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Schulen ab Montag wieder im Wechselunterricht

Presseinformation der Stadt Remscheid

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen hat heute Nachmittag per Allgemeinverfügung das Außerkrafttreten der Corona-Notbremse nach dem Bundesinfektionsschutzgesetz für den Betrieb von Schulen, Kindertageseinrichtungen und den Handel in Remscheid mit Wirkung ab Montag, 17. Mai, bekannt geben. Das bedeutet: Zum Wochenbeginn können die Remscheider Schulen wieder in den Wechselunterricht und die Kindertageseinrichtungen in den eingeschränkten Regelbetrieb starten. Im Remscheider Einzelhandel ist wieder Shoppen mit Click & Meet möglich.

Remscheid hat es geschafft. Wie vom Infektionsschutzgesetz des Bundes für das Außerkrafttreten von Maßnahmen der sogenannten Corona-Notbremse vorgesehen, hat unsere Heimatstadt an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen den für den Schul- und Kitabetrieb maßgeblichen Inzidenz-Schwellenwert von 165 sowie den für die Geschäftsöffnung relevanten Wert von 150 unterschritten. Damit endet am kommenden Montag an den Remscheider Schulen der Distanzunterricht und in den Kindertageseinrichtungen die bedarfsorientierte Notbetreuung. Wieder erlaubt sind Wechselunterricht mit zweimal wöchentlicher Selbsttestung und die Vor-Ort-Betreuung in den Kitas im Sinne eines eingeschränkten Regelbetriebs (10-stündige Kürzung der Betreuungsverträge, trennscharfe Gruppenbetreuung).

Und auch für den Remscheider Einzelhandel gibt es ab Montag mehr Freiheit. Alle Geschäfte dürfen wieder Kundinnen und Kunden mit einem maximal 24 Stunden alten Schnelltest mit negativem Testergebnis nach Terminabsprache in ihre Ladenlokale einlassen (Click & Meet). Zugelassen ist eine Kundin beziehungsweise ein Kunde pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche. (Anm.: Weiter gelten für Remscheid die Vorgaben der Bundes-Notbremse. Die Lockerungen nach aktuellem Landesrecht gelten erst nach relevanter Unterschreitung der 7-Tages-Inzidenz von 100. Es wird darum gebeten, diesen Fehler zu entschuldigen.)

Gut gerüstet für Montag sehen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Corona-Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus und Wirtschaftsdezernent Peter Heinze die ansässigen Schulen und Kitas sowie den lokalen Einzelhandel. Man habe bereits in den zurückliegenden Tagen sehr intensiv gemeinsam mit den beteiligten Akteuren an dem erhofften Neustart gearbeitet. Die Schulen freuen sich sehr auf ihre Schülerinnen und Schüler und seien auf den Wechselunterricht gut vorbereitet. Sollte es am Montag dennoch ein wenig holpern, sei das der kurzen Zeit zwischen Bekanntgabe der Allgemeinverfügung und Schulbeginn geschuldet. Die Schulen seien sehr darum bemüht, in der Schnelle alle Schülerinnen und Schüler zu erreichen. Und auch der lokale Einzelhandel sei gut vorbereitet. Ihm kämen nun die Inbetriebnahme der Luca-App und das flächendeckend ausgebaute kostenfreie Bürgerschnelltestangebot für alle Remscheiderinnen und Remscheider zugute.

Nicht immer gilt Testverpflichtung: Vollständig Geimpfte und Genesene sind negativ Getesteten gleichgestellt. Seit vergangenen Sonntag (9.5.) haben Corona-Geimpfte und Personen, die vor nicht mehr als einem halben Jahr an Covid-19 erkrankt waren, wieder mehr Rechte. Gemäß Bundesverordnung werden diese Personengruppen beispielsweise negativ getesteten Personen gleichgestellt. Das bedeutet in der Praxis: Beim Einkauf oder in der Schule müssen Geimpfte und Genesene diese Tests nicht mehr beibringen, wenn sie ihren Status mit einem Impfpass (Achtung: Die Zweitimpfung muss mindestens zwei Wochen zurückliegen!), einer Quarantäneverfügung oder einer Kopie des PCR-Positivergebnisses nachweisen können. Maske, Abstandsgebot und Hygieneregeln gelten allerdings auch für diese Personenkreise weiter.
Link-Tipp: Die Allgemeinverfügung, in der das MAGS tagaktuell festgelegt, in welchen Kreisen und kreisfreien Städten die jeweiligen Maßnahmen aus dem Bundesinfektionsschutzgesetz gelten, finden Interessierte
hier.

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Kommentare

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Chronist am :

In diesem Monat will die Landesregierung NRW allen Grund- und Förderschulen Lolli-Tests im Mai zur Verfügung stellen. Bei Kindern mit Handicap und Kindern im Grundschulalter sei es sehr oft nicht möglich die Standardtests durchzuführen. „Wenn die Kinder nicht getestet werden können, müssen sie aus dem Präsenzunterricht ausgeschlossen werden. Was für alle Beteiligten eine enorme Belastung ist und die Kinder in ihrer Entwicklung zurückfallen lässt“, stellt die SPD-Fraktion fest und hat die Verwaltung zur Sitzung des Ausschusses für Schule am 2. Juni um Auskunft gebeten, wie viele Lolli-Tests für die Förderschulen und Grundschulen zur Verfügung stehen, wie ist der Transport zur Auswertung der Tests organisiert ist und ob die Lolli-Tests allen Inklusionskindern zur Verfügung stehen, auch denen in anderen Schulformen (insbesondere an den weiterführenden Schulen.

Chronist am :

„Wie viele Lolli-Tests stehen für die Förderschulen und Grundschulen zur Verfügung?“, wollte die SPD-Fraktion wissen. Antwort der Verwaltung: Landesweit stünden den 3.800 Schulstandorten täglich ca. 35.000 Pooltestungen zur Verfügung: Das Land organisiere vollumfänglich die Anlieferung der Tests in die Schulen (und in die Dependancen und habe auch die Routen für das tägliche Einsammeln der Tests und die Lieferung an die Sammelpunkte bzw. Labore festgelegt. Die Abholung an den Remscheider Schulen werde komplett von anderen Städten übernommen. Und weiter: „Die Lolli-Tests sind nur in den Grund- und Förderschulen vorgesehen.“ Die Inklusionskinder in den weiterführenden Schulen werden nicht mit den Lolli-Tests versorgt. Für diese gebe es wöchentlich zwei Corona-Selbsttests, sofern sie nicht über eine nachgewiesene Immunisierung durch Impfung oder Genesung verfügten (§ 1 Absatz 2b CoronaBetrVO). Des Weiteren könne die Schulleiterin oder der Schulleiter für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung die Selbsttestungen zuhause unter elterlicher Aufsicht gestatten. In diesem Fall müssen die Eltern das Ergebnis schriftlich versichern (§ 1 Absatz 2c CoronaBetrVO).

Heinz Wäscher am :

Hoffentlich wird den Minderjährigen die Anwendung der Corona-Selbsttests vollumfänglich erklärt. Die Hersteller bzw. Inverkehrbringer dieser Selbsttests schreiben in der Gebrauchsanweisung vor, diese nur von volljährigen Personen jeweils an sich selbst durchführen zu lassen. Des Weiteren wird genau beschrieben, welche Schutzmaßnahmen bei der Verwendung der Flüssigkeiten zu beachten sind - es wird mitunter sogar das Tragen einer Schutzbrille empfohlen.

Karsten Neldner am :

Lieber Herr Wäscher, ich weiss nicht, ob Sie Kinder an einer Grund- oder Förderschule haben. Es wird in Elternbriefen der richtige Umgang mit den Lolli-Tests erklärt. Ebenso gibt es auf den Seiten des MSB Erklärfilme dazu, sogar in mehreren Sprachen. Und auch die weiterführenden Schulen informieren über Homepage, per Messenger oder E-Mail. Die Schulen geben sich wirklich Mühe, den Eltern und den Kindern die oftmals unverständlichen Entscheidungen des Schulministeriums mitzuteilen. Die Lehrkräfte mutieren gerade von Pädagogen zu Krankenpflegern, Seelsorgern und IT-Experten. Diese Anstrengungen dürfen auch einmal gelobt werden. Man muss nicht immer alles schlecht reden. Und das sage ich als Vater zweier Töchter an einer Grund- und Gesamtschule.

Martina Litzner am :

Sehr geehrter Herr Wäscher, bei Ihrem Beitrag fällt mir folgender Spruch ein: "Ich bin den vielen Menschen dankbar, die mir jeden Tag zeigen, wie ich niemals werden möchte" und ich stehe voll hinter dem Beitrag von Herrn Neldner. Zudem halte ich Minderjährige und Junge Menschen für viel lernfähiger als manche Alten, die mit Vorurteilen, Ignoranz und Arroganz und Altersstarrsinnigkeit und dem Festhalten an überholten Normen unsere Gesellschaft ausbremsen. Und ich habe auch sehr viele "Alte" beim Missachten der Coronaregeln beobachtet.

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