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Jobcenter: Persönliche Kontakte bleiben wichtig

Zur Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege am 9. Juni hat die Verwaltung die Fragen der Fraktion der Grünen nach Hilfen des Jobcenters für arbeitslosen Personen und Jugendlichen in Zeiten der Corona-Pandemie beantwortet. Die Antworten hatte das Jobcenter geliefert.

  1. Zur Frage nach dem letzten persönliche Kontakt (auch telefonisch), der länger als sechs Monate zurückliegt: Zum Stichtag 27. April 2021 hatten 22 Prozent aller Kundinnen und Kunden des Jobcenters innerhalb der letzten sechs Monate keinen persönlichen oder telefonischen Kontakt zum Bereich Markt und Integration. gehabt. Nicht abgebildet sind Kontakte zur Leistungsabteilung. Auch sind Kontakte der über 15 - jährigen Schülerinnen und Schülern, die eine weiterführende Schule besuchen, nicht erforderlich. Zitat: „Der persönliche/telefonische Kontakt zu den Kundinnen und Kunden ist dem Jobcenter Remscheid auch während der Pandemie ein wichtiges Anliegen. So konnte die Kundenkontaktdichte im Jobcenter Remscheid in den letzten zwölf Monaten sogar auf 91,9 Prozent gesteigert werden.
  2. Zur Frage nach dezentralen Beratungsangeboten bei hochwertigen gesundheitlichen Schutzmaßnahmen: Diese sind seitens des Jobcenters Remscheid nicht geplant.
  3.  Zur Frage, inwieweit Träger arbeitsmarktlicher Fortbildungen eine digitale Angebotsstruktur entwickeln können, die Coaching, Beratung, Fortbildungen ermöglicht: Maßnahmeträger müssen gegenüber dem Jobcenter Remscheid eine Erklärung abgeben, wonach sie sich unter Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen dazu verpflichten, die Bildungsinhalte unverändert und vereinbarungsgemäß zu erbringen. Diese Erklärung wird durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters geprüft, attestiert und an das regionale Einkaufszentrum (REZ) weitergeleitet. Dort wird zentral die individuelle alternative Durchführung der Maßnahme genehmigt.
    Die Träger bieten Bildungsinhalte dann in geeigneter Form an. Regelmäßige Kontaktaufnahmen mit Kunden per E-Mail, Skype, Zoom - Videokonferenzen sind ein gängiges Mittel. Kundinnen und Kunden werden so auch bei ihren Bewerbungsaktivitäten unterstützt. Die digitale Durchführung im virtuellen Klassenzimmer erfolgt mit Adobe Connect, Microsoft Teams, Jitsy Meet@Uni-Due oder per E- Learning-Management-System. Es gibt auch virtuelle Einzeltermine für Kundinnen und Kunden, die nicht EDV-affin sind. Bei Bedarf werden Übungspakete per Post statt in digitaler Form übersandt. Im Einzelfall finden telefonische Schulungen statt. Sobald wie möglich sollen wieder alternative (digitale) Formen und Präsenzveranstaltung kombiniert werden.
    Die Träger setzen auf E-Learning und die Versorgung mit unterstützenden Lernpaketen, die alle entsprechenden Materialien der sonst in Präsenz abgehaltenen Unterrichtseinheiten beinhalten. Auch die alternativen Lernplattformen MLSund, WebEx und die MLS-Plattform für Aufgaben und Lektionen sind im Einsatz. Gruppencoaching über „Zoom“ ist ebenfalls möglich. Einzelgespräche werden durch Telefonate ersetzt.
  4. Frage nach Angeboten des Jobcenters an Jugendlichen im Hinblick auf Bewerbungen (z. B. digitales Azubi-Dating auf Internetplattform): Die Ausbildungsstellenvermittlung der Kundinnen und Kunden wurde auf die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal übertragen. So erhalten Jugendliche aus dem Rechtskreis SGB II ein im Vergleich zu allen anderen Jugendlichen identisches Angebot. Arbeitslose Jugendliche werden zusätzlich durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters mindestens monatlich kontaktiert. Die so genannte Kundenkontaktdichte liegt bei 93 Prozent.. Die Integrationsquote in Arbeit und Ausbildung U25 des Jobcenter Remscheids liegt in 2021 im Vergleichsring aktuell auf Rang 3 von 14. Das Jobcenter Remscheid finanziert als einer der Vertragspartner das Bergische Azubi- Dating: „Voll digital“ (https://bergisches-azubi-dating.valyn.de/) mit.

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