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In Remscheid leben derzeit 2.530 Flüchtlinge

„Bei den Zuweisungen von Flüchtlingen in die Städte und Gemeinden sind die Auswirkungen von Corona nach wie vor spürbar“, heißt es in einer aktuellen Vorlage der Verwaltung für den Integrationsrat. „Im 1. Quartal 2021 wurden bisher 21 Flüchtlinge (Nigeria, Türkei, Afghanistan, Irak, Vietnam) nach Remscheid zugewiesen. Hierunter befindet sich auch eine vierköpfige Familie (Afghanistan) aus Griechenland, die der Stadt Remscheid im Rahmen der Aufnahmeerklärung der Stadt zugewiesen wurde. Die Familie hat bereits einen Schutzstatus.“

In den sechs Übergangsheimen der Stadt und in einer Wohnanlage lebten im vergangenen Monat März 356 Flüchtlinge, in Wohnungen 428 (insgesamt 784). Sowohl für die Unterbringung der vom Land zugewiesenen Flüchtlinge als auch für die Flüchtlinge, die nach erfolgreichem Asylverfahren ein Bleiberecht erlangt haben und sich eine eigene Wohnung suchen müssen, steht in Remscheid weiterhin ausreichend Wohnraum zur Verfügung. Insgesamt leben in Remscheid derzeit 2.530 Flüchtlinge:

  • Flüchtlinge mit Bleiberecht (humanitäre Aufenthalte): 1.850 Personen,
  • Flüchtlinge im laufenden Asylverfahren: 260 Personen
  • Flüchtlinge mit abgelehntem Asylverfahren (Duldung): 420 Personen.

Familienangehörige von Personen, die als Asylberechtigte anerkannt bzw. denen die Flüchtlingseigenschaft zuerkannt wurde, sind berechtigt, im Wege der Familienzusammenführung nach Deutschland einzureisen. Seit Anfang des Jahres ist eine sechsköpfige Familie aus Syrien einem in Remscheid subsidiär schutzberechtigten Flüchtling nachgereist.
In diesem Jahr wurden bislang sechs Personen nach Georgien, Aserbaidschan und Serbien abgeschoben. Freiwillige Ausreisen von ausreisepflichtigen Personen haben es in diesem Jahr bisher noch nicht gegeben, teilt die Verwaltung mit.

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