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Sonder-Impfaktion mit AstraZeneca am Dienstag

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Ab sofort können sich Interessierte Remscheiderinnen und Remscheider einen von insgesamt 720 Erst-Impfterminen mit AstraZeneca für kommenden Dienstag (18.5.) sichern. An diesem Tag führt das Remscheider Impfzentrum in der Sporthalle West, Wallburgstraße 23, einen Sonder-Impfaktionstag mit diesem Impfstoff durch. Erstimpftermine gibt’s online im städtischen Terminbuchungssystem unter https://remscheid.impf-termin.de, solange der Vorrat reicht. Die Zweitimpfung gibt es später beim eigenen Hausarzt oder der eigenen Hausärztin. Alter, Berufszugehörigkeit oder mögliche Vorerkrankungen spielen bei dieser Impfaktion keine Rolle. AstraZeneca ist zwischenzeitlich für alle Erwachsenen freigegeben.

Für die Impfaktion stehen insgesamt 720 Dosen des Impfstoffes Vaxzevria des Herstellers AstraZeneca (Vektorenimpfstoff) zur Verfügung, die ursprünglich für die Zweitimpfung der Berufsgruppen aus der Impfpriorisierung 2 – hierzu gehören Erzieherinnen, Grundschullehrerinnen und viele andere impfpriorisierte Sparten – geordert worden waren. Tatsächlich kamen sie nicht zum Einsatz, nachdem das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW Ende März den sofortigen Stopp der Impfungen von unter 60-jährigen Männern und Frauen mit diesem Impfstoff verfügt hatte. In der Folge waren die überwiegend jüngeren Angehörigen der priorisierten Berufsgruppen mit einem alternativen Wirkstoff zweitgeimpft worden. AstraZeneca ist zwischenzeitlich für alle Erwachsenen freigegeben. Bei bewusster Entscheidung und guter Aufklärung bestehen seitens des MAGS und der Ständigen Impfkommission keine Bedenken, ihn auch bei jüngeren Menschen einzusetzen.

Besondere Buchungsmodalitäten. Beim Buchen des eigenen Impftermins für den Sonder-Impfaktionstag am 18. Mai muss eine kleine Besonderheit beachtet werden: Das städt. Buchungssystem unterscheidet bei Buchungen für reguläre Terminvergaben anhand des Lebensalters der zu impfen Personen, welcher Impfstoff zugewiesen wird. Diese Modalität lässt sich für den Sonder-Impfaktionstag nicht abändern. Daher gilt es zu wissen: Bucht man sich für den 18. Mai einen Impftermin und ist jünger als 60 Jahre, erhält man eine Buchungsbestätigung und Impfunterlagen für einen mRNA-Impfstoff (z.B. BioNTech). Jedoch wird jede Person am 18. Mai ausschließlich mit AstraZeneca geimpft. Die zum Impfstoff passenden Aufklärungs- und Einwilligungsunterlagen erhält man dann vor Ort im Impfzentrum und kann sie unmittelbar vor seiner Impfung ausfüllen. Weiterhin gilt es zu beachten, dass im Impfzentrum aus Kapazitätsgründen keine ausführlichen Aufklärungsgespräche zur individuellen Risikoabschätzung bei der Impfung mit AstraZeneca für Unter-60jährige stattfinden können. Sollte man eine solche individuelle Aufklärung benötigen, ist diese im Vorfeld in der Hausarztpraxis durchführen zu lassen.

Veränderte Terminbuchung für AstraZeneca. Was für die Impfaktion am Dienstag gilt, gilt ab sofort für alle Neubuchungen im Remscheider Impfzentrum über das städtische Buchungsportal: Bisher wurde bei der Buchung eines Erstimpftermins automatisiert der Zweitimpftermin im Abstand von 6 beziehungsweise 12 Wochen festgesetzt. Das gilt ab sofort nicht mehr. Personen, die sich im Impfzentrum mit AstraZeneca erstimpfen lassen, wenden sich ab sofort für die Zweitimpfung an ihre Hausarztpraxis. Hier wird gemeinsam entschieden, mit welchem Impfstoff nach wieviel Wochen die Zweitimpfung durchgeführt wird.

Wichtig: Zweitimpftermine mit AstraZeneca, die bereits vereinbart sind, bleiben selbstverständlich bestehen und sollen auch unbedingt eingehalten werden. Sollte man bereits vor seinem Zweitimpftermin im Impfzentrum zum Beispiel in der Hausarztpraxis geimpft worden sein, bittet das Impfzentrum um die Stornierung des Termins, da Impfstoff immer konkret anhand der Buchungszahlen geordert wird. Und bei der Vereinbarung eines Impftermins mit einem mRNA-Impfstoff – hierzu gehören BioNTech und Moderna – bleibt es bei der Terminreservierung beider Impftermine im Remscheider Impfzentrum. Der Zweitimpftermin wird dann vor Ort im Impfzentrum beim Erstimpftermin vereinbart.

Fehlende Impftermine führen zu Unmut. Wie berichtet, hat das MAGS mit dem 19. Impferlass weitere Personen der Priorisierungsgruppe 3 für das Impfen zugelassen. Hierzu gehören beispielsweise Menschen, die im Lebensmittelmarkt oder im Drogeriemarkt an der Kasse tätig sind. Seit dem 6. Mai können nun auch diese Personen- und Berufsgruppen über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen – telefonisch unter 0800/116 117 01 oder online über die Internetseite www.116117.de – einen Impftermin buchen. Hierfür hat das MAGS allerdings keine zusätzlichen Impfkontingente zur Verfügung gestellt. Deswegen ist eingetreten, was absehbar war: Weil Impfstoff fehlt, fehlt es an Impfterminen. Personen, die endlich zur Impfung zugelassen sind, gehen vorerst leer aus und müssen sich weiter gedulden. Der Remscheider Krisenstab bedauert diesen Umstand sehr und hofft auf die dringend benötigte schnelle Versorgung mit mehr Impfstoffen.

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Kommentare

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Martina Litzner am :

Ich hatte versucht, über das Online Portal einen Impftermin für nächsten Dienstag zu bekommen, bekam aber immer nur die Mitteilung, dass die Seite nicht geöffnet werden kann. Wieso wurden die übrig gebliebenen Dosen AstraZeneca eigentlich nicht von der Stadt Remscheid den namentlich und mit Adresse bekannten Wahlhelfer*Innen, die regelmäßig auf freiwilliger Basis dieses Ehrenamt wahrnehmen und daher auch vor jeder Wahl angeschrieben werden, angeboten? Ich weiß, die Pressesprecherin der Stadt Remscheid hat gegenüber dem RGA sich dahingehend geäußert, dass " Die nicht priorisiert sind", weil die Verordnung das nicht vorsehe. Aber es waren doch 720 Dosen übrig und es werden soweit ich informiert bin ca 500 Wahlhelfer benötigt. Das wär doch mal eine Geste und Wertschätzung dieses Ehrenamtes gewesen meiner Meinung nach .

Martina Litzner am :

Ich hoffe, dass sich einige, die die übrig gebliebenen AstraZenicaimpfungen entgegen nehmen können, sich als freiwillige Wahlhelfende für die nächste Bundestagswahl im September melden, denn den Wahlhelfenden, welche dies bereits seit Jahren freiwillig machen, bleibt die Impfung mangels Priorisierung versagt.

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