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Wie klappt’s mit Grüner Welle Freiheitstraße?

Auf die Frage von Kurt-Peter Friese (CDU) am 23. März im Ausschusses für Bauen, Umwelt, Stadtentwicklung, Klimaschutz nach der Synchronisierung der Signalanlagen in der Freiheitstraße hat die Verwaltung zur heutigen Sitzung schriftlich geantwortet: 

„Sämtliche Signalanlagen im Stadtgebiet Remscheid sind mit einer sogenannten ‚intelligenten Ampelschaltung‘ ausgerüstet. Dies beinhaltet zumeist, dass die jeweils am Straßenverkehr Teilnehmenden ihre Grünzeit selber anfordern müssen: Die zu Fuß gehenden mittels Taster und der Fahrverkehr mittels Induktionsschleifen in der Fahrbahn oder durch Kameras. Die Dauer der Grünzeit richtet sich nach der Menge der Fahrzeuge und kann daher in definierten Grenzen schwanken. Darüber hinaus gibt es an einigen Signalanlagen noch Beeinflussungsmöglichkeiten durch die Busse des ÖPNV sowie den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr.

Die Abstimmung der Signalanlagen untereinander (also deren Synchronisierung bzw. GW, Grüne Welle) in der hier angesprochenen Freiheitstraße funktioniert grundsätzlich nur tagsüber in den Zeiten zwischen 6 und 22 Uhr. Dies deshalb, weil in der Nachtzeit bis auf drei Signalanlagen in der Freiheitstraße die restlichen Anlagen ausgeschaltet sind. Auf Grund der dann geringen Verkehrsmenge sind die verbleibenden Anlagen untereinander nicht synchronisiert, sondern zeigen, ohne Verkehr, für alle Verkehrsbeziehungen zunächst ROT an. Die Verkehrsteilnehmenden, die zuerst für sich eine Freigabezeit anfordern, erhalten auch zuerst GRÜN. Dies kann dann auch eine Nebenrichtung sein, so dass die Verkehrsteil-nehmenden in der Hauptrichtung (hier: Freiheitstraße) dann ROT und keine Grüne Welle haben. Zur Vermeidung überhöhter Geschwindigkeiten (nachts gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h) und geringer Wartezeiten ist dies bewusst so geschaltet.

In der übrigen Tageszeit, also zwischen 6 und 22 Uhr, sollte die Synchronisierung allerdings funktionieren. Dies konnte auch bei Versuchsfahrten von Kollegen in den Kalenderwochen 15 und 16 grundsätzlich bestätigt werden. Grundsätzlich deshalb, weil auch sporadische Abbrüche der Grünen Welle beobachtet wurden. Dies war aber zumeist für die ersten Fahrzeuge innerhalb eines Fahrzeugpulks und / oder für die letzten Fahrzeuge festzustellen. D.h. für einen sogenannten Kernbereich ("mit schwimmen" in einem Pulk von Fahrzeugen) gab es keine Beanstandungen.

Konkret bedeutet dies, dass die Grüne Welle jeweils mit einer durchschnittlichen, an Hand der in der jeweiligen Örtlichkeit realistischen Fahrgeschwindigkeit ausgerechnet ist. Jegliche Störeinflüsse (Ladevorgänge in zweiter Reihe, Baustellen, Parkvorgänge, zu hohe und / oder zu niedrige Fahrgeschwindigkeiten usw.) führen insbesondere in verkehrsstarken Zeiten zu einer Störung der Grünen Welle. Sollten sich Auffälligkeiten an den Signalanlagen und / oder deren Synchronisierung ergeben, kann die Abteilung Verkehrstechnik der Technischen Betrieb Remscheid (TBR) natürlich auch sehr gerne direkt telefonisch oder per Mail informiert werden, um so eine schnelle Reaktionszeit zu ermöglichen.“

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