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Schwacher Frühjahrsaufschwung am Arbeitsmarkt

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Die gute Nachricht: die Arbeitslosigkeit und insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit sind erneut gesunken. Aber die Pandemie wirkt sich weiterhin deutlich auf den Arbeitsmarkt aus. Da der Arbeitsmarkt nun über ein Jahr lang deutlich weniger aufnahmefähig war, verlagert sich Arbeitslosigkeit jetzt von der Arbeitslosenversicherung in die Grundsicherung. Damit einhergehend ist auch die Langzeitarbeitslosigkeit gestiegen. Die Anzeigen auf Kurzarbeit sind deutlich zurückgegangen – ein gutes Signal. Die Stellensituation entwickelt sich immer noch sehr verhalten und ich hoffe, dass nach Überwindung der Einschränkungen des Lockdowns eine spürbare Belebung am Arbeitsmarkt einsetzt“, fasst Martin Klebe, Vorsitzendes Mitglied der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal die aktuelle Arbeitsmarkt-Situation im Bergischen Städtedreieck zusammen.

Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit im bergischen Städtedreieck um 281 (-0,9 Prozent) auf 30.059 Personen gesunken. Gegenüber dem Vorjahr sind 844 Menschen (+2,9 Prozent) mehr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote beträgt 9,1 Prozent, vor einem Jahr lag sie bei 8,9 Prozent.

Die Arbeitslosenquote erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresmonat im Bezirk der Agentur für Arbeit Solingen –Wuppertal. Im Vergleich zum April 2020 verringerte sich die Arbeitslosenquote in Remscheid, in Solingen und Wuppertal stieg sie an. Die Spanne der Quoten reichte im April 2021 von acht Prozent in Remscheid bis zehn Prozent in Wuppertal. Die Nachfrage an Arbeitskräften ist im Bergischen Städtedreieck um 52,5 Prozent (242 Stellen) höher als im gleichen Monat des Vorjahres.

In Remscheid sind aktuell 4.751 Personen arbeitslos gemeldet, das sind vier Personen oder 0,1 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum April des Vorjahres sind es 65 Personen (-1,3 Prozent) weniger. 784 Personen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos, 788 konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Im März  wurden in der Stadt Remscheid insgesamt (alle Anspruchsgrundlagen) 27 Anzeigen auf Kurzarbeitergeld für 803 Personen bearbeitet. Tatsächlich erfolgte Kurzarbeit: Im Oktober 2020 haben in Remscheid insgesamt 390 Betriebe für 4.012 Personen Kurzarbeitergeld beantragt.

Im April 2021 wurden der Agentur für Arbeit Remscheid 107 neue Stellen gemeldet, das sind 38 (-26,2 Prozent) weniger als im Vormonat. Somit wurden seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr 243 (-30,1 Prozent) weniger neue Stellen gemeldet. Im Bestand befinden sich nun insgesamt 379 offene Stellen. Das sind 102 weniger als im Vormonat und 520 weniger als im Vorjahresmonat .JAktuell sind 388 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betroffen -im Vergleich zum Vormonat sind dies fünf Jugendliche (-1,3 Prozent) weniger. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 76 Personen (-16,4 Prozent) gesunken. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 2.011 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 379 (+23,2 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 87,2 Prozent (1.753 Personen) in der Grundsicherung betreut.

Im bergischen Städtedreieck wurden im Vergleich zum Vormonat 69 (-8,9 Prozent) weniger neue Stellen gemeldet. In folgenden Berufsgruppen werden Arbeitskräfte gesucht: Metallbearbeitung Lagerwirtschaft, Post, Zustellung, Güterumschlag Maschinenbau- und Betriebstechnik* Werbung und Marketing Erziehung, Sozialarb., Heilerziehungspflege Arzt- und Praxishilfe * Gesundheit, Krankenpfl., Rettungsd., Geburtsh. Altenpflege Büro- und Sekretariat * Energietechnik.

Bei den neu gemeldeten Stellengesuchen handelt es sich überwiegend um Stellen der Arbeitnehmerüberlassungen. Es werden aber auch Stellen aus den Bereichen Metallbearbeitung sowie aus der Lagerwirtschaft, Post, Zustellung, Güterumschlag und aus der Maschinenbau- und Betriebstechnikgemeldet.

Mit aktuellstem Datenstand für März 2021 sind im Agenturbezirk insgesamt 129 Anzeigen auf Kurzarbeit (alle Anspruchsgrundlagen) für 2.059 Personen eingegangen, das sind 259 Anzeigen weniger als im Monat zuvor. Tatsächlich erfolgte Kurzarbeit: Im Oktober 2020 lag der Arbeitsausfall für Personen in Kurzarbeit bei durchschnittlich 35,4Prozent; insgesamt 1.839 Betriebe  hatten für 14.342 Personen konjunkturelles Kurzarbeitergeld beantragt. Das waren 2.815Kurzarbei-tendeweniger als im Monat zuvor.

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