des Zusammenkommens und der Orientierung bewilligt und drei Pauschalen zum persönlichen Austausch von Ehrenamtlichen. Insgesamt konnte der Caritasverband Remscheid drei der geplanten Gruppenangebote umsetzen und führte drei Austauschveranstaltungen durch.
  • Die Schlawiner gGmbH setzte ihr Engagement im Bereich der Sprachförderung fort und bot sowohl Deutschkurse in Gruppen als auch individuelle Sprachlernbegleitung während der Zeit der Kontaktbeschränkungen an. Insgesamt wurden die Fördergelder für fünf Angebote des Zusammenkommens und der Orientierung verausgabt. 
  • Die Deutsch-Italienische Gesellschaft Remscheid e. V. begleitet und unterstützt im Besonderen neuzugewanderte Familien und Einzelpersonen aus Italien, die nach Remscheid kommen. Im Rahmen von Komm-An NRW wurden vier Maßnahmen des Zusammenkommens und zur Orientierung durchgeführt. Für eine besonders aufwändige Begleitung wurde einem Ehrenamtlichen einmalig eine Pauschale für entstandenen Fahrtkosten gezahlt. 
  • Der Eritrean Community in Remscheid e. V. erhielt 2020 zum zweiten Mal eine Förderung durch Komm-an NRW. Von seinen insgesamt sechs Angeboten musste eines kurzfristig abgesagt werden musste. Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf der Arbeit mit Frauen, Informationen zur gesundheitlichen Aufklärung und politischen Partizipation.
  • Das Frauenreferat des Evangelischen Kirchenkreis Lennep konnte aufgrund der wechselnden Corona-Schutzverordnungen nur zwei der geplanten fünf Angebote des Zusammenkommens und der Orientierung durchführen. Auch war der geplante Austausch von Ehrenamtlichen nicht sinnvoll umsetzbar.
  • Dem Stadtteil e. V. wurden 68 Pauschalen bewilligt für die Unterstützung von Engagierten, die neuzugewanderte Personen bei Behördengängen und weiteren Terminen begleiten und eine individuelle Sprachförderung für diese Gruppe anbieten. Zusätzlich waren zu Beginn des Jahres fünf Maßnahmen des Zusammenkommens und der Orientierung geplant. Von diesen konnten im Laufe des Jahres drei umgesetzt werden.
  • Die neugegründete Initiative „Aventura“ erhielt 2020 erstmals Fördergelder aus Komm-An NRW  für die Ausstattung und den Unterhalt des neuen Treffpunktes an der Burger Straße und drei Maßnahmen des Zusammenkommens und der Orientierung. Der Schwerpunkt der Initiative liegt in der Bildungsarbeit von Frauen und Jugendlichen (Sprachkurse, Hausaufgabenhilfe usw.).
  • Über das Kommunale Integrationszentrum erhielten 2020 18 ehrenamtliche Patinnen und Paten eine Unterstützung für die Begleitung von neuzugewanderten Personen und Familien (insgesamt 187 Pauschalen). Acht ehrenamtlich Angebote des Zusammenkommens und zur Orientierung konnten unter Beachtung der jeweils geltenden Corona-Schutzverordnungen stattfinden. Dazu gehörten Sprachlern-Cafés, Kreativangebote und verschiedene Ausflüge. zwölf Pauschalen (Qualifizierung) betrafen Austauschtreffen und Supervisionen für Ehrenamtliche. Die Anzahl der Engagierten, die in 2020 über Komm-An NRW Kontakt mit dem Kommunalen Integrationszentrum hatten,  wird in einer aktuellen Mitteilungsvorlage der Verwaltung für den Integrationsrat mit 43 angegeben. Allerdings sei die Gesamtzahl aller Ehrenamtlichen, die sich in der Flüchtlingshilfe bzw. der Integration von Neuzugewanderten Personen engagieren, nicht genau zu ermitteln, „da es in diesem Betätigungsfeld viel ‚ungebundenes‘ Engagement gibt oder Vereine diese Arbeit ohne Landesförderung finanzieren, z. B. Kirchen- und Moscheegemeinden“.

Für dieses Jahr (2021) ist ebenfalls die volle Fördersumme für verschiedene Maßnahmen eingeplant. Die Verwaltung: „Da das Antragsvolumen die maximale Fördersumme überschreitet, werden derzeit Gespräche mit den Antragsstellenden geführt. Das Bewilligungsverfahren ist voraussichtliche Ende April abgeschlossen.“

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