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Remscheid führt die Luca-App ein

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Sollten in Remscheid bei einer mehrtägigen 7-Tages-Inzidenz von unter 150 alle Geschäfte fürs Shoppen nach vorheriger Terminbuchung (Click & Meet) öffnen dürfen, ist Remscheid gut gerüstet. Auf ausdrückliche Bitte der Remscheider Marketingräte Innenstadt und Lüttringhausen sowie von Lennep Offensiv e.V. hat das Gesundheitsamt zwischenzeitlich eine Software-Schnittstelle für die Anwendung der kostenfreien Luca-App des Berliner Unternehmens Culture 4 life GmbH geschaffen. Die Luca-App vereinfacht die gesetzlich vorgeschriebene Kontaktpersonennachverfolgung; das aufwändige Ausfüllen und Verwalten von Zetteln entfällt. Die App bietet nicht nur dem Handel, sondern auch der Gastronomie, Kultureinrichtungen und anderen Servicestellen die Perspektive auf vereinfachte und sichere Kontaktdatenerfassung in Zeiten der Pandemie.

Kundenkontaktdaten, die der Handel beim Click & Meet zur Sicherstellung der Nachverfolgbarkeit erfassen muss, lassen sich mit der Luca-App ohne Aufwand digital erheben. Kommt es in einem Geschäft trotz tagesaktuellem negativen Testergebnis der Kundinnen und Kunden zum Corona-Infektionsfall, erhalten ansteckungsgefährdete Personen über die Luca-App eine Risikokontaktbenachrichtigung. Außerdem werden ihre Kontaktdaten datenschutzkonform über eine digitale Schnittstelle an das Sormas-Softwaresystem des Gesundheitsamtes verschlüsselt übertragen und dort ausgelesen, was eine unmittelbare Kontaktpersonennachverfolgung ermöglicht.

Die Luca-App ist im Google Play Store beziehungsweise im App Store erhältlich.für Smartphones mit den Betriebssystemen Android bzw. iOS.Bei der Installation müssen Vor- und Nachname, Adresse und eine Telefonnummer eingegeben werden. Anschließend wird ein persönlicher QR-Code generiert, der zur An- und Abmeldung dient: Kundinnen und Kunden lassen den angezeigten QR-Code bei ihrem Geschäftsbesuch einscannen oder sie scannen den QR-Code des Geschäfts ein. Beim Verlassen des Geschäfts checken sie auf gleiche Weise wieder aus. Remscheider Geschäfte können sich bereits jetzt unter https://www.luca-app.de/locations/ registrieren. Die Installation der Luca-App ist jederzeit möglich. Nelson Vlijt für die Marketingräte Remscheid: „Wir freuen uns, dass unser Wunsch nach einer einheitlichen und pragmatisch umsetzbare Lösung mit der Einführung der Luca-App in Erfüllung geht“.

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Kommentare

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Stefan Holzhauer am :

Es ist einfach unfassbar. Trotz aller Sicherheits- und Datenschutzbedenken zahlloser ausgewiesener Experten führt die Stadt Remscheid diese Datenschutzkatastrophe ohne Sinn und Verstand ein. Vermutlich auch noch gegen Zahlung von überhöhten Lizenzforderungen. Manchmal bin ich ob der Ahnungslosigkeit und Fahrlässigkeit der Verantwortlichen fassungslos.

Klaus Konkel am :

"Was macht der 'Luca Algorithmus' eigentlich, wenn wir ihn großflächig ausrollen, z.B. als Teil einer Öffnungsstrategie für den Einzelhandel?" Diese Frage wird verständlich beschrieben und beantwortet. Quelle ist eine Wikipedia Referenz (75) und ist meiner Meinung nach auch für Laien verständlich: https://raccoon.onyxbits.de/de/blog/luca-app-denial-of-service-attacke/

Stefan Holzhauer am :

Sehr guter aufklärender Artikel. Es ist zudem völlig offen, was Personen tun sollen, die über kein Smartphone verfügen (ja, die gibt es und nicht nur unter Älteren) oder die ein ungoogled Android nutzen, um sich nicht durch Google überwachen zu lassen. Die Interessenvertretung der Händler, Verwaltung und Politik wissen vermutlich noch nicht mal, dass es so etwas gibt. Da lässt sich die Luca-App nicht installieren. Händler und Gastronomen die auf dieser Datenschutz- und Sicherheitskatastrophe bestehen, werden damit leben müssen, dass ich mein Geld anderswo hin trage.

Klaus Konkel am :

Für die Menschen ohne Smartphone gibt es die Möglichkeit, per Schlüsselanhänger ins System zu gelangen. Man kann wohl auch über Browser eine Anmeldung (Webapp) vornehmen oder sich händisch über Eingabe der Daten beim jeweiligen Veranstalter ins System eintragen lassen. Die Kritik an der App sind überwiegend sicherheitstechnische Aspekte des Systems.

Martina Litzner am :

Ich habe verschiedene Artikel in aus meiner Sicht seriösen Foren gelesen, aus welchen hervorging, dass die Luca App für Hacker und Cyberkriminalität recht anfällig ist und habe für mich beschlossen, dass ich davon Abstand nehme. Wer mein Geld haben möchte, kann dies bitte schön gerne auf analogem Weg haben, heute habe ich in einem Geschäft im Alleecenter analog auf einem Zettel meine Daten eingetragen , das hat keine 30 Sekunden gedauert.

Lothar Kaiser am :

Bei der testweisen Installation der Luca-App wird der Anwender zur Integration seines PayPal-Accounts aufgefordert. Das klappte aber nicht. Also wurde die Installation ohne PayPal fortgesetzt, nachdem der Support von PayPal zugesagt hatte, sich „um den Fehler zu kümmern“. Das werde einen Tag dauern. Nun, beim zweiten Versuch der Einbindung von PayPal ist, oh Wunder, in der App gar keine Möglichkeit hierzu angezeigt. Und auch eine Google-Suche nach Tipps lief ins Leere. Da scheint noch viel Arbeit auf die App-Entwickler zuzukommen…

Klaus Konkel am :

Trail&Error, altes Userprinzip! Danke für das Teilen ihrer ersten Erfahrung mit der App Herr Kaiser. Ihr Erlebnis zeigt auf den erstgenannten Kritikpunkt der "Gemeinsamen Stellungnahme zur digitalen Kontaktnachverfolgung" auf https://digikoletter.github.io/ Zitat des erstgenannten Punktes ist die "Zweckbindung: Das einzige Ziel muss die Pandemiebekämpfung sein. Eine Verknüpfung mit anderen Geschäftsmodellen, Anwendungsmöglichkeiten und Profitinteressen muss ausgeschlossen, idealerweise technisch unmöglich sein." Meiner Meinung nach, auch wenn es hier kommunalpolitisch sein soll, ist zum Thema auch der erreichbare Sachstand auf Bundesebene betrachtenswert. Eine aktuelle Mitteilung zur "Gemeinsamen Stellungnahme zur digitalen Kontaktnachverfolgung findet sich auf: https://www.bfdi.bund.de/DE/Home/Kurzmeldungen/2021/06_DSK-Kontaktnachverfolgung-Apps.html

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